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·16. August 2026
BVB ohne El Mala: Dortmund arbeitet an Plan B – Wer kommt stattdessen?

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Der geplatzte Wechsel von Said El Mala sorgt bei Borussia Dortmund nicht für lange Verstimmung. Stattdessen wird bereits fieberhaft an Alternativen gearbeitet, eine davon führt erneut nach Griechenland. Eine Woche vor dem Supercup gegen den FC Bayern München soll der Kader noch einmal verstärkt werden.

Said El Mala kommt am 10. November 2025 mit seiner Reisetasche am Ritz Carlton Hotel in Wolfsburg an, wo sich die deutsche Nationalmannschaft zum Länderspiel versammelte. Foto: Stuart Franklin / Getty Images for Volkswagen
Die Enttäuschung über den nicht zustande gekommenen Transfer war Niko Kovac nach dem Testspiel gegen die AS Rom kaum noch anzumerken. Bestens gelaunt vertröstete der BVB-Coach die wartenden Reporter mit den Worten „Lasst euch überraschen“, als es um die weitere Kaderplanung ging. Im Hintergrund arbeiten die Dortmunder Verantwortlichen längst mit Hochdruck an neuen Lösungen. Geschäftsführer Lars Ricken bestätigte, dass durch den geplatzten Deal finanzieller Spielraum entstanden ist: „Natürlich werden ein paar Gelder frei und die wollen wir sportlich und wirtschaftlich gut einsetzen.“
Statt wie geplant rund 50 Millionen Euro für El Mala zu investieren, prüft der BVB nun mehrere Optionen gleichzeitig. Sportdirektor Ole Book machte deutlich, dass es nicht bei einer einzelnen Verpflichtung bleiben muss: „Natürlich gibt es jetzt die Möglichkeit, dass wir noch mehr als einen Spieler verpflichten. Wir haben einige Spieler im Kopf, die uns noch verstärken können.“
Im offensiven Mittelfeld richtet sich der Blick erneut nach Griechenland. Nach der Verpflichtung von Konstantinos Karetsas steht mit Giannis Konstantelias von PAOK Saloniki ein weiterer griechischer Nationalspieler auf dem Zettel. Anders als El Mala ist der 23-Jährige kein klassischer Flügelflitzer, was aus Dortmunder Sicht aber kein Hindernis darstellen soll. Geschäftsführungssprecher Carsten Cramer äußerte sich bei Sky zuversichtlich zur Personalplanung: Der Verein sei „für alle Eventualitäten immer gut vorbereitet. Und ich glaube, wir haben was Gutes in petto.“ Für Konstantelias müsste der Vizemeister schätzungsweise rund 30 Millionen Euro als Ablöse aufrufen.
Parallel dazu gilt Joey Veerman von der PSV Eindhoven als heißer Kandidat für das Mittelfeldzentrum. Der 27-Jährige verfügt Berichten zufolge über eine Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro, die allerdings in wenigen Tagen verfällt. Nach dem 2:1-Erfolg seines Teams bei Excelsior Rotterdam kommentierte Veerman die Gerüchte selbst: „Sie müssen sich beeilen. Es ist ein großartiger Verein. Man hört die Gerüchte, aber es ist nicht so, als würde ich dort schon spielen.“ Sollte es tatsächlich zum Wechsel kommen, wäre das für ihn ein Traum: „Wäre es eine fantastische Gelegenheit für mich. Ich warte seit Jahren darauf.“
Zusätzlich zum Mittelfeld will der BVB auch auf der Rechtsverteidigerposition nachrüsten und sucht dort nach einer weiteren Verstärkung.
Sportlich konnte das Team von Niko Kovac beim 2:2 gegen die AS Rom durchaus überzeugen. Nach einem frühen 0:2-Rückstand zeigte die Mannschaft Moral und glich noch vor der Pause durch Treffer von Julian Ryerson und Serhou Guirassy aus. Kovac zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf: „Das war ein schönes Spiel für die Zuschauer. Gegen Italiener nach einem 0:2 so zurückzukommen, ist nicht so ganz einfach.“ Er ergänzte: „Wir hätten gerne gewonnen, aber das zählt in der Vorbereitung nicht. Ab nächster Woche geht’s dann richtig los.“ Über den geplatzten El-Mala-Transfer verlor der Trainer da längst kein Wort mehr.
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