liga3-online.de
·3. April 2026
"Das ist das Ziel": Tarnat soll über die Saison hinaus in Aue bleiben

In partnership with
Yahoo sportsliga3-online.de
·3. April 2026

Mit der Entscheidung, trotz der anhaltenden Talfahrt weiterhin auf Sport-Geschäftsführer Michael Tarnat zu setzen, schuf der FC Erzgebirge Aue unter der Woche Klarheit – zumindest bis zum Ende der Saison. Denn für die kommende Spielzeit besitzt der 56-Jährige noch keinen Vertrag. Die Veilchen wollen die Zusammenarbeit aber fortsetzen.
Nein, von Erfolg gekrönt ist die bisherige Amtszeit von Michael Tarnat, der zu Beginn des Jahres auf Matthias Heidrich gefolgt war, nicht. Schließlich holte Aue in der Rückrunde gerade mal zwei Punkte aus elf Partien. Auch, weil es Tarnat aus unterschiedlichen Gründen im Winter nicht gelungen war, den Kader zu verstärken. Die Verpflichtung von Trainer Christoph Dabrowski als Nachfolger von Jens Härtel erwies sich bislang ebenfalls nicht als Glücksgriff.
Dennoch bekam der frühere Bundesliga-Profi unter der Woche das Vertrauen ausgesprochen, den Kader für die kommende Saison zu planen. Wie es danach weitergeht, ist noch offen, ist Tarnat vertraglich bislang doch nur bis zum 30. Juni gebunden. Die Zusammenarbeit soll aber fortgesetzt werden. "Das ist das Ziel", sagt Präsident Thomas Schlesinger gegenüber der "Freien Presse". Gleichzeitig betont er: "Aber erst einmal wollen wir die Saison sauber zu Ende spielen und sehen, wie sich die Mannschaft zusammen mit der Sportlichen Leitung bis Ende Mai präsentiert."
Die Verantwortlichen wollen sehen, "dass eine gewisse Entwicklung in der Mannschaft stattfindet", so Schlesinger. "Wenn das Vertrauen da ist und auch der neue Kader das Vertrauen zulässt, dass es in der kommenden Saison – unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit – besser wird, dann machen wir gern mit Michael Tarnat weiter." Noch hat die Vereinsführung auch die Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht aufgegeben, wenngleich der Rückstand auf das rettende Ufer bereits neun Punkte beträgt.
Um nicht erstmals in der Vereinsgeschichte in die Regionalliga abzusteigen, benötigt es aus den verbleibenden acht Partien fast 20 Punkte. Sollte der Ligaverbleib nicht gelingen, soll zumindest der Landespokal gewonnen werden, um darüber in den DFB-Pokal einzuziehen. Am 22. April steht beim Chemnitzer FC das Halbfinale an. Mit einem Sieg würde Aue nicht nur ins Endspiel einziehen, sondern auch die weitere Zusammenarbeit mit Tarnat wahrscheinlicher werden lassen. Offen ist indes auch die Zukunft von Trainer Christoph Dabrowski, dessen Vertrag ebenfalls zum Saisonende ausläuft. Bislang hat sich der 47-Jährige nicht dazu geäußert, wie es für ihn weitergeht.









































