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·17. September 2026
Bis zu 40 Spieler? So groß könnte Klopps erster DFB-Kader werden

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Jürgen Klopp stellt am Dienstagvormittag seinen ersten Kader als Bundestrainer vor. Die Aufgebotsliste könnte deutlich größer ausfallen als üblich, weil der neue DFB-Chef möglichst viele Kandidaten im Training prüfen will.

Die Spieler der deutschen Nationalmannschaft beim Aufwärmen vor dem WM-Gruppenspiel der Gruppe E gegen Ecuador im New York New Jersey Stadium in East Rutherford. Die Partie wurde am 25. Juni 2026 ausgetragen. Al Bello / Getty Images
Um 10.00 Uhr präsentiert Klopp auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main seine erste Auswahl. Für die ungewöhnlich lange Abstellungsperiode mit vier Nations-League-Partien plant der Bundestrainer offenbar einen umfangreichen Kader, der ihm einen schnellen Eindruck von zahlreichen Spielern mit DFB-Perspektive ermöglichen soll.
Für jedes der vier anstehenden Nations-League-Duelle darf Klopp allerdings lediglich 20 Feldspieler und drei Torhüter benennen. Dass seine erste Nominierung über diese 23 Profis hinausgehen wird, gilt dennoch als sicher. Vor den jeweiligen Spielen müsste der neue Chefcoach somit Akteure aus seinem erweiterten Aufgebot streichen.
Sky berichtet sogar über ein mögliches Modell mit einem A- und einem B-Kader. Nach den ersten beiden Begegnungen könnte es demnach zu einem Wechsel kommen. Die Bild-Zeitung hält eine Liste mit bis zu 40 Spielern für denkbar. Das würde Klopp viel Spielraum für Sichtungen und personelle Tests verschaffen.
Im Tor schien der Kampf um die Nummer eins zuletzt völlig offen. Klopp soll sich nach Informationen jedoch für Marc-André ter Stegen entschieden haben. Der langjährige Kronprinz könnte zumindest beim Spiel gegen die Niederlande in seiner neuen Heimat Amsterdam beginnen.
Auch ein Rotationsprinzip ist möglich. Jonas Urbig sowie Alexander Nübel oder Finn Dahmen könnten ebenfalls Einsatzzeit erhalten. Urbig gilt mit 23 Jahren als Perspektivspieler, ist beim FC Bayern derzeit aber noch im Jobsharing hinter dem aus der Nationalmannschaft zurückgetretenen Manuel Neuer eingeordnet. Eine frühe Festlegung auf ter Stegen würde darauf hindeuten, dass Klopp seine ersten größeren Experimente zunächst eher auf den Feldspielerpositionen plant.
Für Überraschungen bietet die erste Berufung reichlich Raum. Klopp hatte von 57 Feldspielern mit Potenzial für die deutsche Auswahl gesprochen und betont, jeder Profi mit deutschem Pass könne sich über Leistung empfehlen. Der Bundestrainer will neue Ideen einbringen und dürfte deshalb auch weniger bekannte Kandidaten berücksichtigen.
Zu den möglichen Neulingen zählen Maurice Krattenmacher von der SV Elversberg und sein Teamkollege Felix Keidel. Ebenfalls im Kreis der Optionen stehen Paris Brunner von der AS Monaco, Nicolò Tresoldi aus Brügge sowie Bayern-Profi Tom Bischof. Merlin Röhl vom FC Everton und Elias Baum von Eintracht Frankfurt werden zudem als mögliche Kandidaten gehandelt.
Die Bild-Zeitung bringt außerdem Rafael Pinto Pedrosa vom Karlsruher SC und Karim Coulibaly von Racing Straßburg ins Gespräch. Den Kern des Kaders dürften voraussichtlich weiterhin die WM-Fahrer bilden. Allerdings muss Klopp Rücktritte von Neuer und Antonio Rüdiger ebenso berücksichtigen wie Verletzungen oder Formschwächen bei Leon Goretzka, Nick Woltemade und Leroy Sané. Nicht erwartet werden Deniz Undav und Oliver Baumann.







































