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·5. Oktober 2026
Debüt gefeiert, Chance genutzt? Was Said El Mala von seiner ersten DFB-Reise mitnimmt

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Simon Bartsch
5 Oktober, 2026
Fast ein ganzes Jahr musste Said El Mala auf sein Debüt in der Nationalmannschaft warten, nun stehen die ersten beiden Einsätze und gut 70 Minuten DFB-Elf auf seinem Konto. Doch hat sich der Offensivspieler eine gute Ausgangslage für mehr erspielt?
Said El Mala jubelt mit Florian Wirtz über einen Treffer
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Der offizielle Part der Länderspielreise endete mit einem besonderen Gruß nach Köln. Der Offensivspieler ließ sich im Trikot der DFB-Elf mit einer FC-Fahne ablichten. Das Bild machte am Abend die Runde durch die Sozialen Medien. Noch vor dem Debüt hatte El Mala angekündigt, einen Eindruck hinterlassen zu wollen. „Ich habe die Chance, mich zu zeigen, und werde sie nutzen“, hatte der Angreifer versprochen. „Wer gut trainiert, wird auch spielen. Es liegt an mir.“ El Mala spielte bekanntlich, sogar in beiden Begegnungen. Ob er aber seine Chance genutzt hat, ist offen. Fakt ist, El Mala kehrt als deutscher Nationalspieler nach Köln zurück. Er ist der 44. FC-Profi, der das Deutschland-Trikot getragen hat, der 999. Debütant der Nationalmannschaft. Zahlen, die dem Youngster keiner mehr nehmen kann und die er bei seinem Potenzial und einer ähnlichen Leistungsentwicklung wie bisher auch sicherlich ausbauen kann. Ob es aber zur nächsten Nominierung im November schon reicht, darf zumindest hinterfragt werden.
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Denn einerseits darf El Mala mit seinen ersten Länderspielen durchaus zufrieden sein. Auf der anderen Seite gab es in der DFB-Offensive durchaus Konkurrenz, die sich ebenfalls in den Vordergrund gespielt hat. In den ersten beiden Begegnungen war es Karim Adeyemi, der für besonders viel Wirbel sorgte, wenn er auch nicht so wirklich viel glück im Abschluss hatte. Auch Kevin Schade setzte eine vorsichtige Duftmarke. Aber vor allem Derry Scherhant hinterließ gerade gegen Griechenland einen bleibenden Eindruck. Der Spieler des SC Freiburg war einer der absoluten Aktivposten, suchte immer wieder das Eins-gegen-eins und dann den Abschluss. Zwar kam bei dem Flügelspieler am Ende nichts Zählbares heraus, den Eindruck war dennoch ein bleibender. Auch RTL-Experte Lothar Matthäus kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. El Mala kam gegen Griechenland nach einer guten Stunde, sollte das Spiel beleben, als es gerade fahrig und aus deutscher Sicht schwach wurde.
Dass Scherhant auf der linken Seite die Nase ein wenig weiter vorne haben dürfte, zeigte sich auch als El Mala zunächst die rechte Seite beackerte. Erst nach weiteren 15 Minuten wechselten die beiden die Seiten. Gegen Serbien war der Kölner Offensivspieler am vergangenen Donnerstag ebenfalls erst eingewechselt worden, dort zur zweiten Halbzeit. Und El Mala hatte auch einige gute Aktionen. Hat er also seine Chance genutzt? Einen festen Platz hat der 20-Jährige ganz sicher noch nicht ergattert. Das wäre aber auch eine sehr hohe Erwartungshaltung. Der 20-Jährige hat stattdessen einen ersten Fuß in die Tür bekommen. Er hat sein A-Länderspieldebüt gefeiert, 45 Minuten gegen Serbien absolviert, einen Treffer nur knapp verpasst und gegen Griechenland weitere Einsatzzeit gesammelt. Vor allem hat Klopp ihn nun über mehrere Tage im Training und in zwei Länderspielen erlebt. El Mala weiß nun aber auch, wie hoch die Messlatte liegt.
Die Tage mit der DFB-Elf dürften El Mala also gezeigt haben, wie hoch die Messlatte liegt. Sie ist hoch, aber für den Kölner sicherlich erreichbar. Selbst, wenn es im November noch nicht für die nächste Nominierung reicht. Denn dann wird Jürgen Klopp seine ersten Erkenntnisse aus der großen Inventur gewonnen haben, für die kommenden Begegnungen setzt er wohl auf den stärksten Kader. Der FC-Profi steht definitiv auf der Liste des erweiterten Kreises. Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis seiner ersten richtigen Reise mit der deutschen Nationalmannschaft. Die Tür zum DFB-Team ist für Said El Mala aufgegangen, wie weit er durchgegangen ist, weiß Jürgen Klopp. Wie weit er durchgehen kann, liegt am Ende wieder an ihm selbst. Und das auch auf Vereinsebene. Das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach ist ein guter Start.







































