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·3. Oktober 2026

Ist Deutschland ohne Kimmich besser? Weltmeister mit klarer Meinung

Artikelbild:Ist Deutschland ohne Kimmich besser? Weltmeister mit klarer Meinung

Nach dem ersten DFB-Sieg unter Jürgen Klopp wird über die Rolle von Joshua Kimmich diskutiert. Weltmeister Pierre Littbarski findet in der Debatte nun deutliche Worte.

Der erste Sieg von Jürgen Klopp als Bundestrainer hat eine Diskussion um Joshua Kimmich ausgelöst. Ausgerechnet ohne den Kapitän gewann die deutsche Nationalmannschaft mit 2:0 gegen Serbien. Weltmeister Pierre Littbarski hält jedoch wenig davon, aus dieser Partie weitreichende Konsequenzen abzuleiten.


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Littbarski hebt besondere Kimmich-Qualität hervor

Gegen Serbien setzte Klopp im Mittelfeld unter anderem auf die Bayern-Profis Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof. Gemeinsam mit Florian Wirtz sorgten sie für einen überzeugenden Auftritt. Kimmich gehörte diesmal nicht zum Aufgebot, nachdem er zuvor gegen die Niederlande (1:1) und Griechenland (0:1) zum Einsatz gekommen war.

Littbarski warnt davor, die starke Vorstellung des neu formierten Mittelfelds automatisch mit Kimmichs Abwesenheit zu erklären. „Das kann man nicht so pauschal sagen“, erklärte der Weltmeister von 1990 gegenüber „ran“. Für die Wahl des Personals spiele auch der jeweilige Gegner eine entscheidende Rolle: „Jedes Spiel ist auch anders, Serbien ist nicht so stark in der Defensive wie die Griechen.“

Dass Pavlovic und Bischof ihre Chance nutzten, stellt Littbarski nicht infrage. Einen grundsätzlichen Verzicht auf Kimmich hält er dennoch für den falschen Schluss. Vor allem eine besondere Fähigkeit des Bayern-Profis könne der DFB-Elf weiterhin helfen.

„Er spielt sehr gute Chipbälle hinter die Abwehr, die sonst fast keiner spielen kann. Also auf diese Diskussion würde ich mich nicht einlassen“, stellte Littbarski klar.

Kimmich-Debatte: Klopp will keine Grundsatzfrage

Die jüngst aufgekommene Kritik an Kimmich teilt der 66-Jährige damit nicht. Zuletzt hatte etwa Marcel Reif das Spiel des DFB-Kapitäns thematisiert und bei ihm ein „Helfer-Syndrom“ ausgemacht. Durch Deutschlands ersten Erfolg unter Klopp ohne Kimmich erhielt die Debatte anschließend zusätzliche Nahrung.

Der Bundestrainer selbst möchte daraus ebenfalls keine Grundsatzfrage machen. Klopp ließ nach dem Serbien-Sieg erkennen, dass er die Diskussion um Kimmich nicht teilt.

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