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·14 de fevereiro de 2026
Wiesbaden fertigt Duisburg mit 6:1 ab – FCS beendet Sieglos-Serie

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Kaya, Kaya, Kaya und nochmals Kaya: Im Topspiel des Samstags fertigte der SV Wehen Wiesbaden den MSV Duisburg mit 6:1 ab. Über Nacht krallt sich damit der SC Verl die Tabellenspitze. Die Ostwestfalen siegten zuhause gegen die TSG 1899 Hoffenheim II mit 3:1. Nach 16 sieglosen Partien gewann auch der 1. FC Saarbrücken wieder und bescherte dem neuen Sportvorstand sowie dem neuen Trainer einen perfekten Einstand (2:0 gegen den VfB Stuttgart II). Im Ostseestadion trennten sich Hansa Rostock und der VfL Osnabrück mit 2:2 und 1860 München fuhr gegen den TSV Havelse den ersten Sieg im Jahr 2026 ein (5:0).
Zumindest über Nacht wollte der MSV Duisburg wieder an die Spitze springen. Doch die Partie geriet für die Zebras zum Albtraum. Bereits nach weniger als zwei Minuten lag der MSV zurück: Eine scharf getretene Ecke auf den ersten Pfosten drückte Kaya aus kurzer Distanz über die Linie. Die Gastgeber machten weiter Druck und erspielten sich Chance um Chance. Zunächst scheiterte Kalem an Braune (7.), dann parierte der Duisburger Keeper auch gegen Gözüsirin stark per Flugeinlage (21.). Wenig später war er jedoch machtlos: Flotho köpfte völlig unbedrängt zum 2:0 ein (26.). Kurz vor der Pause erhöhte Kaya auf 3:0 – nach einem Querpass musste er nur noch ins leere Tor einschieben (45.+1).
Auch nach dem Seitenwechsel ging es turbulent weiter. Krüger verkürzte für den MSV (46.), doch im direkten Gegenzug stellte Kaya mit seinem dritten Treffer den alten Abstand wieder her (47.). Damit hatte der Stürmer noch nicht genug: Im Eins-gegen-Eins mit Braune blieb er eiskalt und traf zum 5:1 (63.). Vier Minuten später erhöhte Greilinger nach ähnlichem Muster auf 6:1 (67.). In der Schlussphase nahmen die Hessen Tempo heraus und kontrollierten Ball und Gegner. Durch den Sieg des SC Verl fällt Duisburg auf den Relegationsplatz zurück. Wiesbaden rückt bis auf zwei Punkte an die Zebras heran und ist nun Fünfter.
Nach zwei sieglosen Partien wollte Rostock gleich doppelt punkten: die eigene Durststrecke beenden und an direkten Konkurrenten aus Osnabrück vorbeiziehen. Die erste große Gelegenheit hatten jedoch die Gäste. Meißner zog aus rund elf Metern volley ab, der stramme Schuss flog direkt in die Arme von Uphoff, der sicher zupackte (13.). Fünf Minuten später gingen die Gastgeber in Führung: Voglsammer brachte den Ball in die Mitte, wo Holten artistisch vollendete (18.). Die Kogge hätte sogar erhöhen können, doch nur drei Minuten nach dem 1:0 traf Krauß lediglich den Pfosten. Statt eines 2:0 hieß es kurz vor der Pause 1:1: Erneut war Meißner beteiligt. Der VfL-Stürmer schloss aus kurzer Distanz präzise ins lange Eck ab (38.).
Nach einem etwas verspäteten Wiederanpfiff kam im Rostocker Ostseestadion zunächst wenig Spielfluss auf, dann meldeten sich die Niedersachsen zurück. Meißner schloss aus dem rechten Halbfeld ab, Uphoff tauchte ab und klärte zur Ecke (52.). Auf der Gegenseite hätte Fatkic Rostock beinahe erneut in Führung gebracht: Aus gut 20 Metern knallte er den Ball ans Lattenkreuz. Trotz dieser Chance hatte Osnabrück phasenweise mehr vom Spiel, ehe Voglsammer auf halbrechts zu viel Platz bekam – und diesen eiskalt nutzte (70.). Dadurch deutete viel auf einen Sieg der Rostocker hin, doch das letzte Wort hatten die Gäste: Nach einem Pass in die Mitte schob Riesselmann den Ball durch die Beine von Uphoff über die Linie (87.). Während es Rostock verpasste, Osnabrück zu überholen (6. Platz), fallen die Niedersachsen aus den Aufstiegsrängen (4. Platz). Allerdings ist der VfL punktgleich mit dem MSV Duisburg.
Anfang der Woche stellte sich der 1. FC Saarbrücken neu auf: Thiele übernahm als Sportvorstand, Giannikis als Trainer. Der Einstand verlief zunächst jedoch zäh. Stuttgart II kam besser in die Partie, ohne dabei zwingend gefährlich zu werden. Die beste Gelegenheit der Gäste hatte Ouro-Tagba nach knapp einer halben Stunde, doch der Winkel war zu spitz. Menzel blieb lange stehen und blockte (26.). Offenbar ein Weckruf für den FCS: Rizzuto zog aus 17 Metern ins kurze Eck ab, Hellstern tauchte ab und lenkte den wuchtigen Aufsetzer gerade noch um den rechten Pfosten (32.). Saarbrücken blieb dran, hatte durch Elongo-Yombo eine weitere Möglichkeit – ehe der Stürmer kurz vor der Pause zuschlug: Nach einer feinen Kombination über rechts schob er zur Führung ein (45.+1).
