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·1. Oktober 2026
Deutschland gegen Serbien 2:0: Das Fazit von Klopp, Bischof, Wirtz und Gnabry nach dem ersten Sieg

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Beim 2:0 gegen Serbien feiert Jürgen Klopp seinen ersten Sieg als Bundestrainer. Nach dem überzeugenden Auftritt sprechen Klopp, Tom Bischof, Serge Gnabry, Florian Wirtz, Mika Baur und Jonas Urbig über das Spiel, das Gegenpressing und den gelungenen Abend. Die Tore erzielten Tom Bischof (39.) und Florian Wirtz (61.), dazu feierten fünf Spieler ihr Debüt.

Tom Bischof (2. von links) bejubelt mit seinen Teamkollegen sein Tor zum 1:0 gegen Serbien am 1. Oktober 2026 in der Allianz Arena in München. (Copyright AFP/Karl-Josef Hildenbrand)
Jürgen Klopp (Bundestrainer): „Alles hat mir gefallen. Die Anfangsphase, der Mittelteil, das Ende. Beim Gegenpressing sind wir durch die Decke gegangen. Wir können uns alle Freiheiten, alle Risiken leisten, wenn wir gemeinsam die Kugel zurückerobern. In unseren Pressingmomenten waren alle da. Die letzte Linie hat super nach vorne verteidigt. Gegen den Ball war es herausragend und mit dem Ball haben wir einfach wundervoll Fußball gespielt.“
Tom Bischof: „Mir tun die Knie schon weh vom Rutschen, aber es war ein unbeschreibliches Gefühl. Ich glaube, das Stadion heute hat gebrannt. Die Unterstützung haben wir gespürt, es hat einfach Spaß gemacht. Wir waren von der ersten Minute an da, hatten viele Chancen, hätten auch ein, zwei Tore mehr machen können. Ich finde, Jürgen ist ein Trainer, der einen mitnimmt, der einen mitzieht. Und ich glaube, das sieht man daran, dass die Menschen alle ins Stadion kommen und den deutschen Fußball sehen wollen.“
Serge Gnabry: „Es war ein sehr schönes Erlebnis, ein Tag, auf den ich sehr stolz bin. Und wir haben uns mit dem Sieg belohnt, das macht den Tag noch ein bisschen süßer. Es ist wichtig, Siege einzufahren, die einem Selbstvertrauen geben. Klar ist es nicht zu erwarten, dass wir auf einmal Wahnsinnsspiele machen. Es ist ein Prozess und jeder Sieg hilft, diesen zu beschleunigen und wieder in die richtige Spur zu finden.“
Florian Wirtz: „Es hat unheimlich viel Spaß gemacht. Jeder Einzelne hat alles auf dem Platz gelassen. Wir sind dem Matchplan nachgegangen und haben fast alles richtig gemacht. (Als Kapitän auf den Platz zu kommen) ist etwas Besonderes, das stand nicht auf meiner To-Do-Liste, aber es macht mich stolz. Die Spieler um mich herum haben es mir einfach gemacht. Wir hatten sehr viel Bewegung in der Mitte. Wir hatten alle Bock.“
Mika Baur: „Surreal ist es erstmal immer noch. Der Puls war hoch, aber auf dem Platz ging es. Die Mannschaft war von der ersten bis zur letzten Minute unglaublich. Gerade die Attribute, die wir besprochen haben, das Gegenpressing, das Ekligsein. Das war für alle heute ein Highlight, nicht nur mein Debüt.“
Jonas Urbig: „Wir sind als Team aufgetreten und haben den Gegner von der ersten bis zur letzten Minute dominiert. Ich bin eigentlich relativ ruhig und entspannt vor dem Spiel gewesen. Währenddessen denkt man nicht so viel darüber nach, da geht es um die Leistung auf dem Platz und die Thematiken außenrum haben da keinen Platz.“
Weitere Stimmen, unter anderem Klopps Analyse aus der Pressekonferenz und die Glückwünsche von Manuel Neuer an Jonas Urbig, haben wir hier gesammelt: Stimmen zu Deutschland gegen Serbien: Was sagen Klopp, Gnabry und Wirtz nach dem 2:0?
SID







































