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·8. Februar 2026
Abstiegsangst: VfL Wolfsburg rutscht tiefer in die Krise

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·8. Februar 2026

Die Situation beim VfL Wolfsburg spitzt sich weiter zu. Obwohl die Mannschaft eine ordentliche Leistung zeigte, stand sie am Ende wieder mit leeren Händen da. Das 1:2 gegen Borussia Dortmund war bereits die dritte Niederlage in Folge – und sie wiegt schwerer als viele zuvor. Denn während die Wölfe erneut punktlos blieben, sammelte die Konkurrenz im Tabellenkeller wichtige Zähler. Der VfL ist auf Rang 15 abgerutscht, punktgleich mit dem Relegationsplatz und nur noch zwei Zähler vom direkten Abstiegsrang entfernt. Die Lage ist nicht mehr nur angespannt, sie ist alarmierend.
Der Auftritt gegen Borussia Dortmund war trotz der 1:2-Niederlage ordentlich. Wolfsburg hielt über weite Strecken gut dagegen und steigerte sich nach der Pause deutlich, blieb aber erneut zu ineffizient. Nach Dortmunder Führung durch Julian Brandt nach einer Ecke verpasste der VfL vor allem durch Amoura beste Ausgleichschancen. Nach dem Seitenwechsel belohnte sich Wolfsburg zunächst, als Koulierakis per Kopf traf, drängte anschließend sogar auf den Sieg, scheiterte jedoch mehrfach – unter anderem durch einen Lattentreffer von Majer. In einer starken Wolfsburger Phase schlug der BVB eiskalt zu: Guirassy entschied die Partie kurz vor Schluss und ließ den VfL trotz guter Leistung erneut ohne Punkte zurück.
So sehr die Leistung Mut machen mag, die nackten Zahlen sind brutal. Platz 15, 19 Punkte, punktgleich mit dem Relegationsrang und nur zwei Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz – die Wolfsburger befinden sich mitten im Abstiegskampf. Und während der VfL Woche für Woche davon spricht, „dran“ zu sein, sammeln andere Teams zumindest sporadisch Punkte.
Die Problematik ist offensichtlich: Wolfsburg fehlt es an Effizienz, an Abgeklärtheit und an der Fähigkeit, enge Spiele auf die eigene Seite zu ziehen. Gute Ansätze allein reichen nicht mehr.
Ein Blick auf die kommenden Aufgaben verschärft die Sorgen. In der nächsten Woche geht es auswärts nach Leipzig, wo zuletzt kaum etwas zu holen war. Danach kommt Augsburg in die Volkswagen Arena – ein Gegner, der vor Kurzem Bayern München geschlagen hat und vor Selbstvertrauen strotzt. Und nur wenig später wartet auswärts der VfB Stuttgart, der sich aktuell auf einem Champions-League-Platz befindet.
Die Frage drängt sich auf: Wie soll der VfL in dieser Phase die dringend benötigten Punkte holen? Der Einsatz stimmt gegen den BVB, der Wille ist erkennbar – doch im Abstiegskampf zählen keine Eindrücke, sondern Ergebnisse.
Die Krise beim VfL Wolfsburg ist real und sie wird von Spiel zu Spiel größer. Noch ist nichts verloren, noch hat der Klub es in der eigenen Hand. Aber die Zeit der Durchhalteparolen ist vorbei. Wenn die Wölfe nicht bald anfangen, ihre Leistungen in Punkte umzumünzen, droht aus einer schwierigen Saison ein echter Albtraum zu werden.
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