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·29. August 2026

Bundesliga-Noten | Borussia Dortmund 2:0 Hamburg

Artikelbild:Bundesliga-Noten | Borussia Dortmund 2:0 Hamburg

Borussia Dortmund ist mit einem 2:0-Heimsieg gegen den Hamburger SV erfolgreich in die Bundesliga-Saison 2026/27 gestartet. Eine besonders starke BVB-Elf erspielte sich früh eine 2:0-Führung und konnte die Weiße Weste trotz einer unglücklichen Verletzung des griechischen Offensivspielers Giannis Konstantelias sowie eines späten Platzverweises gegen Samuele Inacio wahren. Nach einer miserablen ersten Hälfte konnte die HSV-Mannschaft von Merlin Polzin mit einer verbesserten Leistung in den zweiten 45 Minuten immerhin noch etwas Selbstachtung retten.

Dortmund dominiert die erste Halbzeit

Die Westfalen ließen den Ball in den Anfangsminuten ruhig durch die eigenen Reihen laufen und verbuchten in der 8. Minute ihren ersten Abschluss, als Felix Nmecha über die Latte schoss. Nur eine Minute später führte eine starke BVB-Passkombination zum Führungstreffer. Guirassy und Neuzugang Konstantinos Karetsas kombinierten sich schnell durch das Zentrum. Guirassy nahm den letzten Ball halbrechts auf und schob das 1:0 in der 9. Minute mit einem überragenden Abschluss ins lange Eck ein. Noch vor Ablauf der ersten Viertelstunde hatten Karetsas und Nmecha den HSV-Keeper zu zwei weiteren starken Paraden gezwungen.


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Die Hanseaten brachten offensiv kaum eine Reaktion zustande. Das starke Gegenpressing des BVB sorgte dafür, dass Polzins Mannschaft den Ball sofort wieder verlor. Hamburg brachte abgesehen von einigen hoffnungsvollen langen Bällen nach vorne kaum etwas zustande. Dortmund kam mit Blick auf die Halbstundenmarke auf über 70 Prozent Ballbesitz und spielte zudem doppelt so viele Pässe wie der Gegner. Niko Kovacs improvisierte Dreierkette mit Daniel Svensson, Waldemar Anton und Joane Gadou konnte mit unbedrängtem Passspiel quer durch die letzte Linie viel Zeit von der Uhr nehmen.

Für eine Zeit lang verlief die Partie ohne größere Höhepunkte. Nach der Halbstundenmarke erspielte sich Dortmund dann wieder einige gute Chancen. Guirassys Versuch wurde in der 31. Minute geblockt. Eine starke Szene mit Dortmunds zwei griechischen Sommerneuzugängen endete in der 33. Minute damit, dass Karetsas knapp drüber schoss. In der 41. Minute scheiterte Karetsas dann mit einem leicht abgefälschten Schuss an einer fantastischen Fußabwehr von Heuer Fernandes. Kurzzeitig wirkte es so, als könnte sich Hamburg mit einem schmeichelhaften 1:1 zur Pause retten. Der auffällige Beier – erneut in seiner neuen Rolle als linker Schienenspieler besonders stark – klärte in der 43. Minute einen HSV-Standard auf der Linie. Der vermeintliche Ausgleich hätte allerdings ohnehin nicht gezählt, da die Abseitsfahne bereits oben war.

Konstantelias belohnte sich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit schließlich mit einem hochverdienten Treffer. Beier bereitete das erste Bundesliga-Tor des griechischen Nationalspielers vor. Diesmal konnte Heuer Fernandes auf eine Abfälschung durch Mitspieler Sebastiaan Bornauw nicht schnell genug reagieren. Konstantelias hatte sich das nötige Glück mit einem herausragenden Dribbling und einem kraftvollen Abschluss selbst erarbeitet. Die Dortmunder Fans applaudierten ihrer energischen Mannschaft auf dem Weg in die Kabine lautstark nach einer nahezu perfekten ersten Halbzeit, die völlig verdient eine 2:0-Führung eingebracht hatte. Zur Erinnerung spielte der DJ im Westfalenstadion in der Pause sogar griechische Volksmusik.

