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·11. August 2026

5-Millionen-Angebot! HSV geht bei Linksverteidiger all in

Artikelbild:5-Millionen-Angebot! HSV geht bei Linksverteidiger all in

Etwas mehr als zehn Millionen Euro hat der HSV in diesem Sommer auf dem Transfermarkt investiert. Doch schon bald könnte dieser Betrag deutlich steigen.

Denn wie Transfer-Insider Nicolo Schira am Montagabend auf X berichtete, haben die Hamburger ihre Bemühungen um Jacques Ekomié deutlich intensiviert. Der Journalist vermeldete, dass der HSV dem französischen Erstligisten SCO Angers ein Angebot in Höhe von vier Millionen Euro plus einer Million Euro an Boni unterbreitet habe. Teil des Pakets soll außerdem eine zukünftige Weiterverkaufsbeteiligung über fünf Prozent sein.


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Neu ist das Interesse an dem 22-Jährigen nicht. Bereits im vergangenen Winter beschäftigten sich die Rothosen intensiv mit dem gabunischen Nationalspieler. Damals suchten die Verantwortlichen nach zusätzlicher Konkurrenz für Stammkraft Miro Muheim. Inzwischen hat sich die Situation allerdings verändert.

Muheim geht mit nur einem Jahr Restvertrag in die Saison. Will der HSV den Schweizer Nationalspieler nicht 2027 ablösefrei verlieren, läuft die Zeit für eine Vertragsverlängerung. Kommt es nicht zu einer Einigung, dürfte ein Verkauf in diesem Sommer die wahrscheinlichste Lösung sein. Vor diesem Hintergrund erscheint es schwer vorstellbar, dass der HSV rund fünf Millionen Euro investieren würde, um Ekomié lediglich als Backup auf die Bank zu setzen.

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Foto: Getty Images

Ekomié könnte gut zum neuen HSV-System passen

Hinzu kommt die Entwicklung von Louis Lemke. Das 16-jährige Eigengewächs gehört bislang zu den großen Gewinnern der Vorbereitung und sammelte mehr Testspielminuten als jeder andere HSV-Feldspieler. Dass Lemke plötzlich wieder ins dritte Glied zurückfällt, erscheint daher unrealistisch.

Rein was die Spielanlage betrifft, würde Ekomié den Hanseaten ebenfalls interessante neue Möglichkeiten eröffnen. Während Muheim seine Stärken vor allem im Spielaufbau besitzt und häufig ins Zentrum einrückt, interpretiert der deutlich schnellere Angers-Profi die linke Seite eher in Flügelverteidiger-Manier. Im neuen 3-4-2-1-System des HSV ohne klassische Außenbahnspieler könnte genau dieses Profil gefragt sein, um sowohl Breite als auch Tiefe auf dem Flügel zu erzeugen.

Noch gilt jedoch: Diese Gedankenspiele basieren allesamt auf einem Transfergerücht. Ob tatsächlich ein Angebot vorliegt und wie Angers darauf reagiert, werden erst die kommenden Tage zeigen.

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