Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar | OneFootball

Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·31. Januar 2026

Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar

Artikelbild:Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar
Artikelbild:Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar

OneFootball Videos


Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar

Artikelbild:Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar

Hendrik Broschart

31 Januar, 2026

Ein Treffer von Linton Maina und ein überragender Marvin Schwäbe bescheren dem 1. FC Köln einen enorm wichtigen 1:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg. Warum dieser Sieg im Abstiegskampf weit mehr als drei Punkte bedeutet für den 1. FC Köln: So macht Marvin Schwäbe alle besser.

Gegen den VfL Wolfsburg hatten die Geißböcke alle Mühe, die knappe Führung über die Zeit zu bringen. Doch dank Torhüter Marvin Schwäbe gelang den Domstädtern der Coup, der sich in dieser Saison noch als richtungsweisend herausstellen könnte. 1. FC Köln: So macht Marvin Schwäbe alle besser.

Artikelbild:Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar

Von seinen Teamkollegen gefeiert: Torhüter Marvin Schwäbe (Foto: Herbert Bucco)

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Artikelbild:Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Artikelbild:Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar
Artikelbild:Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar
Artikelbild:Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar

Beim 1:0-Erfolg des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg hielt Marvin Schwäbe mit gleich mehreren starken Paraden den Sieg fest. Warum dieser Sieg weit mehr bedeutete als nur drei wichtige Punkte, machte Linton Maina nach Abpfiff deutlich. Der einzige Torschütze des Abends fand im Sky-Interview warme Worte für seinen Kapitän: „In letzter Zeit haben wir auch gerne mal noch ein Tor in der letzten Sekunde kassiert, aber dafür haben wir ja Schwäbe, der den Laden wieder sauber gehalten hat“, so Maina.

Zunächst sah es so aus, als würden die Geißböcke das Spiel gegen die kriselnden Niedersachsen kontrollieren. Mainas Treffer in der 29. Minute belohnte eine engagierte und griffige erste Hälfte. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie jedoch. Wolfsburg erhöhte spürbar den Druck, und plötzlich lasteten alle Hoffnungen auf dem Kölner Schlussmann. Und der konnte liefern.

Schwäbe: „Am Ende ist es mein Job“

VfL-Trainer Daniel Bauer hatte seine Mannschaft in der Halbzeitpause offenbar wachgerüttelt. Wolfsburg übernahm die Kontrolle und schnürte den FC phasenweise tief in der eigenen Hälfte ein. Die Niedersachsen kamen nun deutlich häufiger vor das Kölner Tor. Dženan Pejčinović, Kento Shiogai und Adam Daghim forderten Schwäbe mehrfach heraus. Spätestens in der Nachspielzeit wurde der Keeper zur Heldenfigur des Abends. Shiogai und Daghim hatten beide jeweils den sicheren späten Ausgleich auf dem Fuß, scheiterten aber am Kölner Schlussmann.

Schwäbe hielt seinen Kasten sauber und feierte erstmals seit dem 1:0-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim Anfang Oktober wieder eine weiße Weste. Entsprechend zufrieden zeigte er sich nach Abpfiff: „Das Ergebnis ist natürlich schön. Umso schöner ist es, dass wir uns als Team nach einer langen Phase wieder zu Null belohnt haben. Wir haben einfach verdient gewonnen, und das nehmen wir heute mit.“ Und weiter: „Am Ende ist es mein Job. Es ist schön, wenn man der Mannschaft helfen kann, auch hinten raus. Es ist schöner, wenn man wirklich etwas zu tun hat, als wenn es einfach nur zu Null ist und ich keinen Ball halte.“

Mal kein spätes Gegentor: Balsam für die FC-Seele

Sicherlich, die drei Punkte am gestrigen Abend waren ein abenteuerlicher Ritt auf der Rasierklinge, der Trainer Lukas Kwasniok an der Seitenlinie sichtbar Nerven kostete. Doch genau solche Siege hatte sich der FC in den vergangenen Wochen immer wieder verwehrt. Spiele, in denen die Geißböcke mindestens auf Augenhöhe agierten, kippten in der Schlussphase zu oft. Kwasniok brachte es nach dem Abpfiff auf den Punkt: „Wir waren ja in vielen Spielen ungefähr gleich stark. Du warst hier eigentlich schon der Sieger gegen St. Pauli. Dann rutscht Marvin leider weg und der Ball kullert mit dem einzigen Torschuss rein. Und so entsteht auf einmal eine Serie, in der du irgendwann an dir selbst zweifelst.“

Auch Maina sah das ähnlich. Nach all den bitteren Ergebnissen, die der FC in dieser Saison durch späte Gegentore hinnehmen musste, wirkte dieser Erfolg wie ein Befreiungsschlag für die Mannschaft. „Es ist schon ärgerlich, wenn du kämpfst und Gas gibst und dann in der letzten Sekunde, wie gegen St. Pauli oder Union, doch noch ein Tor kassierst. Jetzt zu sehen, dass sich dieser ganze Aufwand lohnt, ist extrem wichtig“, sagte Maina.

Mit Zuversicht ins Wochenende

So sicherte sich der 1. FC Köln dank seines überragend aufgelegten Torhüters drei im Abstiegskampf so dringend benötigte Punkte gegen den VfL Wolfsburg, hielt die Wölfe auf Distanz und tankte wertvolles Selbstvertrauen. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt jedoch nicht. Bereits am kommenden Sonntag steht das nächste Heimspiel in Müngersdorf an. Dann gastiert RB Leipzig mit Trainer Ole Werner am Rhein und stellt die Kölner Defensive vor die nächste, ungleich größere Bewährungsprobe.


Impressum des Publishers ansehen