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·17. Januar 2026
„Das war heute sehr erlösend“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Mainz

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Simon Bartsch
17 Januar, 2026
Dem FC ist der Turnaround gegen Mainz gelungen. Vor allem Dank Ragnar Ache: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Mainz.

Ragnar Ache jubelt nach seinem Tor
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Marvin Schwäbe:
“Wir sind natürlich gerade überglücklich, dass die lange Leidenszeit, wo wir natürlich alles gegeben haben und nicht belohnt wurden, heute ein Stück weit belohnt wurde. Die erste Hälfte war jetzt nicht ganz so gut, aber die zweite Hälfte waren wir gieriger, aggressiver auf den zweiten Ball. Wir wollten es unbedingt. Und es ist umso schöner, dass wir das dann auch zu Hause erleben durften.
Der Trainer hat gesagt, dass wir einfach weiter daran glauben müssen, dann haben wir an eins, zwei Stellschrauben gedreht. Ich glaube, das war da war dann auch in Ordnung, aber insgesamt ging es einfach darum, dass wir als Team zusammenhalten, dass wir weitermachen, dass wir ja, einfach unseren Fußball versuchen, weiter durchzusetzen. Gerade jetzt gegen Mainz, die natürlich auch irgendwo ein bisschen eklig spielen.
Der Fokus liegt heute auf der zweiten Hälfte, weil wir uns da rausgekämpft und das Spiel komplett gedreht haben.

Alessio Castro Montes:
Wir wussten natürlich um die Bedeutung. Wir haben zur Halbzeit gesagt, dass wir weitermachen müssen, tapfer sein müssen. Wir mussten alles reinwerfen, weil wir wussten, dass ein Punkt zu wenig sein würde. Wir haben uns den Sieg am Ende verdient.
In der ersten Halbzeit haben wir kaum Chancen zugelassen, aber eben auch wenig kreiert. Wir waren einfach zu passiv. Nach dem Wechsel hatten wir nichts mehr zu verlieren und sind All-in gegangen. Wir haben alles reingeworfen und uns am Ende belohnt.
Ich bin sehr glücklich, dass ich nun öfter die Chance bekomme. Ich versuche, auf dem Feld immer zu zeigen, was ich kann, warum ich spielen soll, dass ich gute Flanken bringen soll und die Jungs vorne mit meinen Hereingaben füttern soll.

Thomas Kessler
Wenn du acht Mal in Folge nicht gewinnst – und das hat man uns in der ersten Halbzeit noch streckenweise angemerkt – dann ist es natürlich so, dass der Druck in der Stadt auch ein Stück weit steigt. Wir wussten, dass das heute ein Sechs-Punkte-Spiel ist, weil Mainz die Chance gehabt hätte, sehr nah an uns ranzuspringen. Und das ist sehr schön, gerade, wenn du dann auch in Rückstand gerätst, dass die Mannschaft gerade in der zweiten Halbzeit dann Reaktion gezeigt hat. Ich fand, dass der Trainer dann noch die richtigen Worte in der Halbzeit gefunden hat und vor allen Dingen dann auch mit den Einwechslungen ja auch direkten Impact auf diesen Sieg hatte.
Ich finde, dass der Trainer sehr ruhige und gute Worte in der Kabine gefunden hat und dann ja auch mit Klarheit gezeigt hat, wie man diese diese Missstände aus der ersten Halbzeit, wo wir echt Phasen hatten, die dann überhaupt nicht gut waren, dann auch zu drehen. Er hat da gute Entscheidung getroffen. Am Ende ist natürlich auch schön, dass du mit heute jemanden hattest, der dann noch mal so auf das Spiel einwirkt. Ragnar war wichtig für uns als Ankerspieler und ich freue mich für ihn. Die zwei Tore werden ihm auch gut tun.
Wir haben jetzt 20 Punkte, wir sind Aufsteiger und wir haben von vorne rein gesagt, es geht um den Klassenhalt. Natürlich möchtest du den frühestmöglich schaffen und wenn du dann so startest, ist das ein Stück weit natürlich auch so ein bisschen der Fluch der guten Tat. Wenn du dann achtmal nicht gewinnst, dann ist es klar, dass du dann schon auch das Gefühl bekommst, wenn wir jetzt noch mal nicht gewinnen und noch mal nicht gewinnen, dann kommt die Zone immer näher.
Aber wir hatten schon das Vertrauen, wir haben in Heidenheim dann auch keine einfache Situation gehabt, sind auch in Rückstand geraten, hätten am Ende des Spiels in meinen Augen auch gewinnen müssen. Gegen Bayern haben wir ein sehr ordentliches Spiel gemacht und haben heute gerade in der zweiten Halbzeit für die Mannschaft eine super Reaktion gezeigt und deswegen fühle ich mich am Ende einfach bestärkt darin, dass was ich auch im Trainingslager gesagt habe, dass ich die absolute Überzeugung habe, dass dieser Kader von der Qualität so ist, dass wir hoffentlich eine Rückrunde spielen werden oder alles Spaß machen.

Ragnar Ache:
Das war heute schon sehr erlösend. Im Stadion war es schon ein bisschen unruhig. Wir haben uns vorgenommen, weiterzumachen, alles zu geben, 120 % zu geben und zu probieren, das Spiel zu drehen und am Ende des Tages hat es auch geklappt.
Der Trainer ist zur Pause relativ ruhig geblieben. Wir haben taktisch einfach was geändert mit dem Dreierwechsel. Er hat gesagt, jetzt müssen wir wieder alles reinhauen, alles geben und probieren, das Spiel zu drehen.
Als Stürmer werden wir immer nach Toren beurteilt. Wenn man keine Tore schießt, dann kommen gewisse Berichte, gewisse Sachen in die Welt. Und das macht natürlich auch ein bisschen was mit dem Selbstvertrauen, man zweifelt. Dann geht der in Heidenheim nicht rein. Dann denkt man nach. Jetzt mit den zwei Toren tut das natürlich sehr sehr gut.

Lukas Kwasniok:
Heute war es schon emotional, weil du zum ersten Mal das Gefühl hattest, dass die Jungs in ihrem Handeln nicht so richtig frei sind. Die ersten 20 bis 25 Minuten haben sie es schon versucht. Aber mit dem 0:1 hat man schon gemerkt, dass das Selbstvertrauen nicht mehr da war. Wenn du dann mit Pfiffen in die Halbzeit verabschiedet wirst und dass dann auch irgendwie zu recht, dann gilt es in der Pause ruhig und sachlich zu bleiben. Vor allem wenn du das Gefühl hast, dass die Jungs Support brauchen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie nicht gewollt haben. Sie waren etwas gehemmt. Wir haben dann umgestellt und ihnen gesagt, dass sie mutig sein sollen. Doch wenn du ihnen von Mut erzählst, dann musst du auch selbst mutig sein.
Ich hatte schon das Gefühl, dass die Süd heute das Spiel auf unsere Seite gezogen hat. Gerade in der zweiten Halbzeit haben sie nicht von uns gelassen und waren unser 12. Mann und haben das Stadion wieder zum Leben erweckt.
Man darf nicht vergessen, die Jungs sind alle so rund 25 Jahre alt. Die haben noch nicht so viele stressige Situationen in ihrem Leben überstehen müssen. Ich bin schon ein Tick älter. Ich dürfte schon das ein oder andere Mal härtere Phasen zu überstehen. Schwierige Phasen prägen deinen Charakter. Mir war es wichtig, die Ruhe auszustrahlen.


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