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·11. Januar 2026
Abwehrchaos und gleich zwei weitere Ausfälle: Dem 1. FC Köln gehen die Alternativen aus

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Simon Bartsch
11 Januar, 2026
Die Misere in der Hintermannschaft bleibt das Hauptproblem des 1. FC Köln: Thomas Kessler muss nun auf die Abwehrnot reagieren. Denn auch Eric Martel steht gegen die Bayern nicht zur Verfügung.

Eric Martel sah beim 0:1 nicht glücklich aus
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Lukas Kwasniok kennt Sirlord Conteh noch aus der gemeinsamen Zeit in Paderborn. Der Kölner Coach weiß um die Geschwindigkeit, um den Tiefgang des Stürmers. Insofern wird es Kwasniok besonders geärgert haben, als der Angreifer nach einer guten halben Stunde komplett blank am langen Pfosten auftauchte und zum 3:1 nur noch einschieben brauchte. Das tat Conteh nicht, doch Kwasniok war sicher dennoch nicht glücklich, denn die Aktion war symptomatisch für die heillos überforderte Defensive gegen die harmloseste Offensive der Liga. Heidenheim hatte vor der Begegnung gegen den FC die wenigsten Tore erzielt, den geringsten xGoals-Wert. Bis zur Halbzeit reichte genau dieser von 0,9 zu bereits zwei Treffern.
Und das, weil die Kölner Hintermannschaft zum Teil regelrecht schwamm, die Gegenspieler aus den Augen verlor. Zwar scheint Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey spielerisch durchaus eine Verstärkung sein zu können und der englische Youngster strahlt auch Ruhe am Ball aus, doch der Innenverteidiger war gleich bei beiden Gegentreffern der ersten 45 Minuten mit in der Verlosung. Nach vier Einheiten mit dem Team ist das wohl auch nicht verwunderlich. Doch schon am Mittwoch steht das nächste Spiel an und die Kölner Defensive wird dann noch mehr zu tun bekommen. Denn nach dem harmlosesten Angriff der Liga wartet dann mit den Bayern der stärkste. Und die Personalnot wird beim FC noch größer.
Dominique Heintz wird noch Wochen ausfallen. Der Innenverteidiger hat sich erneut einen Muskelfaserriss zugezogen. Als nominelle Innenverteidiger bleiben also Simpson-Pusey und Cenk Özkacar, der trotz der akuten Personalnot überhaupt keine Rolle bei Kwasniok spielt – nun erneut lange auf der Bank saß. Dazu wird auch Eric Martel nach seiner fünften Gelben Karte gegen den FCB nicht zur Verfügung stehen. Der gelernte Sechser mimt seit Wochen den zentralen Abwehrspieler. Am Mittwoch wird Martel gegen den Rekordmeister nur zuschauen. Es fehlt also ein routinierter Akteur für die hinterste Reihe.
Bekanntlich fallen Timo Hübers und Luca Kilian noch Monate aus. Joel Schmied kehrt im Februar zurück, Rav van den Berg sitzt seine Rotsperre ab. Thomas Kessler hatte am vergangenen Donnerstag in La Nucia angekündigt, dass man durchaus den Markt weiter beobachte und sich vielleicht Türen öffnen würden. Und genau durch diese müssen die Geißböcke nun gehen. Denn auch wenn Rav van den Berg und Eric Martel gegen den FSV Mainz zurückkehren, ist die letzte Kette der Kölner ist die Achillesferse des Kaders. Gut möglich scheint nach wie vor eine Verpflichtung von Sebastiaan Bornauw. Der Belgier will Leeds verlassen, der Club von Daniel Farke sucht weiter nach Innenverteidigern. Axel Disasi soll hoch im Kurs stehen. Aber auch für Bornauw gilt, er würde in dem Fall dann sofort funktionieren müssen. Bis Mittwoch scheint ein Deal aber unwahrscheinlich. Denn Leeds bräuchte erst einen sicheren Zugang.









































