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·24 de março de 2026

Wieder ein unterschiedliches Maß? Einmal mehr Schiri-Frust beim 1. FC Köln

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Wieder ein unterschiedliches Maß? Einmal mehr Schiri-Frust beim 1. FC Köln

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Simon Bartsch

24 März, 2026

Nach dem 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach ist die Diskussion um den Trainer beim FC beendet. Lukas Kwasniok steht nicht länger an der Seitenlinie der Geißböcke. Im Spiel sorgte aber ein anderer Protagonist für viel Unmut im Umfeld des 1. FC Köln: Schiri-Frust im Rheinderby.

Keinen Sieger gab es im Rheinderby – und damit das Aus von Lukas Kwasniok, der mit dem FC zum siebten Mal in Serie ohne Sieg blieb. Doch es gab noch weiteren Frust.

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Sören Storks schickt Eric Martel vom Platz

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Eigentlich hatte er das Zeug zum nächsten Derbyhelden zu werden. Leidenschaftlich schmiss sich Eric Martel in gefühlt jeden Zweikampf – und das sogar im vordersten Drittel. Kein Kölner Spieler bestritt mehr Zweikämpfe als der FC-Sechser, Martel gewann mehr als 60 Prozent der Duelle, spulte zudem neben Jakub Kaminski die meisten Kilometer ab. Immer wieder peitschte der 23-Jährige Fans und Mitspieler an. Und mit seinem zweiten Saisontor nährte Martel nur wenige Minuten vor Schluss die Hoffnung der Fans, das Derby sogar noch komplett zu drehen. „Das ist natürlich dann wieder ein Momentum, das vielleicht auf uns rübergegangen wäre“, sagte der Torschütze des 3:3. „Wenn du hier kurz vor Schluss den Ausgleich schießt, hast vielleicht noch zehn Minuten zu spielen – mit den Fans im Rücken, glaube ich, hätten wir schon gute Chancen gehabt, das Spiel noch komplett zu drehen.“

„Finde das ein bisschen hart“

Doch dann traf der Mittelfeldspieler in einem Luftduell seinen Gegenspieler Joe Scally mit dem Arm am Kopf. Schiedsrichter Sören Storks zögerte einen Moment und zeigte Martel dann die Gelb-Rote Karte. „Der Schiedsrichter kommt zu mir und sagt, das ist eine Abseitssituation und dann kann er für mich nicht das Foul danach bewerten. Wenn es eine Abseitssituation ist, dann darf er mir danach nicht Gelb-Rot geben. Ich finde das ein bisschen hart, muss ich sagen“, erklärte Martel. „Hart“ aus noch einem ganz anderen Grund. Denn bereits zuvor gab es exakt die gleiche Aktion. Nur, dass dort der Kölner Spieler mit dem Ellbogen niedergestreckt wurde. Nur ließ Storks in dem Moment die Gelbe Karte stecken. Erstaunlich, denn diese saß an dem Tag eigentlich ziemlich locker.

Inklusive des Platzverweises sprach der Schiedsrichter neun Verwarnungen aus. Für Thomas Kessler „viele Gelbe Karten auch im Laufe des Spiels, bei denen ich wirklich Fragezeichen hatte“. So zum Beispiel auch bei Marvin Schwäbe, der als Kapitän bekanntlich durchaus das Gespräch mit dem Schiedsrichter suchen darf und nicht gerade zu verbalen Entgleisungen neigt. Dennoch sah der Keeper wegen Meckerns Gelb. Und das, nachdem ein Gladbacher den Konter über Jakub Kaminski unterband. Ein taktisches Foul für das Jan Thielmann kurz zuvor den Karton gesehen hatte, der Gladbacher kam ohne den gelben Karton aus. Sieben Mal zeigte Storks den FC-Profis Karten. „Ich fand, dass wir heute viele Situationen hatten, wo ich mich wirklich gewundert habe, warum er entschieden hat, wie er entschieden hat“, sagte Kessler. 

„Ich suche nie nach Ausreden“

Das fand offenbar auch Ex-Trainer Lukas Kwasniok, der nach der Begegnung ein besonders emotionales Gespräch mit dem Schiedsrichter suchte. „Ich suche nie nach Ausreden und jammere nicht. Und trotzdem ist uns das Glück auch nicht hold“, sagte der 44-Jährige. „Wenn du als Trainer eine gute Perfomance hast, die du als Trainer beeinflussen kannst, dann brauchst du die Momente, die auf deiner Seite sind und ich weiß nicht, wie oft wir diese Situationen auf unserer Seite in Bezug auf Gelb-Rote Karten oder Elfmeter hatten.“ Auch daher habe man zu wenig Punkte eingefahren so der Tenor. „Klar, Erik erwischt den Gegner leider mit dem Ellbogen und die Situation ist mit Gelb-Rot zu bewerten. Aber wenn eine Sekunde früher gepfiffen wird, dann gehen weder Eric noch der Gegner zum Kopfball“, sagte Kwasniok.

Der ehemalige Trainer habe sich darüber echauffiert, weil „diese Dinge in Summe nicht auf unserer Seite sind“. Schon in den vergangenen Wochen hatte Kwasniok immer wieder über ein unterschiedliches Maß an Entscheidungen gesprochen.


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