BVB auch nach der Pause lebhaft

Hamburg tat sich auch nach dem Seitenwechsel weiter schwer. Einige frühe Vorstöße ermöglichten es dem wiedererstarkten Albert Grønbaek, fünf Minuten nach Wiederanpfiff zum Abschluss zu kommen. Dennoch wurde dies von einem weiteren hochklassigen Versuch von Karetsas überschattet, den Heuer Fernandes stark parierte. Bitter für Dortmund: Eine Hälfte des gefeierten griechischen Duos konnte kurz darauf nicht weitermachen. Konstantelias verdrehte sich bei einem Zweikampf unglücklich das Knie und musste in der 54. Minute ausgewechselt werden. Ersatzmann Marcel Sabitzer konnte dem BVB nicht dabei helfen, denselben Rhythmus und dasselbe Tempo aufrechtzuerhalten. In der Folge ließ Dortmunds Offensivspiel nach.

Hamburg zeigt Gegenwehr

HSV nutzte die veränderte Dynamik, ging aggressiver in die Zweikämpfe und drängte den Gegner in den Mittelfeldduellen zunehmend zurück. Daka hätte einen Steilpass kurz nach der Stundenmarke deutlich besser verwerten können. In der 67. Minute machte es der sambische Stürmer nach Vorlage von Louis Lemke deutlich besser, sah seinen sehenswert angeschnittenen Schuss am Ende aber nur den rechten Pfosten streifen. Es sollte Dakas letzte Aktion im Spiel bleiben. Polzin brachte mit Otto Stange und Neuzugang Terem Moffi zwei weitere gelernte Stürmer, um vom Momentumwechsel zu profitieren. Keiner der beiden konnte dem Spiel seinen Stempel aufdrücken.

Dortmund übersteht die Schlussphase in Unterzahl

Die Gastgeber wirkten weiterhin wie die Mannschaft, die dem nächsten Tor näher war, bis ein überhartes Einsteigen des eingewechselten Samuele Inacio Dortmund dazu zwang, die letzten 15 Minuten in Unterzahl zu bestreiten. Inacio – gerade einmal zwei Minuten auf dem Platz – sah nach seiner Grätsche gegen Grønbaek in der 76. Minute, bei der dieser heftig zu Boden ging, sofort Rot von Schiedsrichter Felix Zwayer. Albert Sambi Lokonga und Grønbaek selbst kamen dem Anschlusstreffer für HSV in den letzten zehn Minuten am nächsten. Dortmunds Keeper Kobel parierte jedoch stark gegen Grønbaek (79.) und HSV-Joker Rayan Philippe (90.+4) und sicherte so das Ergebnis.

Borussia Dortmund Spielernoten

Gregor Kobel (7) – Daniel Svensson (7), Waldemar Anton (6), Joane Gadou (6)Maximilian Beier (8), Felix Nmecha (5), Jobe Bellingham (7), Julian Ryerson (6)Giannis Konstantelias (8), Konstantinos Karetsas (9)Serhou Guirassy (7)

Einwechslungen: Marcel Sabitzer (4), Joey Veerman (4), Filippo Mané (5), Samuele Inacio (1), Kaua Prates (-)

Hamburg Spielernoten

Daniel Heuer Fernandes (6) – Jordan Torunarigha (5), Sebastiaan Bornauw (4), Nicolas Capaldo (5) – Louis Lemke (6), Nicolai Remberg (5), Albert Sambi Lokonga (4), Bakery Jatta (6) – Albert Grønbaek (6), Martin Adeline (4)Patson Daka (6)

Einwechslungen: Terem Moffi (3), Otto Stange (3), Bilal Nadir (-), Yussuf Poulsen (-), Rayan Philippe (-)

GGFN Bundesliga-Spieler des Spiels: Konstantinos Karetsas (9)

Karetsas setzt sich knapp gegen den fast ebenso starken Maximilian Beier durch, weil die erste Stunde des Teenager-Phänomens schlichtweg überragend war. Der Sommerneuzugang ließ seiner denkwürdigen Leistung im DFL-Supercup ein gewaltiges Bundesliga-Debüt folgen. In seinen 74 Minuten Spielzeit gab Karetsas sechs Torschüsse ab und bereitete drei weitere Abschlüsse vor. Zudem verzeichnete er 19 Sprints, sechs erfolgreiche lange Dribblings und gewann 70 Prozent seiner Duelle am Boden. Die BVB-Fans dürfen sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine hervorragende Bundesliga-Saison ihres Neuzugangs freuen – sofern er fit bleibt.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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