90PLUS
·24. Mai 2026
„Aus meiner Sicht…“: Das sagt Müller zum DFB-Kader für die WM

In partnership with
Yahoo sports90PLUS
·24. Mai 2026

Thomas Müller blickt optimistisch auf den deutschen Kader für die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft, welche er als Experte für Magenta TV begleiten wird.
Nachdem Bundestrainer Julian Nagelsmann am Donnerstag sein Aufgebot bekanntgegeben hatte, meldete sich der Weltmeister von 2014 aus Vancouver via Instagram zu Wort. Dabei fand er in erster Linie lobende Worte für die Zusammensetzung der Mannschaft.
„Ich glaube, die Truppe sieht ganz gut aus“, sagte Müller in einem Video auf seinem Kanal. Große Überraschungen habe es aus seiner Sicht ohnehin nicht gegeben. „Wie es bei Nominierungen eben so ist, sickert eh alles vorher durch“, erklärte der 36-Jährige mit Blick auf die öffentliche Diskussion rund um den Kader. Selbst die Rückkehr von Manuel Neuer ins deutsche Tor sei dadurch im Vorfeld bereits erwartet worden.

Foto: Getty Images
Besonders aber hob Müller zwei Spieler hervor, die seiner Meinung nach ihre Berufung verdient haben. Zum einen sprach er über Maximilian Beier, der sich nach starken Leistungen in den vergangenen Wochen noch für das WM-Aufgebot empfehlen konnte. „Ich freu mich, dass Maxi Beier den Sprung noch geschafft hat“, sagte Müller und ergänzte: „Da geht es nicht immer darum, ob ich ein Tor schieße oder keins, sondern mit welcher Intensität und ob ich immer am Anschlag spiele.“
Auch Nadiem Amiri bekam vom ehemaligen Bayern-Profi ein Sonderlob. „Ich finde es auch gut, dass der dabei ist. Hat vielleicht nicht jeder so auf dem Zettel gehabt“, meinte Müller. Besonders wichtig sei dessen Energie auf dem Platz: „Den kann man immer reinwerfen. Der ist immer on.“
Trotz einzelner Einschätzungen wollte Müller die Debatte nicht auf bestimmte Namen reduzieren. Für ihn steht vor allem das Mannschaftsgefüge im Mittelpunkt. „Am Ende gewinnen nicht die einzelnen Spieler Spiele, sondern die Truppe, die auf dem Platz steht“, betonte er. Die Spieler müssten zusammenpassen. Und genau dafür sehe er beim aktuellen DFB-Kader „gute Voraussetzungen“.







































