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·11 de março de 2026

Tottenham-Coach nach besonderem Debakel: „So etwas noch nie gemacht“

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Ein Torhüter-Wechsel gleich zu Beginn – selbst für Igor Tudor war das ein absolutes Novum. Die Situation sei „sehr ungewöhnlich“ gewesen, erklärte der Kroate nach dem 2:5-Debakel von Tottenham Hotspur bei Atletico Madrid im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League: „Ich bin seit 15 Jahren Trainer und habe so etwas noch nie gemacht. Es war notwendig, um den Spieler und die Mannschaft zu schützen.“

Nach 17 verheerenden Minuten hatte der Interimscoach der Engländer seinen Debütanten Antonin Kinsky ausgewechselt. Der Tscheche war vor dem 1:0 für die Spanier durch Marcos Llorente (6.) mit Ball am Fuß weggerutscht, wenig später unterlief dem 22-Jährigen erneut ein fataler Patzer, er trat bei einem Passversuch neben den Ball. Julian Alvarez schob ein (15.).


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Tottenham erlebt nächstes Desaster

Im Anschluss brachte Tudor Guglielmo Vicario. Seine Entscheidung, von Beginn an auf Kinsky zu setzen, verteidigte er aber im Anschluss. Vor dem Spiel sei es mit Blick auf die aktuelle Situation der Spurs „die richtige Entscheidung“ gewesen, sagte Tudor. Vicario stehe in einem anderen Wettbewerb „unter Druck“ und Kinsky sei „ein sehr guter Torwart“.

Leider seien „diese Fehler gerade in diesem wichtigen Spiel passiert“, sagte Tudor. Man habe für diesen Start in die Partie „bezahlt, das war zu viel für uns“. Kinsky habe es leidgetan, betonte der Coach, „wir stehen hinter ihm, wir halten alle zusammen. Es geht nie um einen einzelnen Spieler.“

Abgesehen von dem Rückschlag in der Champions League läuft es auch in der Premier League für Tottenham alles andere als rund. Auf Platz 16 müssen die Spurs derzeit um den Klassenerhalt bangen, Tudor verlor nach der Amtsübernahme von Thomas Frank seine ersten drei Ligaspiele. Zu seiner eigenen Zukunft wollte sich der 47-Jährige nicht äußern.

„Ich muss weiterarbeiten. Nicht zu viel reden, sondern mich auf die Dinge konzentrieren, die wir tun können“, sagte Tudor bei TNT Sports: „Es ist unglaublich schwierig, all diese Dinge zu erklären. Ich habe so etwas zum ersten Mal in meiner 15-jährigen Karriere erlebt. Ich konzentriere mich auf die Probleme, die Spieler auch. Wir müssen positiv bleiben.“

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