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·18. Februar 2026
"Die Champions League ist eine andere Welt!" – Okan Buruk nach dem "Gala"-Abend gegen Juventus

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·18. Februar 2026

Ein Abend, den wohl viele, wenn nicht alle Galatasaray-Fans kaum vergessen werden. Mit dem furiosen 5:2-Heimsieg im Hinspiel der Play-offs der UEFA Champions League gegen Juventus haben die "Löwen" ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Doch während die Fans noch feierten, trat Trainer Okan Buruk vor englischen Medien im Interview nach dem Spiel bereits auf die Euphoriebremse.
Dabei begann der Abend alles andere als perfekt. Zur Halbzeit lag Galatasaray mit 1:2 zurück, Juventus kontrollierte phasenweise das Spiel. "Wir wussten, dass wir Geduld brauchen", erklärte Buruk. Was dann folgte, war eine zweite Hälfte, die in Istanbul auf europäischer Ebene zuletzt selten zu sehen war. "Die Champions League ist eine andere Welt, ein anderes Niveau. Gegen ein Team wie Juventus so zurückzukommen, macht uns stolz, auch im Namen des türkischen Fußballs."
Großes Lob für Osimhen und Gala-Fans
Ein Schlüssel zum Erfolg sei die Atmosphäre gewesen. "Man muss das erleben, um es zu verstehen. Unsere Fans greifen mit uns an und verteidigen mit uns." Der Hexenkessel in Istanbul habe auch den Gegner spürbar beeindruckt. Besonderes Lob erhielt Victor Osimhen. Der 75-Millionen-Euro-Transfer zahlte das Vertrauen eindrucksvoll zurück. "Er ist nicht nur ein Torjäger, er ist ein kompletter Teamspieler. Er presst, arbeitet, spielt für die Mannschaft." Auch Davinson Sánchez, der ebenfalls traf, bezeichnete Buruk als "großartigen Charakter und Führungsspieler".
Gedanklich von vorne beginnen
Trotz des klaren Ergebnisses richtet sich der Blick bereits auf das Rückspiel. "Wir müssen bei einem 0:0 beginnen. Wenn wir an das 5:2 denken, machen wir einen Fehler." Im möglichen Achtelfinale würden der FC Liverpool oder Tottenham Hotspur warten; beide keine Unbekannten für Gala.
Thema José Mourinho
Zu José Mourinho äußerte sich Buruk auf Nachfrage respektvoll: "Er ist emotional, aggressiv, das ist sein Stil. Aber er ist einer der größten Trainer unserer Zeit." Und auch beim Thema Rassismus wurde der Coach deutlich: "Ich verstehe nicht, wie ein Mensch so etwas sagen kann. Ich hoffe, solche Vorfälle hören endlich auf."
Foto: Molly Darlington/Getty Images









































