90PLUS
·15 de fevereiro de 2026
Undav feiert Kollege Demirovic: „Hat mir den Arsch gerettet“

In partnership with
Yahoo sports90PLUS
·15 de fevereiro de 2026

Für Sonntag war Ermedin Demirovic bei seinem tief dankbaren Kumpel Deniz Undav zum Essen eingeladen. „Traditionell kurdisch“ werde da gespeist, kündigte der Gastgeber seinem Sturmpartner beim VfB Stuttgart an, der Matchwinner des 3:1 (1:0) gegen den 1. FC Köln freute sich schon: „Das macht aber alles seine Frau. Ich werde also die loben, nicht Deniz.“
In einem unterhaltsamen Doppel-Interview feierten die Freunde und Teamkollegen ihre Bromance. Sie hatten wenig Zeit, „schnell, zu Hause warten die Kinder“!, rief Demirovic. Für das wichtigste offizielle Presse-Statement von Undav reichte es aber: „Ermedin hat mir den Arsch gerettet.“
Und das kam so: Schon nach 70 Sekunden war Undav allein vor FC-Keeper Marvin Schwäbe aufgetaucht, er lupfte diesem aber ziemlich läppisch den Ball in die Arme. Demirovic half mit dem 1:0 aus (15.) und machte vor allem spät das entscheidende 2:1 (84.), kurz nach dem Kölner Ausgleich. Am Ende traf dann auch noch Undav (90.+2) – und er schob seinem Mitspieler ein dickes Lob rüber.
„Er ist ein Strafraumstürmer durch und durch, wir müssen ihn einfach nur füttern“, sagte der Nationalspieler. Dann nämlich hat der VfB auf seinem erhofften Weg in die Champions League zwei Topstürmer: Undav, mit zwölf Toren in 18 Ligaspielen, und Demirovic, der einige Spiele verletzungsbedingt verpasst hat, mit sieben in 13. „In der Offensive funktioniert es sehr gut“, stellte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth zufrieden fest.
Das darf aus Stuttgarter Sicht gerne so bleiben. Gelegenheiten zum Toreschießen gibt es genug: Am Donnerstag ist der VfB im Hinspiel der Europa-League-Playoffs bei Celtic Glasgow gefordert. „Das ist schon was Besonderes“, sagte Demirovic mit Blick auf die legendäre Stimmung dort: „Das ist ein Highlight, im Celtic Park auflaufen zu dürfen. Der Respekt ist da. Aber ich glaube, wir können da mit einer breiten Brust auftreten.“
Drumherum warten durchaus gewinnbare Ligaspiele gegen Heidenheim, Wolfsburg und Mainz – es werden wegweisende Tage für den Pokal-Halbfinalisten. Umso „schöner“ wäre es, sollten weiterhin beide „Bros“ treffen, betonte Demirovic.
Etwas später kam auch noch Abwehrspieler Jeff Chabot zum Interview dazu. „Hey, wir werden hier gefragt, ob wir dich aufbauen müssen“, scherzten Undav und Demirovic – denn die „absolute Maschine“, wie Undav sagte, hatte mit einem kapitalen Bock den Kölner Ausgleich durch Ragnar Ache (79.) ermöglicht.
Chabot lachte. Kein Ding. Vorne standen ja gleich zwei treffsichere Stürmer zum Ausbügeln.









































