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·25. September 2026

Deutschland-Tor gegen Niederlande: Schiri-Experte klärt auf

Artikelbild:Deutschland-Tor gegen Niederlande: Schiri-Experte klärt auf

Auch nach Anpfiff stand das deutsche Führungstor gegen die Niederlande weiter im Mittelpunkt der Diskussionen. Schiedsrichter-Experte Manuel Gräfe erklärt, warum der Treffer trotz des am Boden liegenden Brian Brobbey regelkonform war.

Das deutsche Führungstor beim 1:1 gegen die Niederlande sorgt weiter für Diskussionen. Während Oranje-Kapitän Virgil van Dijk den Treffer als „Schande“ bezeichnete, kommt Schiedsrichter-Experte Manuel Gräfe zu einer klaren Einschätzung.


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Darum gab es beim DFB-Tor Ärger

In der 32. Minute brachte Felix Nmecha die deutsche Nationalmannschaft in Amsterdam mit 1:0 in Führung. Der Treffer entstand allerdings unter besonderen Umständen. Niederlandes Stürmer Brian Brobbey saß nach einer Verletzung ohne gegnerische Einwirkung auf dem Rasen.

Van Dijk forderte die deutschen Spieler auf, den Ball ins Aus zu spielen. Die DFB-Auswahl setzte den Angriff jedoch fort. Über Joshua Kimmich und weiteren Stationen landete der Ball schließlich bei Nmecha, der zur Führung traf.

Nach dem Tor gingen mehrere niederländische Spieler auf die Deutschen los. Besonders Kimmich stand im Mittelpunkt der Diskussion. Schiedsrichter Alejandro Hernández ließ den Treffer jedoch gelten. Auch der VAR griff nicht ein.

Gräfe: „Regeltechnisch ist alles korrekt“

Für Manuel Gräfe gibt es an der Entscheidung des Schiedsrichters wenig zu diskutieren. „Regeltechnisch ist alles korrekt. Nur bei Kopfverletzungen oder schweren Verletzungen muss unterbrochen werden“, erklärte der frühere Bundesliga-Schiedsrichter gegenüber der BILD.

Brobbeys Verletzung erfüllte diese Voraussetzung aus Sicht des Unparteiischen offenbar nicht. Damit musste Deutschland den Ball nicht zwingend ins Aus spielen.

Gräfe konnte dennoch nachvollziehen, weshalb die Niederländer sauer waren. „In einem Freundschaftsspiel hätte man den Ball sicher herausgespielt, aber es ist ein Pflichtspiel. Die Holländer waren kurz nicht voll fokussiert. Das hat das DFB-Team clever ausgenutzt“, sagte der Schiri-Experte.

Kimmich hat keinen Pfiff gehört

Gräfes Einordnung war klar: „Freunde macht man sich damit nicht, aber es ist Profisport.“ Einen Regelverstoß sieht Gräfe darin nicht. Für ihn lag der entscheidende Fehler bei den Niederländern, die trotz Brobbeys Situation nicht konsequent weiterspielten.

Auch Klopp und Kimmich wiesen den Vorwurf der Unsportlichkeit zurück. Kimmich verwies darauf, keinen Pfiff gehört zu haben. Klopp lobte die Reaktion seiner Mannschaft auf die offene Spielsituation.

Letztlich sicherten sich die Niederländer in der Schlussphase den verdienten Ausgleich. Die Gemüter blieben dennoch erhitzt.

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