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·22. Februar 2026
„Das ist sehr schmeichelnd“: Harry Kane reagiert auf Barça-Gerüchte

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·22. Februar 2026

Harry Kane bleibt das Maß aller Dinge beim FC Bayern – sportlich wie medial. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht über die Zukunft des englischen Torjägers spekuliert wird. Zuletzt sorgten Aussagen aus Spanien für Aufsehen: Harry Kane sei beim FC Barcelona „ein Objekt der Begierde“. Nun hat der 32-Jährige selbst Stellung bezogen – und dabei ein klares Bekenntnis zu den Münchnern abgegeben.
Auslöser der Debatte waren Äußerungen von Xavier Vilajoana, einem Kandidaten für die Präsidentschaft beim FC Barcelona. Bei einer Wahlveranstaltung erklärte dieser öffentlich, dass bereits Kontakt zu Kanes Umfeld aufgenommen worden sei. „Wir müssen umsichtig und professionell vorgehen. Wir prüfen verschiedene Profile und Kane hat eines davon. Er ist ein Torjäger, ein Teamplayer und ein ‚Killer‘ auf engem Raum, den Barça braucht“, sagte Vilajoana.
Nach dem 3:2-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt wurde Kane auf die Gerüchte angesprochen – und reagierte bemerkenswert gelassen. „Das ist sehr schmeichelnd“, erklärte der Bayern-Stürmer zunächst, ehe er mit den Spekulationen aufräumte: „Ich habe von niemandem gehört. Natürlich kümmern sich mein Vater und mein Bruder um diese Angelegenheiten, also bin ich nicht sicher, ob sie etwas gehört haben. Aber sie haben mir nichts erzählt.“
Mehr noch: Kane machte deutlich, dass er die Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt für unangebracht hält. „Ich denke es ist albern, darüber mitten in der Saison zu sprechen. Ich genieße es, hier auf dem Platz zu stehen. Natürlich wird immer darüber geredet, weil ich der Typ Stürmer bin und Tore schieße. Aber mein Fokus liegt hier bei Bayern München“, stellte der Engländer unmissverständlich klar.
Ein deutliches Signal in Richtung Spanien – und ein beruhigendes zugleich für die Verantwortlichen an der Säbener Straße. Denn Kane ist nicht nur sportlich unverzichtbar, sondern auch das Gesicht des aktuellen Bayern-Projekts.

Foto: IMAGO
Auch Sportvorstand Max Eberl äußerte sich vor dem Anpfiff gegen Frankfurt zu den aufkommenden Gerüchten – und wählte dabei eine Mischung aus Ironie und Klartext. Dass Kane in Barcelona „ein Objekt der Begierde“ sei, ließ den Bayern-Boss schmunzeln. Mit Blick auf Vilajoanas Aussagen sagte Eberl: „Wenn du tatsächlich chancenlos bist bei einer Präsidentschaftswahl, dann haue ich halt irgendwas raus. Das ist scheinbar passiert.“
Bereits am Donnerstag hatte Vilajoana auf der Plattform X mit einer Fotomontage für Wirbel gesorgt, die Kane im Trikot der Katalanen zeigt. Eine Aktion, die in München eher als Wahlkampfmanöver denn als realistische Transferoffensive wahrgenommen wird.
Fakt ist: Der Vertrag des englischen Nationalspielers läuft noch bis Sommer 2027. Die Bayern würden das Arbeitspapier gerne vorzeitig verlängern. Ende Januar bestätigte Eberl, dass es bereits erste Verhandlungen gegeben habe. Ein klares Zeichen, dass der deutsche Rekordmeister langfristig mit seinem Top-Torjäger plant.









































