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Jule Stolpe·4. August 2026
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Jule Stolpe·4. August 2026
Wir haben es alle mitverfolgt: Die Idee von Fifa-Präsident Gianni Infantino, Anteile an der WM zu verkaufen, ist krachend gescheitert. Nicht wenige Menschen sagen: Zum Glück!
In den letzten Tagen hatten sich viele zu dieser Debatte geäußert, von den Profis selbst hörte man wenig.
Das änderte sich jetzt, denn der erste Spieler der deutschen Nationalmannschaft hat nun Klartext gesprochen.
Torhüter Oliver Baumann warnt im Gespräch mit der ‘Bild‘ vor der Überkommerzialisierung des Fußball. Er appelliert an die Bosse: „Lasst uns den Fußball doch bitte den Fußball sein lassen, damit es um den Sport geht!"
Der Sport und der Fußball seien so schön, lebten von Emotionen und dem Spiel selbst: „Das darf nicht verfliegen. Nicht, dass wir alle, die wir den Sport lieben, irgendwann keine Lust mehr darauf haben, weil er so sehr verändert wird."
Außerdem erzählte Baumann eine witzige und zugleich fast ein bisschen tragische Kommerz-Anekdote von der Weltmeisterschaft. Seine Teamkollegen und er hätten am Trikot kleine Badges gehabt. Bei den Spielern, die schon länger dabei sind, habe „Legacy" draufgestanden, bei ihm selbst sei es so etwas wie „Debütant" gewesen.
Nach dem Spiel seien die Bagdes wieder von den Trikots entfernt worden. Baumann erzählte der ‘Bild‘: „Mir wurde erklärt, dass damit wohl auch noch Geld gemacht wird."
Er habe sich dabei nur gedacht: „Lasst mein Trikot in Ruhe, ich will das wieder mitnehmen!"
Mit seiner deutlichen Ansage an Infantino und Co. dürfte der auf die Bank degradierte deutsche Nationalkeeper vermutlich vielen Fußballfans aus der Seele sprechen.
Dir auch? Schreib es gerne in die Kommentare!
📸 PAUL ELLIS - AFP or licensors







































