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·17. März 2026
VfL Wolfsburg vor Bremen-Duell: Es zählt nur der Sieg

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·17. März 2026

Der VfL Wolfsburg steckt weiterhin mitten im Abstiegskampf der Bundesliga. Nach dem Trainerwechsel und dem ersten Spiel unter Dieter Hecking richtet sich der Blick nun bereits auf das nächste Wochenende – und auf ein Spiel, das für die Wolfsburger enorme Bedeutung haben könnte.
Wenn der VfL den Werder Bremen empfängt, wird es zu einem klassischen Sechs-Punkte-Spiel im Tabellenkeller kommen. Für Wolfsburg steht fest: Dieses Duell muss gewonnen werden.
Der erste Auftritt unter Hecking brachte zumindest einen kleinen Schritt nach vorne. Beim Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim holten die Wolfsburger ein Unentschieden – ein Ergebnis, das vor allem mit Blick auf den Spielverlauf als Erfolg gewertet werden kann.
Hoffenheim, als Tabellendritter ins Spiel gegangen, war über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Wolfsburg dagegen setzte vor allem auf defensive Stabilität und Kampf. Genau hier war bereits eine Veränderung zu erkennen: Hecking gelang es in kurzer Zeit, die Abwehr zu ordnen und der Mannschaft mehr Stabilität zu verleihen. Am Ende stand ein Punkt, der hart erarbeitet war.
So positiv der Auftritt in Hoffenheim teilweise bewertet werden kann – im Abstiegskampf hilft ein Unentschieden nur begrenzt weiter. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass Wolfsburg kaum Boden gutmachen konnte.
Der VfL steht weiterhin auf Rang 17 mit 21 Punkten. Direkt davor rangiert der FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz mit 24 Zählern. Darüber folgen Werder Bremen mit 25 Punkten sowie der 1. FC Köln, der ebenfalls 25 Punkte gesammelt hat.
Während St. Pauli und Köln am Wochenende ebenfalls unentschieden spielten und der Abstand damit gleich blieb, konnten andere Konkurrenten weiter davonziehen. Borussia Mönchengladbach und der 1. FSV Mainz 05 feierten Siege und vergrößerten ihren Vorsprung.
Lediglich auf Bremen konnte Wolfsburg den Abstand minimal verkürzen – und genau gegen diese Bremer geht es nun im nächsten Spiel.
Damit ist die Ausgangslage klar: Das Heimspiel gegen Werder Bremen könnte zu einem Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt werden.
Gewinnt Wolfsburg, würde der VfL näher an die direkten Konkurrenten heranrücken und den Druck auf die Teams vor sich erhöhen. Bei einer Niederlage dagegen droht der Abstand auf einen direkten Rivalen weiter zu wachsen – ein Szenario, das sich die Wolfsburger in der aktuellen Lage kaum leisten können.
Mindestens ein Konkurrent muss am Ende hinter dem VfL landen, um zumindest den Relegationsplatz zu erreichen. Idealerweise wären es zwei Teams, um den direkten Klassenerhalt zu sichern.
Sportlich arbeitet Hecking derweil weiter an der Stabilisierung der Mannschaft. In Hoffenheim setzte der neue Trainer auf eine Dreier-Abwehrkette und legte den Fokus zunächst auf defensive Ordnung.
Der nächste Schritt soll nun folgen. Neben der Stabilität in der Defensive geht es darum, auch wieder mehr Struktur und Durchschlagskraft im Offensivspiel zu entwickeln.
Denn eines ist klar: Im Abstiegskampf zählen am Ende nur Siege. Und genau einen solchen braucht der VfL Wolfsburg im kommenden Heimspiel gegen Werder Bremen dringend.









































