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·3. September 2026
"2:1 gegen Rostock gewonnen": Giannikis sieht keinen Rückschlag

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Rückschlag gegen Rostock! Oder etwa nicht? Aus dem Spiel heraus sah Cheftrainer Argirios Giannikis einen 2:1-Sieg seiner Saarländer gegen die Kogge. Vor der Partie beim SV Meppen (Samstag, 14 Uhr) gab es für den 46-Jährigen daher keinerlei Zweifel, um am eingeschlagenen Weg zu zweifeln. Rückschläge werden einkalkuliert.
"Dass nach diesem Umbruch, mit dieser jungen Mannschaft, Leistungsschwankungen dazugehören, das haben wir eingeplant", räumte FCS-Coach Argirios Giannikis wenige Tage nach der 2:4-Niederlage gegen Hansa Rostock noch einmal auf der Spieltags-Pressekonferenz vor dem nächsten Auftritt ein. Aber war das wirklich ein Rückschlag, was letzten Sonntag im Ludwigspark passierte? Der 46-Jährige fand nicht: "Man muss auch Fehler machen, um daraus zu lernen. Aber was wir gesehen haben, und was auch die Statistik aussagt, haben wir mit 2:1 gewonnen mit zwei schönen Toren, die wir auch so in den Abläufen trainiert haben." Aus dem Spiel heraus sei Saarbrücken das erfolgreichere Team gewesen, die Standardsituationen sorgten jedoch für Rostocks Jubel.
In die Aufarbeitung dieser Standards investierte Giannikis entsprechend viel Zeit in der Trainingswoche. "Damit wir da auch wieder die Sicherheit reinbekommen", gab der Cheftrainer an. Die erste Niederlage, sie sei im Nachhinein vermeidbar gewesen, doch sie soll für den FCS kein Beinbruch darstellen. Jetzt geht es nach Meppen. "Das ist eine Mannschaft, die sehr viele Positionswechsel hat, die eine gute Homogenität hat und auch ein gefährliches Stadion hat. Meppen ist dafür bekannt, ein heißblütiges Publikum in einem engen Stadion. Ja, das wird eine lange Auswärtsfahrt für uns", so Giannikis.
Eine, die der Fußballlehrer weiterhin ohne Sebastian Vasiliadis (Aufbautraining) bestreiten muss. Der zentrale Mittelfeldspieler könnte aber wohl schon zeitnah wieder einsteigen. Abdenego Nankishi (Sprunggelenksverletzung) und Seung-joon Lee (Adduktorenprobleme) werden ebenfalls pausieren müssen, wohingegen Maurice Multhaup als vollwertiges Mitglied der Trainingsgruppe wieder zur Option werden könnte. "Wir werden den Gegner, so, wie wir es bei jedem Gegner tun, nicht unterschätzen. Sie haben ihre Ausrufezeichen mit Siegen gegen Aachen und Aspach gesetzt", warnte Giannikis davor, dass das Spiel als Selbstläufer verkannt wird.
Denn nach dem 2:4 gegen Rostock waren die Kritiken im Rahmen eines Traditionsvereins schnell wieder laut. Im Zentrum mancher Fanaussagen stand Torhüter Matteo Bignetti. "Das habe ich nicht wahrgenommen", kommentierte der FCS-Cheftrainer die Nachfrage emotionslos. "Matteo ist ein hochtalentierter Torwart, und wenn es auf die Flanke, die zum Gegentor wurde, bezieht, da haben wir davor vor allem einen Spieler, der seinen Fuß im letzten Moment wegzieht. Da noch zu reagieren, daraus dem Torwart einen Vorwurf zu machen, erachte ich als unfair." Was in sozialen Medien anonym geschrieben wird, beachte Giannikis daher gar nicht. Das Vertrauen in die junge Mannschaft aus dem Saarland war beim Coach unbestritten.







































