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·20. Juli 2026
Diese Probleme hat Werder im Puertas-Poker

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·20. Juli 2026

Werder Bremen hat in diesem Sommer schon den einen oder anderen Transfer getätigt. Die feste Verpflichtung des zuvor ausgeliehenen Cameron Puertas war allerdings noch nicht dabei, obwohl die Grünweißen seit Wochen daran arbeiten.
Der 27-Jährige war in der abgelaufenen Saison unter Ex-Trainer Horst Steffen lange Zeit kein Faktor, kam nach der Ankunft von Daniel Thioune aber immer besser in Fahrt und war im Endspurt einer der Hauptgründe dafür, dass Werder den Klassenerhalt bejubeln durfte. Daher würde Thioune sich besonders freuen, wenn dem SVW eine Verpflichtung des Mittelfeldspielers gelingt.
Allerdings sieht es wohl eher schlecht aus, dass Puertas in Bremen bleiben wird. Denn wie die Bild berichtet, rückt Puertas' Stammverein Al-Qadsiah nicht von der Ablöseforderung in Höhe von zehn Millionen Euro ab. Eine Summe, die Werder schlichtweg nicht zahlen kann.
Dass die Saudis so viel Geld für den 27-Jährigen verlangen, kommt nicht von ungefähr: Zum einen haben sie vor zwei Jahren selbst 15,3 Millionen Euro bezahlt, um Puertas aus Belgien loszueisen. Zum anderen soll es weitere Klubs aus der Bundesliga und Premier League geben, die sich nach dem Mittelfeldspieler erkundigen. Puertas scheint folglich einen Markt zu haben.
Laut Bild-Angaben ist die momentane Hoffnung des SVW, dass die anderen Klubs in den kommenden Wochen ebenfalls nicht bereit sind, eine zweistellige Millionensumme auf den Tisch zu legen und Al-Qadsiah auf dem Mittelfeldspieler sitzen bleibt. Da Puertas' Vertrag in der Wüste 2027 ausläuft, müssten die Saudis im August zwangsweise von ihrer Forderung abrücken, um einen ablösefreien Abgang im kommenden Jahr zu vermeiden. Dann könnten die Hanseaten zuschlagen.
Was in diesem Fall für Werder spricht: Puertas fühlt sich bei den Grünweißen sehr wohl und möchte seine Karriere am liebsten am Osterdeich fortsetzen. Trotzdem bliebe noch das Gehalt zu klären, denn Puertas bekommt derzeit fünf Millionen Euro pro Jahr – ebenfalls eine Summe, die für den SVW viel zu hoch ist.
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