Bis jetzt war nur sein Körper die Konkurrenz von Ragnar Ache – nun wartet die erste echte Bewährungsprobe | OneFootball

Bis jetzt war nur sein Körper die Konkurrenz von Ragnar Ache – nun wartet die erste echte Bewährungsprobe | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·17. September 2026

Bis jetzt war nur sein Körper die Konkurrenz von Ragnar Ache – nun wartet die erste echte Bewährungsprobe

Artikelbild:Bis jetzt war nur sein Körper die Konkurrenz von Ragnar Ache – nun wartet die erste echte Bewährungsprobe
Artikelbild:Bis jetzt war nur sein Körper die Konkurrenz von Ragnar Ache – nun wartet die erste echte Bewährungsprobe

OneFootball Videos


Bis jetzt war nur sein Körper die Konkurrenz von Ragnar Ache – nun wartet die erste echte Bewährungsprobe

Artikelbild:Bis jetzt war nur sein Körper die Konkurrenz von Ragnar Ache – nun wartet die erste echte Bewährungsprobe

Matthias Wilhelm

17 September, 2026

Seit seiner Verpflichtung im Sommer 2025 aus Kaiserslautern galt Ragnar Ache im Sturm des 1. FC Köln als gesetzt. Sofern es sein Körper zuließ, stand der 28-Jährige stets in der Anfangsformation und überzeugte über weite Teile. Zu seiner Entlastung sollte in diesem Sommer ein Ersatzmann kommen, der mit Thijs Dallinga schließlich auch gefunden wurde. Nach zwei Toren des Niederländers am ersten Spieltag fand sich Ache zwei Wochen später auf der Kölner Bank wieder. Zum ersten Mal hat er Konkurrenz auf seiner Position.

Den Einstand von Thijs Dallinga hätte man sich nicht besser erträumen können. In seinem ersten Einsatz in der Bundesliga traf der Stürmer nach Einwechslung doppelt, drehte damit die Partie und sicherte seinem neuen Arbeitgeber den Auftaktsieg. Nach einem krankheitsbedingten Ausfall in Stuttgart wurde er am 3. Spieltag mit einem Startelfeinsatz belohnt. Ragnar Ache saß zunächst nur auf der Bank und wurde erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Eine unbekannte Situation für die Kölner Nummer neun. In der letzten Saison stand nur sein eigener Körper der Nominierung für die Anfangsformation teilweise im Weg.

Ragnar Ache bekommt Konkurrenz beim 1. FC Köln

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Artikelbild:Bis jetzt war nur sein Körper die Konkurrenz von Ragnar Ache – nun wartet die erste echte Bewährungsprobe

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Artikelbild:Bis jetzt war nur sein Körper die Konkurrenz von Ragnar Ache – nun wartet die erste echte Bewährungsprobe
Artikelbild:Bis jetzt war nur sein Körper die Konkurrenz von Ragnar Ache – nun wartet die erste echte Bewährungsprobe
Artikelbild:Bis jetzt war nur sein Körper die Konkurrenz von Ragnar Ache – nun wartet die erste echte Bewährungsprobe

Ache blickt nach vier Pflichtspielen auf einen durchwachsenen Saisonstart zurück. Der Angreifer ist noch ohne eigenen Treffer und auch generell wirkten seine Auftritte bisher recht glücklos. Seine eigentlichen Qualitäten wie das Festmachen von langen Bällen und die Präsenz im Kopfballduell suchte der Zuschauer bisher vergeblich. Dennoch gilt Ache weiterhin als Publikumsliebling und Startelfkandidat. Mit Dallinga meldet nun allerdings ein weiterer Stürmer Ansprüche auf Spielzeit an. Aktuell ist es ein enges Duell zwischen den beiden, womöglich wäre aber auch eine Doppelspitze denkbar.



Neue Situation im Sturm

Nachdem Ache beim 1. FC Kaiserslautern eine beeindruckende Bilanz von 34 Toren in 56 Spielen vorweisen konnte, folgte im vergangenen Sommer der logische Schritt zurück in die Bundesliga. Von 2020 bis 2023 stand der wuchtige Mittelstürmer bereits im Bundesliga-Kader von Eintracht Frankfurt. Für die Hessen machte er allerdings nur 20 Spiele, wobei ihm nur ein einziger Treffer gelang. Nach seinem Wechsel zum FC gehörte der geborene Frankfurter von Beginn an zum Stammpersonal. Lediglich diverse kleinere Verletzungen bremsten ihn teilweise aus.

In seiner zweiten Saison in der Domstadt ist die Situation nach wenigen Spielen bereits eine andere. Eine Situation, die Ache aus den letzten Jahren nicht mehr kennt. Auf Nachfrage äußerte sich der Stürmer zunächst positiv über die Dallinga-Verpflichtung. Er sieht es als gutes Zeichen, dass der FC in der Lage ist, durch den Transfer eines gestandenen Spielers die Optionen im Kader zu vermehren. Ob er noch dieselbe Meinung vertritt, wenn für ihn über mehrere Wochen hinweg nur der Bankplatz bleibt?

Ache, Dallinga oder beide?

René Wagner hat aktuell den Luxus, zwei torgefährliche Mittelstürmer in seinem Kader zu haben. Trotzdem unterscheiden sich die beiden in mehreren Bereichen voneinander. Es ist das wohl aktuell engste Duell um den Startelfplatz im Kader des FC. Ache ist ein Stürmer, der seine Stärken mit dem Rücken zum Tor hat. Die Nummer neun ist zudem stark im Kopfballspiel und beschäftigt seine Gegenspieler viel, wodurch Räume für seine Mitspieler entstehen. Mit seiner Physis ist er gegen fast jeden Gegner in der Lage, sich durchzusetzen und den Ball festzumachen, während die Mitspieler nachrücken. Auch bei Offensivstandards geht von dem 28-Jährigen stets Gefahr aus. Dallinga ist ein anderer Spielertyp. Der Niederländer ist zwar 1,90 Meter groß, dennoch wesentlich weniger körperlich in seinem Spiel. Stattdessen glänzt er durch einen eiskalten Abschluss und ein gutes Gespür im Strafraum, was er gegen Hoffenheim bereits eindrucksvoll unter Beweis stellte.

In den nächsten Wochen wird sich herausstellen, wer von den beiden die Nase vorne hat, wobei sich das wöchentlich verändern könnte. Für Ragnar Ache gilt es jetzt zu beweisen, dass er sich gegen Konkurrenz durchsetzen kann und nach wie vor die erste Wahl im Sturmzentrum ist. Darüber hinaus wäre auch die Option einer Doppelspitze denkbar. Insbesondere durch die dazugewonnene Flankenqualität im Kader, beispielsweise von Borna Sosa, könnten die Geißböcke mit einem solchen System für große Gefahr im gegnerischen Strafraum sorgen. Egal, welche Variante letztendlich gewählt wird, Ache wird stets eine Option sein.

Impressum des Publishers ansehen