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·09 de fevereiro de 2026
"Trainer ist die ärmste Sau": Rapp steht in Kiel nicht zur Debatte

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An der Kieler Förde entwickelt sich eine sportliche Krise. Drei Punkte trennen die KSV Holstein von einem Abstiegsplatz, weshalb bei Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe die Alarmglocken schrillen. Cheftrainer Marcel Rapp steht jedoch keinesfalls zur Debatte, wie der 47-Jährige betonte.
Holstein Kiel erlebte äußerst unglückliche Tage. Oder wie Mittelfeldspieler Jonas Meffert nach der Niederlage gegen Hannover 96 sagte: "Es war eine Scheiß-Woche." Erst kassierten die Störche eine Pleite gegen Fürth (1:2), dann folgte das Pokal-Aus gegen den VfB Stuttgart (0:3). Die 1:3-Niederlage am vergangenen Wochenende krönte die Talfahrt, auf der sich die Kieler befinden - wieder einmal. Denn die Mannschaft von Marcel Rapp bekommt keine Konstanz in ihr Spiel.
"Da muss man einfach mehr zupacken, auch auf die Gefahr hin, einmal ein Foul zu machen", forderte Rapp nach der letzten Partie in aller Deutlichkeit - und hob hervor: "Fakt ist, wir wussten, was auf uns zukommt und konnten uns nicht dagegen wehren." Die Alarmglocken an der Förde schrillen, was auch in der Mannschaft nicht unentdeckt bleibt. "Eine richtige Erklärung gibt es für unsere Leistung in der ersten Hälfte glaube ich nicht. So kann man in der 2. Bundesliga kein Spiel gewinnen", betonte Ersatztorwart Timon Weiner, der zuletzt vermehrt auf Spielzeit kam.
Viele Fragen, aber keine Antworten. Das ruft Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe logischerweise auf den Plan. Wie groß ist das Vertrauen des 47-Jährigen, dass die Trendwende unter Rapp gelingen kann? "Der Trainer ist die ärmste Sau", stellte Rebbe klar, dass der Cheftrainer überhaupt nicht zur Debatte steht. Der Sportchef bekräftigt: "Wir sind alle in einem Boot. Und ich fange nicht mit Finger-Pointing an, dass der Trainer schuld ist, die Mannschaft und wen wir da noch alles nennen können. Wir haben uns gemeinsam an die Ohren zu fassen und das Thema ruhig zu lösen."
Marcel Rapp ist seit Oktober 2021 im Amt. Neben KSC-Coach Christian Eichner (seit Februar 2020) ist der Kieler Cheftrainer damit der dienstälteste Fußballlehrer in der 2. Bundesliga. Unter dem gebürtigen Pforzheimer waren die Störche in die Bundesliga aufgestiegen, dort aber ohne größere Chance wieder abgestiegen. An den Folgen werkelt Rapp heute noch. "Wir sind selbstbewusst, dass wir das gemeinsam meistern. Das ist der Weg, den wir gehen", hob Rebbe hervor, dass der Coach weiterhin das Vertrauen genießen wird. Am Sonntag (13:30 Uhr) folgt ein Heimspiel gegen den FC Schalke 04.









































