WM-Torschützenkönig Suker zu Kurz-Besuch in München: "Wünsche den Löwen viel Erfolg" | OneFootball

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·18 de março de 2026

WM-Torschützenkönig Suker zu Kurz-Besuch in München: "Wünsche den Löwen viel Erfolg"

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Es war nur ein kurzer Augenkontakt am Mittwochnachmittag im Münchner In-Lokal „Tagesbar“ an der Grünwalder Straße – und nach über 20 Jahren hatten wir uns sofort wieder erkannt: Davor Suker und ich, damals AZ-Reporter. Es war ein freudiges, zufälliges Wiedersehen nach einer halben Ewigkeit, unweit des Trainingsgeländes des TSV 1860. Nein, der frühere WM-Torschützenkönig von 1998 ist nicht wegen der Löwen in der Stadt, sondern schaut sich heute in der Allianz Arena das Champions-League-Spiel zwischen Bayern und Atalanta Bergamo an.

Suker ist noch heute ein wichtiger Repräsentant des Weltfußballs – und ein perfekter Botschafter. Es war kein Zufall, dass er ein FIFA-Shirt getragen hat.


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Ex-Löwe Davor Suker mit Fifa-Boss Gianni Infantino.

Suker, inzwischen 58, pendelt heutzutage zwischen Kroatien und den USA – und freut sich, dass bald die WM in seiner Wahlheimat stattfindet. Und immer, wenn eine Weltmeisterschaft stattfindet, ploppt automatisch seine besondere Geschichte auf: Das kleine Land Kroatien wurde 1998 WM-Dritter – dank Sukers Toren. „Die WM 1998 in Frankreich war nicht bloß ein Turnier, sondern ist bis heute tief in mir drin“, erzählte Suker gegenüber FIFA.com: „Bei diesem Turnier denke ich nicht bloß an Tore, sondern an eine Kabine voller Überzeugung, an eine Nation, die gerade einmal sieben Jahre alt war und ihre Stimme fand, und an eine Gruppe von Spielern, die das Gefühl hatte, das erste Kapitel eines Fußballmärchens zu schreiben.“ Besonders in Erinnerung – aus deutscher Sicht – blieb ihm das unvergessene 3:0 über den amtierenden Europameister Deutschland. Suker steuerte das dritte Tor bei. „Ein WM-Viertelfinale gegen Deutschland ist schon klasse, aber ein 3:0 ist schlicht unglaublich. Wenn man in einem solchen Moment das 3:0 erzielt, spürt man förmlich, wie man Geschichte in den Rasen zeichnet.“ Auch dieses Ereignis war natürlich Thema bei unserem Zufallstreffen in der Tagesbar.

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Gegenüber db24 sprach Suker, der von 1996 bis 1999 für Real Madrid kickte, auch über seine kurze Zeit bei 1860, als er 2001 vereinslos im Alter von 33 Jahren an die Grünwalder Straße gewechselt war und in 25 Einsätzen fünf Tore erzielte. „Ich werde die Zeit in München nicht vergessen. Ich kehre in diese schöne Stadt immer wieder gerne zurück. Den Löwen wünsche ich viel Erfolg – und ich kann nur alle ermuntern, alles dafür zu tun, dass 1860 irgendwann wieder in der Bundesliga spielt. Dieser Verein, aber auch die Stadt haben das verdient.“ Und was Suker unbedingt noch hinzufügen wollte: „Richte den tollen Fans bei 1860 aus, dass sie stolz auf sich sein können. Sie waren immer großartig zu mir. Sie haben erfolgreiche Löwen verdient.“

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