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·15. Januar 2026
"Dann weiß man, wo man steht": SVW startet beim Tabellenzweiten

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Wohin führt die Reise des SV Waldhof Mannheim in dieser Saison? Zwei Spiele zum Auftakt der Rückrunde können Aufschluss darüber geben, denn schon zum Start ins neue Jahr bekommen es die Buwe mit dem SC Verl zu tun. Eine Partie, die Cheftrainer Luc Holtz ein Stück weit als Maßstab sieht. Neuzugang Vincent Thill könnte schon eine Rolle spielen.
Schon vor neun Jahren nahm Luc Holtz einen großen Einfluss auf die Karriere des jüngsten Winter-Neuzugangs der Mannheimer. Im Alter von 16 Jahren debütierte Vincent Thill unter dem heutigen Waldhof-Coach für die luxemburgische Nationalmannschaft. Europaweit hatten Top-Klubs den Offensivspieler auf dem Zettel, doch den ganz großen Durchbruch verpasste Thill. Holtz hält weiterhin große Stücke auf den 25-Jährigen: "Er muss sich an die Körperlichkeit im deutschen Fußball gewöhnen. Wenn er das hinbekommt, denke ich schon, dass wir viel Freude an ihm haben werden." Ob das schon zum Rückrundenstart gegen Verl (Samstag, 14 Uhr) der Fall sein wird, blieb offen.
Keine Optionen zum Jahresauftakt werden dagegen Samuel Abifade (Schulterverletzung), Sascha Voelcke (Schambeinentzündung) und Julian Rieckmann (Rippenverletzung) sein. Fragezeichen standen noch hinter Diego Michel und Lukas Klünter. Und auch Top-Torschütze Kennedy Okpala ist bekanntlich nicht mehr an Bord, aber das sah Holtz weniger als Problem. "Wir können uns jetzt als Mannschaft etwas anpassen, dass wir weniger über das Umschaltspiel kommen müssen", ordnete der Cheftrainer ein. Und versprach: "Wir haben einige Leute im offensiven Bereich, die den Unterschied machen können."
Die Herausforderung gegen den SC Verl wird groß. "Wenn man im ersten Spiel zum Tabellenzweiten fährt, dann weiß man sofort, wo man steht. Und dann kommt Rostock, die auch Aufstiegsambitionen haben", sprach Holtz über das knackige Auftaktprogramm der Kurpfälzer. Aber der 56-Jährige hielt auch fest, dass die halbe Liga solche Ziele hat und deswegen jedes Mal das Limit gefordert sein wird. Dennoch sei Verl besonders: "In meinen Augen ist es die vielleicht spielstärkste Mannschaft der Liga. Also müssen wir es hinbekommen, dass sie ihre Qualitäten so wenig wie möglich abrufen können." Umso besser könne der Waldhof dann seine eigene Spielidee entfalten.
Wie diese Idee aussehen soll, werden auch die Waldhof-Fans bald wieder in den eigenen vier Wänden intensiver genießen können. Das Carl-Benz-Stadion bekommt derzeit einen neuen Rasen. "Endlich, muss man sagen", so Holtz. "Wenn man Fußball flach spielen möchte, dann ist der Rasen natürlich ausschlaggebend. Wir möchten flach spielen, die Kontrolle haben und das wird mit einem guten Rasen viel, viel besser." Zunächst geht es aber natürlich nach Verl, wo der Waldhof-Coach eine ebenso klare Vorstellung für den Auftritt schon parat hatte.









































