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·25. August 2026

ASSE: Wie steht die Hierarchie der Grünen Position für Position?

Artikelbild:ASSE: Wie steht die Hierarchie der Grünen Position für Position?

Nach fünf Wochen Vorbereitung, vier Freundschaftsspielen und einem ersten offiziellen Erfolg gegen Roubaix beginnt sich die Hierarchie bei den ASSE-Frauen zu konkretisieren. Yannick Chandioux hat im Sommer viele Tests und Kombinationen ausprobiert, doch inzwischen zeichnen sich mehrere klare Tendenzen ab, auch wenn noch nicht alle Plätze endgültig vergeben sind.

Die Ergebnisse des Sommers waren bereits ermutigend: drei Siege gegen Montpellier (1:0), Grenoble (3:0) und Auxerre (3:1) bei einer knappen Niederlage gegen Marseille (0:1). Die Grünen setzten diese Dynamik bei ihrem ersten offiziellen Termin fort, indem sie Roubaix (4:2) im LFFP-Pokal bezwangen. Damit stehen seit Beginn der Vorbereitung vier Siege aus fünf Spielen zu Buche. Dennoch war in den vergangenen Wochen nicht alles perfekt: Auxerre hatte die Stéphanoises im letzten Testspiel vor allem lange Zeit stark unter Druck gesetzt und Emma Templier in der zweiten Halbzeit mehrfach zu Paraden gezwungen. Chandioux zog dennoch eine positive Bilanz dieser fünf Wochen Sommer-Vorbereitung, bevor seine Mannschaft dies mit einem Sieg zum Saisonstart bestätigte.


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Zwei Nummer-eins-Kandidatinnen, aber Templier verschafft sich einen ersten Vorteil

Das ist der Konkurrenzkampf, der sich am einfachsten zusammenfassen lässt. Bis zum ersten Pflichtspiel war er vollkommen ausgeglichen. Emma Templier und Ithaisa Viñoly hatten in den vier Testspielen jeweils eine Halbzeit bestritten. Chandioux wechselte einfach nur ab, wer begann. Ergebnis: jeweils 180 Minuten nach Abschluss der Vorbereitung.

Diese Aufteilung entsprach genau Chandioux’ Aussagen. Er wollte „zwei Torhüterinnen, die ich als Nummer eins betrachte“, die „auf derselben Grundlage in der Hierarchie“ stehen. Das Heimspiel gegen Roubaix lieferte allerdings einen ersten Hinweis. Templier bestritt die gesamte Partie und verschafft sich zu Beginn der offiziellen Saison einen leichten Vorteil. Bereits gegen Auxerre wertvoll, lag sie für dieses erste Spiel im LFFP-Pokal vor Viñoly. Noch nichts deutet darauf hin, dass sie sich dauerhaft als klare Nummer eins festgesetzt hat. Aber dieses erste komplette Spiel sendet zwangsläufig ein Signal vor dem Start der Seconde Ligue am 6. September.

Blanchard und Kack bestätigt, auf den Außenbahnen werden die Karten neu gemischt

Im Zentrum erscheint Ninon Blanchard als einer der natürlichen Eckpfeiler des neuen Projekts. Ihre Rückkehr war alles andere als unbedeutend. Yannick Chandioux wollte eine erfahrene Spielerin zurückholen, die das Spiel eröffnen kann und in den Duellen robust ist. Zudem kennt sie die Seconde Ligue bestens. Ihr Spielverständnis und ihr Stellungsspiel waren den Beobachtern bereits gegen Auxerre aufgefallen. Das erste Pflichtspiel bestätigte ihren Status. Sie begann gegen Roubaix an der Seite von Mathilde Kack. Damit bildeten die beiden Spielerinnen das erste Innenverteidiger-Duo, das Chandioux in dieser Saison auswählte.

Die ehemalige Spielerin aus Reims scheint sich damit ebenfalls einen Vorsprung erarbeitet zu haben. Sie war schon in der Vorbereitung regelmäßig eingesetzt worden. Agathe Felden bleibt allerdings eine echte Konkurrentin und nicht nur eine Ergänzungslösung. Mit 20 Jahren verfügt sie bereits über Erfahrung in der Première Ligue und kennt Chandioux noch aus Montpellier. Dahinter gehörte Noélie Chovin, Kapitänin der U19 in der vergangenen Saison, auch gegen Roubaix wieder zum Kader. Sie setzt ihre schrittweise Integration bei den Profis fort.

