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·19. August 2026

Cottbus und die Verteidiger-Frage: Wird Toni Leistner eine Hilfe?

Artikelbild:Cottbus und die Verteidiger-Frage: Wird Toni Leistner eine Hilfe?

Nach dem Sensationsstart ist Energie Cottbus auf den Boden der Tatsachen gefallen. Dabei spielte die Verteidigung eine entscheidende Rolle. Wird Toni Leistner zukünftig für Hilfe sorgen?

Der 33. Spieltag der Saison 2025/26 – für Hertha BSC war es das letzte Heimspiel nach einem schwierigen Jahr. Gegen die SpVgg Greuther Fürth gewann die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl mit 2:1, das Zweitliga-Premierentor für Kennet Eichhorn inkludiert. Es war aber auch der letzte Auftritt vom Supertalent, genauso wie für viele andere Stars. Toni Leistner gehörte zu ihnen. Der Innenverteidiger durfte für etwa 10 Minuten noch spielen, am Ende sagte er die magischen Worte: "Berlin ist blau-weiß!"


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Nach drei Jahren im Trikot der Alten Dame trennten sich die Wege, wobei Hertha den 35-Jährigen nach dessen Karriereende an sich binden möchte. Das wird wohl erst im Sommer 2027 der Fall sein, denn Leistner schient wohl noch nicht fertig mit dem Fußballspielen. Der vereinslose Spieler hält sich aktuell mit einem privaten Personaltrainer fit und möchte ein letztes Jahr absolvieren. Wichtig für ihn ist es, in Potsdam zu bleiben – dort wohnt er mit seiner Familie im eigenen Haus.

Wechselt Leistner zu Energie Cottbus?

Die Bild brachte Leistner mit einem Engagement in seiner Geburtsstadt Dresden in Verbindung. Demnach soll er bereits erste Gespräche mit Dynamo geführt haben. Seitdem wurde aber nichts mehr berichtet. Jetzt könnte sich eine Möglichkeit beim FC Energie Cottbus anbieten. Die aufgestiegenen Lausitzer haben die Saison mit einem 3:1-Heimsieg gegen Hannover 96 begonnen, verloren aber die Auswärtsparte bei Arminia Bielefeld (0:3). Dabei spielte die Verteidigung eine große Rolle.

Unter anderem unterlief dem erfahrenen Innenverteidiger Dominik Pelivan ein großer Fehler, der das zwischenzeitliche 0:2 zur Folge hatte. Zudem ist mit King Manu, den Cottbus im Sommer nach seiner Leihe fest verpflichten konnte, aufgrund einer Verletzung weggebrochen. Mit Luca Erlein haben die Lausitzer um Trainer Claus Dieter Wollitz ein vielversprechendes junges Talent von Bayer Leverkusen geliehen, ihm fehlt es jedoch an Erfahrung – als Abwehrchef kann er noch nicht auflaufen.

Könnte also Leistner diese Rolle zumindest zeitweise übernehmen? Durch seine Erfahrung – unter anderem 85 Pflichtspiele für Hertha (ein Tor, zwei Vorlagen) – und Führungsqualitäten kann der 1,90-Meter-Mann für Stabilität sorgen. Wie die Bild berichtet, soll er sogar Anfragen aus der Schweiz, Österreich, Skandinavien und Dubai abgelehnt haben. Wird Leistner also in Cottbus ein letztes Mal seine Fußballschuhe schnüren?

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