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·24. Februar 2026

Aues Weg zum Klassenerhalt wird weiter – Plädoyer von Wollitz

Artikelbild:Aues Weg zum Klassenerhalt wird weiter – Plädoyer von Wollitz

Er war am vergangenen Spieltag der große Verlierer im Abstiegskampf, der FC Erzgebirge Aue. Auch wenn der Weg zum Klassenerhalt nun noch weiter geworden ist, glauben die Veilchen fest an die Rettung – und erhalten Unterstützung von Claus-Dieter Wollitz.

"Habe in der Liga schon alles erlebt"

Erst gewinnen Aachen und Regensburg, dann holt auch Saarbrücken einen Punkt, während Aue das Derby gegen Energie Cottbus trotz früher Führung verliert: Nein, es war nicht das Wochenende des FC Erzgebirge. Denn anstatt den Rückstand zum rettenden Ufer aufholen, ist er nun von drei auf vier Zähler angewachsen. Diesen in den verbleibenden 13 Partien noch aufholen, ist zwar absolut möglich. Dennoch ist der Weg zur Rettung nun noch ein wenig weiter geworden.


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Marcel Bär bleibt aber zuversichtlich, den Klassenerhalt noch schaffen zu können, wie er gegenüber der "Freien Presse" betonte: "In der Liga habe ich schon alles erlebt, schon deutlich mehr Punkte Rückstand gehabt und es dann doch noch geschafft." Damit spielt der Stürmer auf seine Zeit bei Eintracht Braunschweig an. Die Niedersachsen lagen zur Winterpause der Saison 2018/19 bereits sieben Punkte hinter dem rettenden Ufer und haben den Klassenerhalt dennoch geschafft.

Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass der BTSV seinerzeit – im Gegensatz zu Aue – massiv in den Kader investiert und unter anderem Marcel Bär für 300.000 Euro aus Aalen verpflichtet hatte. Und: Nach 25 Spieltagen betrug der Rückstand auf Rang 16 nur noch zwei Zähler.

Wollitz hält Plädoyer

Mit lediglich zwei Punkten aus sechs Rückrundenspielen sind die Veilchen nach Hoffenheim II das zweitschwächste Team der Rückrunde. Auch der Trainerwechsel von Jens Härtel hinzu Christoph Dabrowski hat bislang noch nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Dennoch blieb auch der 47-Jährige nach der Niederlage im Derby optimistisch und kündigte kämpferisch an, "den Laden noch nicht zumachen – es sind noch 13 Partien. Ich werde meine Mannschaft wieder aufrichten".

Es müssen nun allerdings dringend Punkte her. Und dass in den nächsten fünf Partien bis zur Länderspielpause Ende März mit Osnabrück, 1860 und Essen gleich drei Aufstiegskandidaten warten, macht die Aufgabe nicht leichter. Zumal Aue gegen die direkten Konkurrenten aus Ulm, Havelse, Saarbrücken und Köln allesamt nicht punkten konnte. Dennoch ist Bär überzeugt: "Wir sind in der Lage, jeden Gegner zu schlagen."

Unterstützung erhält Aue von Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz, der am Sonntag ein Plädoyer auf die Veilchen hielt: "Ich wünsche mir, dass die Fans den Klub so unterstützen, dass Aue die Liga halten kann. Das wäre wichtig für die 3. Liga und die Region." Gerade im Kampf um den Ligaverbleib habe es der Verein oft verstanden, zusammenzuhalten. "Ich drücke auf jeden Fall von meiner Seite aus die Daumen in den nächsten 13 Spielen, dass der Schacht nächstes Jahr in der 3. Liga dabei ist, weil er in den letzten Jahren viel für den Profifußball in Deutschland getan hat."

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