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·5. Oktober 2026
„Dann haben wir diese Punkte nicht verdient“: Frauen-Trainerin Britta Carlson legte die Finger nach Freiburg-Niederlage in die Wunde

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Daniel Mertens
5 Oktober, 2026
Nicht nur die Niederlage ärgerte die Trainerin. Britta Carlson äußerte sich auch zum Stand bei den beiden Kölner Verletzten.

Britta Carlson bei einem Spiel der FC-Frauen
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Die Meinungen der beiden Trainer gingen nach dem Spiel auf der Pressekonferenz deutlich auseinander. „Wir freuen uns natürlich riesig über die drei Punkte, über den Sieg. Ich glaube, es war am Ende, auch wenn man den Spielverlauf sieht, verdient“, bilanzierte Freiburgs Coach Marco Konrad auf der Pressekonferenz. Sein Gegenüber Britta Carlson widersprach jedoch: „Ich sehe es ein bisschen anders, dass das nicht unbedingt verdient war. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir euch relativ an die Wand gespielt. Ich glaube, da war kein Torschuss und wir müssen eigentlich nach drei Minuten das 1:0 machen, haben weitere Möglichkeiten, die Tore zu erzielen.“ Carlsons Schlussfolgerung: „Insofern hat es eher an uns gelegen, dass wir heute nicht den Punkt oder die Punkte hier behalten haben.“
Der unglückliche Gegentreffer nach der Pause habe jedoch einen negativen Einfluss auf ihre Mannschaft gehabt. Lisa Schmitz ließ einen vermutlich als Flanke gedachten und womöglich von Vanessa Leimenstoll noch leicht abgefälschten Ball über die Unterkante der Latte ins Tor springen. „Unsere Torfrau hat den wahrscheinlich nicht wirklich gesehen“, mutmaßte Carlson, „sonst wüsste ich nicht, warum sie den nicht hält. Ich glaube, da musste sie in die Sonne schauen.“ Das Tor ärgerte die Übungsleiterin rückblickend vermutlich weniger als die Folgen davon: „Dann mache ich meiner Mannschaft den Vorwurf, dass wir dann nicht so weiterspielen wie in der ersten Halbzeit.“ Der letzte Glaube habe ihr bei den Spielerinnen gefehlt. „Und das habe ich meiner Mannschaft auch so mitgegeben, dass wir dann auch diese Punkte nicht verdient haben, weil mir dann die letzten Prozente fehlen und die Durchschlagskraft.“
Zusätzlich zur Niederlage musste Köln zwei Verletzungen verkraften. Marina Hegering musste zur zweiten Hälfte ausgewechselt werden und ebenso für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus wie Taylor Ziemer, die erst nach rund einer Stunde eingewechselt wurde und kurz vor Schluss schon wieder vom Feld musste. Hegering habe sich in einem Zweikampf verletzt. Bei der Kapitänin müsse untersucht werden, „ob die Organe in Ordnung sind“, wie Carlson hinterher erklärte. Ziemer habe sich bei einem Aufprall gegen die Bande eine Gehirnerschütterung erlitten. „Sie ist stark genug, sie wird auch schnell wieder zurückkommen“, gab die Trainerin ihrer Stürmerin motivierende Worte mit auf den Weg.
Nach der Niederlage gegen Freiburg bleibt dem FC nun Zeit zur Aufarbeitung. Das nächste Spiel steht erst am 17. Oktober (12 Uhr) zuhause gegen den Hamburger SV an. Bis dahin dürfte Carlson vor allem an einer Sache arbeiten: Dass ihre Mannschaft nach dem nächsten Rückschlag nicht den Glauben verliert.







