Gerade auf den Außenbahnen lieferte dieses erste Pflichtspiel letztlich die meisten Erkenntnisse. Roxane Couasnon, die in der Vorbereitung häufiger links eingesetzt wurde, wurde diesmal wieder nach rechts versetzt. Sie erhielt beim Anpfiff den Vorzug vor Pauline Sierra. Louna Belhout-Achi begann dafür auf links. Eine weitere Bestätigung ihrer Vielseitigkeit. Sie ist gelernte Außenverteidigerin, wurde aber auch in der Doppelsechs eingesetzt und kann weiter vorne spielen. Chandioux beschreibt sie zudem als eine Spielerin, die „außen, aber auch im Mittelfeld“ spielen kann.

Die Hierarchie ist dennoch noch längst nicht festgelegt. Pauline Sierra ersetzte Couasnon in der 66. Minute und übernahm wieder die rechte Seite. Céleste Delcroix bleibt auf beiden Seiten eine Option vor ihrer Abreise zur U20-Weltmeisterschaft mit den Bleuettes. Auch Laura Quily kann rechts aushelfen. Doch nach den vielen Tests im Sommer lieferte Roubaix einen ersten Hinweis. Couasnon und Belhout-Achi waren die beiden Außenverteidigerinnen, die ausgewählt wurden, um Kack und Blanchard in der ersten offiziellen Startelf zu begleiten.

Im Mittelfeld der harte Kern der alten Mannschaft

Das ist der Mannschaftsteil, der sich am wenigsten verändert hat. Faustine Bataillard, Héloïse Mansuy, Rachel Corboz und Sarah Cambot waren bereits in der vergangenen Saison dabei. Chandioux hatte offen erklärt, dass er dieses Herzstück der Mannschaft behalten wollte. Er zeigte sich mit den Leistungen seines Mittelfelds in seinen ersten Monaten im Forez zufrieden. Das erste Pflichtspiel bestätigte diese Tendenz. Alle vier begannen gegen Roubaix.

Die Doppelsechs Bataillard-Mansuy war bereits im letzten Test gegen Auxerre aufgeboten worden. Sie wurde zum Start des LFFP-Pokals bestätigt. Eine Entscheidung, die eine erste Hierarchie im Mittelfeld erkennen lässt. Rachel Corboz wurde gegen Roubaix eine Linie weiter vorne eingesetzt. Sie bleibt in diesem Bereich eine wichtige Option, nachdem sie in der Vorbereitung mit mehreren Partnerinnen zusammengespielt hatte. Louna Belhout-Achi bringt zudem eine zusätzliche Lösung im Mittelfeld. Chandioux kann sie vor allem dann einsetzen, wenn er mehr Präsenz oder Durchschlagskraft möchte.

Die Situation von Sarah Cambot bleibt eng mit der von Dona Scannapieco verknüpft. In Abwesenheit der einzigen echten Nummer 9 im Kader wurde die Kapitänin wieder in den Sturm gestellt. Auch gegen Roubaix übernahm sie diese Rolle mit Erfolg, denn ihr gelang ein Doppelpack. Die schrittweise Rückkehr von Scannapieco dürfte Cambot jedoch ermöglichen, auf ihre natürliche Position als Spielmacherin zurückzukehren. So könnte sie hinter der Stürmerin agieren, wo ihre technische Qualität und ihre Kreativität voll zur Geltung kommen.

Auch in diesem Bereich gibt es Konkurrenz. Lorna Chicha Douvier, gegen Auxerre als Nummer 10 in der Startelf, kann sowohl zentral als auch auf einer Seite spielen. Sie sammelte erneut Pluspunkte, als sie nach ihrer Einwechslung gegen Roubaix das vierte Tor erzielte. Emmy Ganne, noch U19-Spielerin, erweitert die Möglichkeiten im Mittelfeld. Sie ist eine zusätzliche Option, die im Laufe der Saison nach und nach Minuten sammeln dürfte. Corboz, Cambot, Chicha Douvier und die verschiedenen vielseitigen Profile bieten Chandioux hinter der Spitze somit mehrere Lösungen.

