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·20. September 2026

BVB-Handball-Damen feiern Sensationssieg gegen Bukarest

Artikelbild:BVB-Handball-Damen feiern Sensationssieg gegen Bukarest

Personal

Trainer Kay Rothenpieler muss weiterhin auf Emma Olsson (Oberschenkel), Lena Hausherr (Knie) und Pam Korsten (Knie) verzichten.

Spielverlauf

Zu Beginn der Partie entwickelte sich das erwartet intensive Spiel. Die Dortmunderinnen mussten im Angriff gegen eine stabile Bukarester Abwehr zunächst in die Partie finden. Ona Vegué erzielte schließlich den ersten Treffer für Schwarzgelb. Bukarest nutzte die technischen Fehler der Borussinnen immer wieder mit schnellem Tempospiel und setzte sich durch Gegenstöße bis zur zehnten Minute mit fünf Toren ab.


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Trainer Kay Rothenpieler reagierte und nahm seine erste Auszeit. Anschließend folgten Wechsel im Rückraum und am Kreis. Dana Bleckmann kam für Guro Nestaker, Laetitia Quist ersetzte Alieke van Maurik. Quist war zunächst ausschließlich in der Abwehr eingesetzt worden. Der BVB fand in den folgenden Minuten besser ins Spiel und war mehrfach erfolgreich, konnte den Vorsprung der Gäste jedoch nicht entscheidend verkürzen. Beim Stand von 13:20 ging es in die Kabinen.

Nach der Pause nahm der BVB weitere Umstellungen vor. In der Abwehr standen die Dortmunderinnen in einer 5:1-Formation, im Angriff spielten sie mit der siebten Feldspielerin. Zwar gehörten die ersten beiden Tore der zweiten Halbzeit den Gästen aus Bukarest, doch anschließend kam der BVB immer besser in Fahrt. Tor um Tor verkürzte Schwarzgelb den Rückstand. Alieke van Maurik war es, die in der 40. Minute auf 21:24 verkürzte. Daraufhin nahm CSM-Trainerin Bojana Popović ihre Auszeit.

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Doch auch der nächste Treffer gehörte den Schwarzgelben: Lara Egeling traf zum 22:24 und Nicole Wiggins parierte auf der anderen Seite einen Siebenmeter der Gäste. Die Aufholjagd des BVB nahm weiter Fahrt auf und die Sensation war plötzlich zum Greifen nah. Schließlich war es Guro Nestaker, die zum 24:24-Ausgleich traf. Die Dortmunderinnen kämpften um jeden Ball, doch Bukarest ging erneut in Führung. BVB-Coach Rothenpieler nahm seine zweite Auszeit – und die zeigte Wirkung. Merel Freriks brachte die Schwarzgelben erneut in Führung, Guro Nestaker erhöhte wenig später. Es waren nur noch wenige Minuten zu spielen.

Mit einer starken Nicole Wiggins im Rücken behaupteten die Dortmunderinnen ihre Führung und blieben auch in doppelter Unterzahl drei Minuten vor Schluss erfolgreich. Die Erlösung folgte schließlich durch Kelly Vollebregt, die sowohl den 33. als auch den 34. Treffer der Dortmunderinnen erzielte. Als Alina Grijseels mit dem Schlusspfiff zum 35:32 traf, gab es kein Halten mehr. Alle Spielerinnen stürmten auf das Feld und fielen sich in die Arme.

Der BVB feiert damit den ersten Sieg in der laufenden Champions-League-Saison und das gegen den ehemaligen Final-Four-Teilnehmer CSM Bucuresti.

Stimmen

Trainer Kay Rothenpieler: „Das war ein Kraftakt. Wir haben eine super zweite Halbzeit gespielt. Wir haben sehr gut gekämpft in der Deckung, sehr aggressiv, und jeder hat daran geglaubt. Vorne haben wir im Sieben-gegen-sechs gute Lösungen gefunden und sind immer mehr rangekommen. Dann haben wir es geschafft, dass Bukarest nervös wurde und uns ein paar Bälle gegeben hat. Ich kann nur einen riesigen Hut vor der Leistung in der zweiten Halbzeit ziehen. Das ist wichtig für die Mannschaft und für uns alle. Es war ein guter Schritt in die richtige Richtung.“

Alina Grijseels: „Wir freuen uns natürlich riesig. Es tut einfach gut zu sehen, wie wir vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit gespielt haben. Wir haben in der Pause gesagt, dass wir nichts zu verlieren haben. Dann haben wir umgestellt – in der Abwehr auf 5:1 und im Angriff auf Sieben-gegen-sechs. Das hat extrem gut funktioniert und wir kamen in den Flow. Bukarest hatte keine Lösung mehr. Und dann war die Körpersprache auch einfach wieder da. Es ist jetzt vielleicht sogar ein bisschen schade, dass wir in die Länderspielpause gehen, aber zumindest gehen wir mit einem guten Gefühl. Und dann freuen wir uns, wenn wir zurückkommen, auf die nächsten Spiele.“

Ausblick

Jetzt steht die erste Nationalmannschaftswoche der laufenden Saison an. Acht Borussinnen sind von ihren Bundestrainern für die kommenden Einheiten nominiert worden. Sarah Wachter, Dana Bleckmann, Alina Grijseels, Mareike Thomaier und Lisa Antl gehören der deutschen Nationalmannschaft an. Das DHB-Team trifft am Freitag, 25. September, sowie am Sonntag, 27. September, in Spanien auf die spanische Nationalmannschaft. Alieke van Maurik, Merel Freriks und Kelly Vollebregt sind mit der niederländischen Auswahl unterwegs.

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