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·21. August 2026
BVB-Schock: „Wir haben über 21 Millionen Euro Verlust gemacht“

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Borussia Dortmund hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Millionenverlust abgeschlossen. Trotz des deutlichen Minus sieht die BVB-Führung den Klub wirtschaftlich gut aufgestellt – und kündigt Veränderungen an.
Borussia Dortmund hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem deutlichen Minus abgeschlossen. Wie der BVB am Freitag (21. August) bekanntgab, steht unter dem Strich ein Konzernjahresfehlbetrag von 21,7 Millionen Euro. Im Vorjahr hatten die Schwarzgelben noch einen Gewinn von 6,7 Millionen Euro erwirtschaftet. Eine Dividende soll deshalb für das abgelaufene Geschäftsjahr nicht ausgeschüttet werden.
Als wesentlichen Grund für den Rückgang nennt der Bundesligist das deutlich schlechtere Abschneiden in der Champions League. Dort war für die Mannschaft von Trainer Niko Kovac bereits in der Zwischenrunde gegen Atalanta Bergamo Schluss. Auch im DFB-Pokal kam der BVB nicht über das Achtelfinale hinaus. Hinzu kamen geringere Erlöse aus der Klub-Weltmeisterschaft sowie finanzielle Belastungen durch Abfindungen. Der Umsatz sank dabei um 65,5 Millionen auf 460,5 Millionen Euro.
Geschäftsführer Carsten Cramer zeigte sich mit dem Ergebnis entsprechend unzufrieden. „Dieser Zustand schreit nicht nach Wiederholung. Es war ein komplexes Geschäftsjahr mit einigen Herausforderungen“, erklärte der 57-Jährige. Mit Blick auf die Ursachen und die daraus notwendigen Konsequenzen wurde Cramer noch deutlicher: „Wir haben am Ende über 21 Millionen Euro Verlust gemacht, die sich am Ende zwar einfach erklären lassen – Erklärungen sind am Ende aber nichts wert, wenn man daraus nicht die richtigen Ableitungen vornimmt“.
Gleichzeitig habe der Verein die vergangene Saison genutzt, um sich strukturell neu aufzustellen. Künftig möchte der BVB wirtschaftlich weniger stark vom sportlichen Abschneiden und von lukrativen Spielerverkäufen abhängig sein. Wachstumspotenzial sieht die Klubführung unter anderem in der Digitalisierung und Internationalisierung.
Trotz des Millionenverlusts sieht Finanz-Geschäftsführer Thomas Treß die wirtschaftliche Substanz des Vereins nicht gefährdet. „Aber: Wir sind kerngesund.“ Das Eigenkapital liege weiterhin bei rund 300 Millionen Euro, zudem seien keine neuen Finanzschulden aufgenommen worden.
Cramer blickt deshalb optimistisch nach vorne: „Wir gehen gestärkt aus der Vorsaison“. In den kommenden Monaten soll sich zeigen, ob die angekündigten strukturellen Veränderungen auch wirtschaftlich Wirkung entfalten.







