Wie die erste Halbzeit endete, begann die zweite: mit einem Tor für die Saarländer. Eine Flanke köpfte Brünker freistehend mustergültig ins lange Eck (46.). Danach schaltete der FCS einen Gang zurück, während die Schwaben kaum Ideen entwickelten. Saarbrücken verpasste wiederum die Vorentscheidung: Brünker zog von der Strafraumkante ab, traf aber nur den Außenpfosten (62.). Auch der VfB II scheiterte am Aluminium. Jatte legte für Meyer auf, der aus sieben Metern frei zum Abschluss kam – doch statt einzuschieben, drosch er den Ball an den Pfosten (77.). Penna versuchte es nochmal kurz vor Schluss mit einem direkten Freistoß – Menzel lenkte den Ball mit einer Flugeinlage um den Pfosten (89.). Durch den ersten Sieg nach 16 Spielen springen die Saarländer auf Rang 15 und rücken näher an Stuttgart II heran. Fünf Punkte trennen beide Teams noch, die Schwaben stehen auf Platz 13.
Kann der TSV Havelse seine Aufholjagd fortsetzen oder der TSV 1860 München noch einmal oben anklopfen? Der Start gehörte zunächst den Niedersachsen, danach verflachte die Partie, ehe die Löwen Mitte der ersten Halbzeit stärker wurden. Erst verpasste Haugen eine Flanke von Jacobsen, anschließend scheiterte Jacobsen selbst an Berger, der sich in letzter Sekunde dazwischenwarf (21.). Im Anschluss überquerte der Ball sogar die Linie, doch Torschütze Hobsch stand im Abseits (22.). Wenig später hatte der Treffer seine Gültigkeit: Haugen wurde geschickt, setzte sich gegen Opitz durch und schob ins leere Tor ein (29.). Die Löwen blieben am Drücker, verpassten aber das zweite Tor: Duah kam nach einem Freistoß von rechts frei zum Kopfball, setzte den Ball aus zehn Metern jedoch neben das Tor (32.).
Auch nach der Pause knüpften die Gäste an ihre starke Phase an. Während Haugen zunächst das Außennetz traf (52.), war Hobsch eine Minute später erfolgreicher und drückte einen Querpass unter die Latte (53.). Die schwierigen Platzverhältnisse spielten 1860 ebenfalls in die Karten: Lippmann schloss aus rund 17 Metern ab, Opitz ließ den eher harmlosen Ball durchrutschen (60.). Havelse steckte nicht auf und hatte durch Paldino noch eine gute Gelegenheit (81.), ehe Steinkötter die Partie endgültig entschied (83.). Noch einen drauf setzte Maier, der den Ball mit der Fußspitze über die Linie drückte (89.). Mit dem ersten Sieg im Jahar 2026 klettert der TSV 1860 München auf Rang acht. Havelse bleibt Vorletzter und hat nun sieben Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.
Noch ohne Kenntnis des Spielverlaufs in Wiesbaden wollte der SC Verl seine Hausaufgaben erledigen – und erwischte einen perfekten Start. Früh gingen die Ostwestfalen in Führung, allerdings mit einer ordentlichen Portion Glück. Beim Klärungsversuch schoss Engelns seinen Gegenspieler Taz an, von dessen Bein der Ball ins Tor sprang. Die Gäste aus Hoffenheim zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und hätten früh den Ausgleich erzielen können. Sowohl Eduardo (6.) als auch Zeitler (17.) ließen gute Möglichkeiten ungenutzt. Nach knapp einer halben Stunde belohnten sich die Kraichgauer dann aber verdient: Micheler fing einen Querpass ab und bediente Zeitler, der souverän zum 1:1 abschloss (31.). Die Freude währte allerdings nur kurz. Kurz vor dem Halbzeitpfiff schlenzte Arweiler den Ball sehenswert ins Eck und stellte die Führung für Verl wieder her (45.+1). Nur zwei Minuten später hätte der Angreifer sogar noch auf 3:1 erhöhen können.
In den zweiten Durchgang startete Verl mit viel Schwung. Sowohl Taz als auch Arweiler ließen weitere gute Chancen liegen, ehe Ens nach einer Freistoßflanke aus kurzer Distanz zum 3:1 traf (61.). Nach einer kurzen Verschnaufpause meldete sich Hoffenheim II noch einmal zurück: Schulze parierte einen Schuss von Llugiqi aus kurzer Distanz stark (76.), wenig später traf Zeitler nur das Außennetz (78.). Doch auch Verl blieb gefährlich. Besio verfehlte mit seinem Abschluss das Kreuzeck nur knapp (81.). Am Ende blieb es beim verdienten Heimsieg. Mit den drei Punkten springt der SC Verl zumindest über Nacht an die Tabellenspitze. Sollte Cottbus am Sonntag gegen den SV Waldhof Mannheim nicht gewinnen, würden die Ostwestfalen sogar bis in die kommende Woche hinein ganz oben stehen. Die TSG 1899 Hoffenheim II bleibt auf Rang elf.
Ao vivo









































