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·5. Oktober 2026

DFB-Legenden diskutieren über Kimmich: „Wer soll denn sonst Kapitän werden?“

Artikelbild:DFB-Legenden diskutieren über Kimmich: „Wer soll denn sonst Kapitän werden?“

Die Diskussion um Joshua Kimmichs Rolle in der Nationalmannschaft hält weiter an. Nun schalten sich mehrere DFB-Legenden ein und äußern Zweifel am Status des Kapitäns.

Welche Rolle spielt Joshua Kimmich künftig in der deutschen Nationalmannschaft? Nachdem Jürgen Klopp seinen Kapitän für die Partien gegen Serbien und Griechenland nicht berücksichtigt hatte, wird über dessen Status diskutiert. Nun haben sich mit Oliver Kahn, Michael Ballack und Lothar Matthäus drei ehemalige DFB-Kapitäne positioniert.


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Joshua Kimmichs DFB-Status wackelt

Kahn glaubt, dass sich die Situation des Bayern-Profis unter dem neuen Bundestrainer verändert haben könnte. Er habe das Gefühl, Kimmich sei „nicht mehr hundertprozentig gesetzt“. Mit dem Wechsel auf der Trainerbank seien die bisherigen Rollen innerhalb der Mannschaft neu zu bewerten.

Gerade für Kimmichs Position als Führungsspieler sieht Kahn eine zusätzliche Herausforderung. Dem 31-Jährigen fehlten bislang die großen Erfolge mit der Nationalmannschaft, die seinen Stellenwert innerhalb des Teams zusätzlich untermauern könnten.

Michael Ballack interpretiert Klopps Vorgehen etwas anders. Kimmichs Abwesenheit beim zweiten Kader versteht er vor allem als Möglichkeit für den Bundestrainer, andere personelle Lösungen zu testen. „Ich sehe aber auch niemanden, der ihn derzeit ersetzen könnte“, sagte der frühere Nationalmannschaftskapitän bei „RTL“.

Kimmichs Rolle als Kapitän stellt Ballack derzeit nicht grundsätzlich infrage. „Wer soll denn sonst Kapitän werden?“, fragte der 50-Jährige.

Konkurrenz gibt es dennoch. Gerade im zentralen Mittelfeld stehen Klopp mehrere Alternativen zur Verfügung. Beim 2:0 gegen Serbien nutzten beispielsweise Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof ihre Chance und überzeugten gemeinsam in der Schaltzentrale.

Für Matthäus ist deshalb entscheidend, wer seine Leistung auf dem Platz bringt. „Wenn Kimmich die Leistung bringt, dann ist er natürlich gesetzt“, erklärte der Rekordnationalspieler. Gleichzeitig machte er deutlich, dass auch der Kapitän seinen Platz verlieren könnte, wenn ein Konkurrent stärker auftritt.

Kimmich unter Druck: Klopp hat Alternativen

Klopp selbst möchte aus der Personalentscheidung bislang keine grundsätzliche Kimmich-Debatte entstehen lassen. Eine dauerhafte Verschiebung der Hierarchie lässt sich aus den vergangenen Spielen ebenfalls noch nicht ableiten. Mit Pavlovic, Bischof und weiteren Kandidaten verfügt der Bundestrainer im Zentrum allerdings über Alternativen – und damit über echten Konkurrenzkampf auf Kimmichs Position.

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