Ein inzwischen gut besetzter Angriff

Auf den Flügeln hatte die Vorbereitung bereits einige Tendenzen erkennen lassen. Das erste Pflichtspiel bestätigte sie. Tyler Isgrig links und Inna Hlushchenko rechts begannen gegen Roubaix. Sie komplettierten mit Sarah Cambot und Rachel Corboz das offensive Quartett. Isgrig sammelte dabei besonders viele Pluspunkte. Sie bereitete den Ausgleich von Cambot vor und erzielte anschließend das dritte Tor der Stéphanoises. Ein Schlenzer mit dem rechten Fuß, der ihren Vorsprung auf der linken Seite untermauert. Hlushchenko behält ihrerseits den Vorteil auf rechts. Ihr Tempo und ihre Fähigkeit, in die Tiefe zu gehen, bleiben ihre größten Stärken.

Hinter diesem ersten Duo hat sich die Konkurrenz deutlich verschärft. Nach mehreren Wochen im Probetraining hat Jalia Chabourineden Trainerstab überzeugt und fest unterschrieben. Chandioux sieht in der ehemaligen Spielerin aus Le Mans „ein Profil, das wir bisher noch nicht hatten“. Besonders schätzt er ihre körperliche Stärke. Nach regelmäßigen Einsätzen in der Vorbereitung musste sie sich gegen Roubaix mit einem Kurzeinsatz am Ende der Partie begnügen. In der Hierarchie scheint sie derzeit leicht hinter Isgrig und Hlushchenko zu liegen.

Hanna’a Chamsoudine bringt noch einmal ein anderes Profil mit. Auch die ehemalige Spielerin aus Reims hat ihr Probetraining in einen Vertrag umgewandelt. Sie war fast die gesamte Sommervorbereitung dabei. Sie kann sowohl auf der rechten Seite als auch im Sturmzentrum spielen und hatte gegen Auxerre im Zentrum begonnen. Damals eröffnete sie durch ihr Pressing den Torreigen. Gegen Roubaix wurde sie in der 73. Minute für Isgrig eingewechselt. Dank ihrer Vielseitigkeit könnte sie schnell auf mehreren Positionen zu Einsatzminuten kommen.

Auch die jungen Spielerinnen können die Rotation auf den Flügeln ergänzen. Laura Quily aus der U19 kann auf der rechten Seite spielen. Sara Mujdzic bietet links eine zusätzliche Option. Zwei Lösungen, die in der Hierarchie noch weiter hinten stehen, aber Chandioux’ Möglichkeiten erweitern. Der Bedarf an Rotation könnte sich im Laufe der Saison bemerkbar machen.

Schließlich muss auch die Hierarchie im Sturmzentrum noch präzisiert werden. Dona Scannapieco, die einzige echte gelernte Nummer 9 im Kader, feierte gegen Roubaix ihre Rückkehr. Wegen einer leichten Oberschenkelverletzung hatte sie die letzten beiden Testspiele verpasst. Chandioux schätzt besonders ihren „Torjägerinstinkt“. Sarah Cambot übernahm mit einem Doppelpack im ersten Pflichtspiel perfekt die Vertretung. Die schrittweise Rückkehr von Scannapieco dürfte es der Kapitänin jedoch ermöglichen, wieder hinter die Stürmerin zurückzurücken. Chamsoudine ist zudem eine Alternative im Zentrum. Chandioux verfügt inzwischen über mehrere Profile für die Sturmspitze ebenso wie für beide Flügel.

Eine Elf, die noch in Bewegung ist, aber ein Gerüst zeichnet sich ab

Nach vier Testspielen und einem ersten Pflichtspiel kristallisiert sich ein erstes Gerüst heraus. Blanchard und Kack scheinen sich im Zentrum einen Vorsprung erarbeitet zu haben. Gegen Roubaix entschied sich Chandioux auf den Außenbahnen für Couasnon und Belhout-Achi. Im Mittelfeld bestätigt sich die Doppelsechs Bataillard-Mansuy. Davor bieten Corboz und Cambot mehrere Möglichkeiten.

Offensiv erscheinen Isgrig und Hlushchenko derzeit als erste Wahl auf den Flügeln. Die schrittweise Rückkehr von Scannapieco dürfte es ihr ermöglichen, wieder die Sturmspitze zu übernehmen. Cambot könnte dann stärker in ihre Rolle als Spielmacherin zurückkehren. Chabourine, Chamsoudine und die jungen Spielerinnen vervollständigen eine besonders gut besetzte Rotation.

Allerdings sind noch nicht alle Plätze fest vergeben. Templier hat sich im Tor einen ersten Vorteil verschafft, doch Viñoly bleibt voll im Rennen. Mehrere Duelle sind weiterhin offen. Die Vielseitigkeit des Kaders ermöglicht Yannick Chandioux weiterhin zahlreiche Kombinationen.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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