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·5. August 2026
Berater verhandeln vor Ort: Atubolu springt aufs italienische Torwart-Karussell

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·5. August 2026

In diesem Sommer schien es lange so, als hätte sich Noah Atubolu verzockt. Ein Jahr vor Vertragsende beim SC Freiburg hatte die 24-jährige deutsche Torhüter-Hoffnung bei seinem Jugendklub hinterlegt, nicht verlängern zu wollen. Stattdessen soll diesen Sommer der nächste Karriereschritt folgen – bevorzugt in die englische Premier League.
Während der Sport-Club mit dem Transfer von Mio Backhaus reagiert hat und nicht mehr mit Atubolu plant, blieben lukrative Angebote für den 22-fachen deutschen U21-Nationaltorhüter bisher aus. Von der Insel streckten lediglich die beiden Aufsteiger Hull City und Coventry City die Fühler aus.
Sky berichtete derweil zuletzt von Interesse aus Italien und Frankreich. Demnach soll Atubolu bei Juventus auf der Shortlist stehen und auch Olympique Marseille um seine Dienste buhlen. Die Gazzetta dello Sport berichtet nun ebenfalls von einem Juve-Interesse, bringt aber auch die SSC Neapel ins Spiel.
Der italienische Vizemeister sei sogar besonders an einer Atubolu-Verpflichtung interessiert, heißt es dort. Und auch, dass Freiburg bereits mitgeilt habe, man stelle sich rund 15 Millionen Euro Ablöse vor.
Atubolus Berater seien auf dem Weg nach Italien, um dort direkte Gespräche mit Juve und Napoli zu führen. Der Keeper soll sich inzwischen den Schritt in die Serie A gut vorstellen können.
Vor allem bei Juve wird derzeit dringend nach einer neuen Nummer eins gefahndet. Bislang schien Atubolu dabei nicht weit oben in der Verlosung zu sein. Viel eher wurde zuletzt Spurs-Schlussmann Guglielmo Vicario gehandelt. Doch weil ein Deal für den 29-jährigen Italiener nicht voranschreitet, könnte sich Juve umorientieren müssen.Mitte Juni wurde von Gianluca Di Marzio derweil auch Alex Meret in Turin ins Spiel gebracht. Auch der 29-Jährige ist wie Vicario italienischer Nationalkeeper. Und steht seit 2018 bei der SSC Neapel unter Vertrag. Damit könnten Meret und Atubolu durchaus Teil eines Torhüter-Karussells in Italien werden.
Meret hatte weite Teile der Vorsaison wegen eines Mittelfußbruchs verpasst. In Vanja Milinković-Savić hatte Napoli einen weiteren Keeper schon zuvor mit Kaufpflicht vom FC Turin geliehen. Der Serbe stand dann auch den Großteil der Pflichtspiele 25/26 als Nummer eins zwischen den Pfosten.
Sollten weder Meret noch Milinković-Savić den Abflug vom Vesuv machen, scheint fraglich, warum Napoli auch um Atubolu buhlen möchte. Bei Juve herrscht auf den ersten Blick größerer Bedarf. Und für Atubolu eine gute Chance, Stammkeeper bei einem internationalen Groß-Klub zu werden.







































