Frühes-Tor.de
·15. September 2026
Diese Werder-Verwandlung kommt völlig überraschend!

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·15. September 2026

Bild: Selim Sudheimer/Getty Images
Werder wartete in der Vorsaison 25 Spieltage auf sein erstes Standardtor. Nun ist ausgerechnet diese Schwäche eine große Stärke.
Der Ausgleich beim 1. FC Köln wirkte zunächst wenig spektakulär. Nach einer Ecke setzte sich Amos Pieper im Kopfballduell durch, Niclas Füllkrug reagierte beim Abpraller am schnellsten und traf zum 1:1. Hinter dem Treffer steckt allerdings eine bemerkenswerte Entwicklung. Werder Bremen hat in seinen ersten vier Pflichtspielen bereits vier Tore nach ruhenden Bällen erzielt. In der vergangenen Bundesliga-Saison mussten die Bremer bis zum 25. Spieltag auf ihr erstes Standardtor warten.
Damals gehörten Standards zu den größten Schwächen der Mannschaft. Inzwischen entwickelt sich daraus eine echte Waffe. Gegen Köln bescherte sie Werder einen Punkt, bereits beim 3:1 gegen RB Leipzig hatte Füllkrug nach einer Ecke getroffen. Der Rückkehrer spielt bei dieser Entwicklung eine entscheidende Rolle. Füllkrug bindet die gegnerischen Verteidiger, ist in der Luft gefährlich und besitzt den Instinkt für zweite Bälle. In Köln war er der einzige Spieler, der nach Piepers Kopfball konsequent auf den Abpraller ging.
„Das war kein Zufall“, erklärte Daniel Thioune anschließend. Füllkrug besitze genau diese Qualität, betonte der Werder-Trainer laut Get German Football News. Dass das Tor erneut nach einer Ecke fiel, ist inzwischen also mehr als eine Randnotiz.
Nach nur vier Pflichtspielen fehlen Werder bereits lediglich zwei Standardtore, um den Wert der gesamten vergangenen Bundesliga-Saison zu erreichen. Aus einer lange verschleppten Schwäche ist innerhalb weniger Wochen ein wichtiger Erfolgsfaktor geworden.
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