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·12. Februar 2026
1860: Grünwalder-Ausbau im laufenden Betrieb und ohne Umzug?

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Beim TSV 1860 München gibt es abseits der sportlich enttäuschenden Wochen positive Signale: Der geplante Ausbau des Grünwalder Stadions könnte womöglich ohne zwischenzeitlichen Umzug ins Olympiastadion über die Bühne gehen.
Vor einer Woche war bekanntgeworden, dass die Löwen eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben hatten. Nach Informationen der "Abendzeitung" wird dabei nicht nur eine Erhöhung der Zuschauerkapazität auf mindestens 25.000 Plätze sowie das Vermarktungspotenzial geprüft, sondern auch ein Umbau im laufenden Spielbetrieb. Sollte sich diese Variante als realisierbar erweisen, wäre keine Ausweichspielstätte nötig – und der Ausbau könnte deutlich früher starten.
Bislang war man rund um die Grünwalder Straße davon ausgegangen, dass die Löwen während der Bauphase ins Olympiastadion ausweichen müssten. Diese Option gilt unter vielen Fans allerdings als unpopulär. Zudem steht das Olympiastadion selbst erst nach einer geplanten Ertüchtigung wieder zur Verfügung. 1860-Präsident Gernot Mang bestätigte am Mittwoch gegenüber der Zeitung, dass ein Umbau ohne Umzug durchaus eine realistische Option sei: "Ganz klar, das ist eine Möglichkeit, definitiv. Wir schauen uns alle Überlegungen an."
Auch Münchens Sport-Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) verwies auf den zeitlichen Faktor und sagte: "Das Olympiastadion würde ja erst ab 2029 wieder zur Verfügung stehen. Wenn man den Bau hier schneller auf den Weg bringen will, braucht es also entweder eine andere Ausweichfläche. Oder aber es wird hier gebaut und gespielt."
Damit gewinnt die Variante eines Umbaus bei laufendem Betrieb an Bedeutung. Für die Löwen hätte das nicht nur organisatorische Vorteile, sondern würde auch einen langjährigen Umzug vermeiden. Beauftragt wurden für die Machbarkeitsstudie Spezialisten aus den Niederlanden, die bereits Erfahrung mit traditionsreichen Stadien gesammelt haben. Während sportlich zuletzt Ernüchterung herrschte, sorgt das Infrastrukturprojekt somit zumindest perspektivisch für Aufbruchstimmung im Löwen-Umfeld. Ob der Ausbau tatsächlich ohne Ausweichquartier umgesetzt werden kann, soll die laufende Prüfung zeigen.








































