2:3 nach 2:0 – Wilhelm verärgert: "Dürfen das Spiel niemals hergeben" | OneFootball

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·16. März 2026

2:3 nach 2:0 – Wilhelm verärgert: "Dürfen das Spiel niemals hergeben"

Artikelbild:2:3 nach 2:0 – Wilhelm verärgert: "Dürfen das Spiel niemals hergeben"

Zum dritten Mal in Folge ging Viktoria Köln als Verlierer vom Platz. Die Niederlage beim TSV Havelse war für Cheftrainer Marian Wilhelm besonders bitter, denn seine Mannschaft gab ein 2:0 noch mit 2:3 aus der Hand.

"Muss deutlich höher stehen als 2:0"

Unter der Woche wurde der Vertrag von Cheftrainer Marian Wilhelm verlängert. Seine Mannschaft zeigte über weite Strecken im Eilenriedestadion, weshalb das Vertrauen in den Fußballlehrer so groß war. Köln schüttelte die letzten Niederlagen aus den Spielen gegen Osnabrück (0:2) und 1860 München (0:1) ab, und führte nach etwas mehr als 30 Minuten komfortabel mit 2:0. Es deutete nichts darauf hin, dass Havelse in diesem Spiel noch einmal ein Wörtchen mitreden würde. Doch es kam anders.


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"Wir dürfen das Spiel niemals hergeben", urteilte Wilhelm nach Abpfiff hart. Denn die Viktoria verlor tatsächlich noch, weil Havelse nach dem Anschlusstreffer (69.) noch per Elfmeter ausglich (78.) und in der Nachspielzeit den entscheidenden Konter setzte (90.+1). "Da müssen wir vorher einfach den Deckel drauf machen. Es muss deutlich höher stehen als 2:0", ärgerte sich der Cheftrainer, der bei den Gegentreffern auch deutliche Kritik an Schiedsrichter Yannick Sager übte.

"Sie haben sich dagegen entschieden"

"Natürlich ist das eine Scheißsituation, weil jemand von uns verletzt am Boden liegt", so Wilhelm, der sich über einen ausbleibenden Pfiff des Unparteiischen ärgerte. Tatsächlich musste Kapitän und Abwehrchef Lars Dietz nach der besagten Aktion verletzungsbedingt ausgewechselt werden, aber der Anschlusstreffer zählte. "Bei jeder simulierten Kopfverletzung wird abgepfiffen", schimpfte der Viktoria-Coach. "Auch Havelse hatte die Wahl, den Ball ins Aus zu spielen. Sie haben sich dagegen entschieden." Genau wie allerdings auch die Kölner, die nach dem Foulspiel ebenfalls nochmal am Ball waren.

Der zweite Gegentreffer per Elfmeter sei ebenfalls ärgerlich, weil Sponsel als vermeintlicher Übeltäter aus kurzer Distanz angeschossen wurde. Dass die Viktoria allerdings Marko Ilic beim Siegtreffer einfach laufen ließ, war selbstverschuldet. "Da müssen wir einfach bei unseren Aufgaben bleiben. Das war nicht gut", bewertete Wilhelm alle drei Gegentore praktisch gleich. "Es ist in der Liga so, dass wir nur mit 100 Prozent die Punkte holen können. Die haben wir uns heute selber genommen. Havelse hat unfassbar gekämpft, hat sich nie aufgegeben und genauso dann die Punkte geholt." In erster Linie müsse sich Wilhelms Mannschaft daher an die eigene Nase fassen. Denn für Torchancen "bekommt du keinen Preis". Besser machen können es die Kölner nächsten Sonntag gegen Essen.

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