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·12. September 2026

Der 1. FC Köln spielt gegen Bremen 1:1

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Der 1. FC Köln spielt gegen Bremen 1:1

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Elias Schnaubelt

12 September, 2026

Nach überzeugenden ersten 45 Minuten gibt der 1. FC Köln in der zweiten Halbzeit das Spiel aus der Hand. Ein frühes Tor von Linton Maina reicht den Geißböcken nicht für drei Punkte gegen die Gäste aus dem Norden: Der 1. FC Köln spielt gegen Bremen 1:1.

Im Duell gegen Werder Bremen kommt der 1. FC Köln nach einer schwachen zweiten Halbzeit nicht über ein Unentschieden hinaus.

Linton Maina brachte den 1. FC Köln früh in Führung (Foto: Herbert Bucco)

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„Wer in der Premier League starten kann, der kann auch bei uns hier in der Bundesliga starten“, verkündete René Wagner noch auf der Pressekonferenz bezogen auf Mikey Moore. Und dieser sollte seinen Trainer in dieser Meinung bestätigen. Der 19-Jährigen fungierte als Lichtblick im Offensiv-Zentrum der ansonsten minimalistisch agierenden Kölner. Diese kamen gegen Werder Bremen nicht über ein 1:1 hinaus. Für den FC traf Linton Maina früh in der Begegnung, nachdem Thijs Dallinga einen Elfmeter vergab. Der Coach ließ seinen Worten taten folgen und schickte Dribbelkünstler Mikey Moore von Beginn an auf den Rasen. Neben ihm agierten durchaus überraschend Linton Maina und Marius Bülter. In der Sturmspitze verdrängte zudem Thijs Dallinga seinen Kollegen Ragnar Ache auf die Bank. Dort nahm der Angreifer neben Said El Mala Platz, für den es nach überstandener Krankheit nicht für die erste Elf reichte. Auf Bremer Seite gab es personell keine Überraschungen.

Dallinga scheitert vom Punkt, Maina macht es besser

Eine böse Überraschung gab es für die Bremer allerdings direkt in der sechsten Spielminute. Der FC setzte sich im gegnerischen Hoheitsgebiet fest und bekam Thijs Dallinga im Sechzehner freigespielt. Der Stürmer zögerte nicht lange und feuerte aus der Drehung in Richtung Tor. Regeer drehte sich zwar noch weg, bekam den Abschluss aber an den abgespreizten Arm. Florian Exner überlegte nur kurz, zeigte dann aber auf den Punkt. Ein Fall für Dallinga, der sich der Sache annahm. Der Niederländer visierte flach die linke Ecke an, bekam aber nicht ausreichend Power in den Abschluss. So tauchte Karl Hein ab und lenkte das Leder um den Pfosten. Wenig später klingelte es dann aber doch. Die Kölner pressten hoch und fingen die Kugel früh im Bremer Aufbauspiel ab. Skhiri kam an den Ball und legte rechts raus auf Linton Maina. Aus halbrechter Position im Strafraum versenkte der Flügelflitzer das Spielgerät per Flachschuss punktgenau in der langen Ecke. Diesmal konnte sich Hein im Bremer Kasten noch so lang machen, das 1:0 in der elften Spielminute verhinderte er nicht.

Mit der Führung im Rücken verlagerte sich der FC in der Folge vermehrt aufs Kontern. Gerade Mikey Moore ließ die Fans des Öfteren freudig applaudieren. Die Männer aus dem Norden spielten sich indes kaum nennenswerte Aktion heraus. Ein wenig Gefahr blitzte auf, als Chuki in der 19. Minute vom linken Flügel eine Flanke auf den zweiten Pfosten schlug. Dort fand er Marco Grüll, der ins Zentrum für Dinkci ablegte. Der Torschütze der vergangenen Woche zielte aber ein gutes Stück zu weit nach rechts.Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit passierte kaum etwas. Das Geschehen auf dem Rasen mutete größtenteils nach Abstiegskampf an. Die Kölner mussten nicht wirklich und die Bremer konnten nicht. Eine Pattsituation, die in fußballerischem Minimalismus mündete.

Bremer kommen etwas besser aus der Kabine

Die zweite Hälfte startete ohne personelle Wechsel. So unverändert wie das Personal blieb zunächst auch das Dargebotene beider Mannschaften. Wenn überhaupt, dann sorgte die linke Seite aus Deman und Grüll in Zusammenarbeit für ein wenig Gefahr. So auch in der 53. Spielminute, als die beiden eine Situation im Dreieck mit Regeer gut ausspielten. Der Sechser der Bremer wurde final in Richtung Grundlinie geschickt, von wo aus er Chuki flach am Fünfereck anspielte. Der Kreativspieler scheiterte aber im kurzen Eck an Marvin Schwäbe. Ein wenig später kamen die Grünen zu ihrer bis dato größten Chance. Erneut ging es über links, als eine Flanke lang und länger wurde. Am zweiten Pfosten legte Arthur für Dinkci zurück, der die Kugel aus wenigen Metern mit roher Gewalt an den Querbalken donnerte. Erst jetzt wachten die Kölner aus ihrem Pausenschlaf auf und boten situativ Paroli. Wieder einmal war es Mikey Moore, der dynamisch durchs Zentrum sauste und mehrere Gegenspieler auswackelte.

Joker El Mala ohne Wirkung

Kurz vor Höhe des Sechzehners probierte es der 19-Jährige dann mit einem satten Rechtsschuss aufs obere linke Eck. Karl Hein passte aber auf und parierte den ansehnlichen Versuch des Youngsters. Es kam, wie es kommen musste. In Minute 69 wurde die Passivität der Domstädter bestraft. Einen Eckball von links köpfte Amos Pieper in Richtung Tor. Jahmai Simpson-Pusey versuchte zu klären, legte den Ball aber perfekt für Niclas Füllkrug auf. Der Torjäger ließ sich dieses Geschenk nicht nehmen und verwandelte sicher zum 1:1 aus fünf Metern. René Wagner reagierte und brachte El Mala für den umtriebigen Mikey Moore. Die Fans hätten sicherlich gerne beide gemeinsam gesehen, müssen sich dahingehend allerdings weiterhin gedulden.

In der Schlussphase zeigten sich beide Mannschaften bemüht, konnten jedoch nicht mehr den entscheidenden Stich setzen. Am Ende eines dürftigen Spiels steht ein verdientes 1:1, das für beide Teams ziemlich nichtssagend daherkommt. Nächste Woche können die Kölner es beim Nachbarn der Bremer besser machen. Am Samstag um 15:30 ist man beim HSV zu Gast. In Summe müssen die Geißböcke dort schlichtweg mehr zeigen, um sich endlich den nächsten Dreier zu verdienen.

1. FC Köln: Schwäbe –

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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