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·18. Februar 2026
"Dann hätten wir kein Festgeldkonto mehr": Hoeneß über Bayerns Transferpolitik

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·18. Februar 2026

Der FC Bayern wird im kommenden Transferfenster wohl keine verrückten Dinge anstellen. Laut Uli Hoeneß ist wirtschaftliche Vernunft angesagt.
Nachdem der FC Bayern im Transfer-Sommer 2024 ein Minus von über 60 Millionen Euro angehäuft hatte, unter anderem durch die Verpflichtungen von Michael Olise (Vertrag bis 2029, ohne Ausstiegsklausel) und Joao Palinha für zusammen knapp 105 Millionen Euro – war man vergangenen Sommer deutlich zurückhaltender.
Unter dem Strich machte der Rekordmeister sogar ein Plus von knapp 12 Millionen Euro, obwohl man 70 Millionen Euro für den neuen Offensiv-Superstar Luis Diaz an den FC Liverpool überwies. Uli Hoeneß zieht ein positives Fazit der jüngeren Transferperioden.
Man habe "die Zeichen der Zeit erkannt", sagte der Ehrenpräsident gegenüber der Bild-Zeitung: " In dem Moment, in dem wir gemerkt haben, dass unser Festgeldkonto immer kleiner wird, haben wir die Bremse reingehauen".
Man habe den Kader verkleinert, so Hoeneß – trotz zahlreicher Spekulationen um namhafte Neuzugänge. "Hätten wir alle Spieler verpflichtet, über die wir gesprochen haben, hätten wir heute kein Festgeldkonto mehr und für die Finanzierung Kredite aufnehmen müssen", betont der Bayern-Patriarch.
Was Hoeneß ebenfalls freut, es kommen wieder vermehrt Spieler aus dem eigenen Nachwuchs wie Lennart Karl, Aleksandar Pavlovic oder Josip Stanisic zum Einsatz. "Wir haben unseren Jungs bewusst Chancen gegeben. Hätten wir mehr Spieler geholt, wäre der Trainer verpflichtet gewesen, sie auch einzusetzen", so der Ex-Manager.
Der Weg, auf Topstars und junge Talente zu setzen, aber dabei vernünftig zu wirtschaften, soll an der Säbener Straße weitergehen: "Wir werden auch im Sommer auf dem Transfermarkt nicht die großen Töne spucken." Man werde sich nicht verschulden, um Transfers zu tätigen, verspricht Hoeneß.









































