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Jule Stolpe·12. September 2026

👀 Doch keine Angst vorm Vorsprung? Köln beendet nervigen Lauf

Artikelbild:👀 Doch keine Angst vorm Vorsprung? Köln beendet nervigen Lauf

Obwohl der 1. FC Köln sehr solide in die neue Saison gestartet ist, sorgte eine Statistik für Verwunderung und Ärger zugleich – sowohl bei den Effzeh-Fans als auch bei Spielern und Vereinsverantwortlichen.

Köln schien nämlich nicht in der Lage zu sein, einfach mal direkt aus dem 0:0 in Führung zu gehen. Gegen Hoffenheim geriet der FC gleich zweimal in Rückstand, ehe es zur Kehrtwende und zum Sieg kam. Und sogar im DFB-Pokal beim Drittligisten Würzburger Kickers lagen die Rheinländer zur Pause mit 0:1 zurück und sicherten sich den Einzug in die nächste Runde erst im zweiten Durchgang.


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Gegen den VfB Stuttgart hagelte es nicht nur den Rückstand zu Beginn, sondern am Ende auch eine recht deutliche Niederlage.

Haben die Kölner also Angst davor, in einem Spiel das allererste Tor zu erzielen und entspannt in Führung zu gehen?

Im aktuellen Topspiel empfängt der Effzeh den SV Werder Bremen – und erst sah es ganz danach aus, als würde dieser aus Kölner Sicht eher nervige Lauf genau so weitergehen. Dabei bekam Dallinga die Chance zur Führung schon ganz früh auf dem Silbertablett serviert: Nach einem Handspiel von Regeer zeigte Schiedsrichter Florian Exner auf den Punkt.

Dallinga trat an und schoss nach links unten. Karl Hein im Werder-Tor hielt den Ball und hielt seinem Team erst einmal die Null (8.). Der Kölner hingegen sorgte damit für den bereits dritten verschossenen Elfmeter in der noch so jungen Bundesliga-Saison.

Nur drei Minuten später war es aber endlich so weit: Linton Maina traf aus gut 17 Metern in die lange Ecke und besorgte seinem Team das allererste 1:0 der Saison.

Dürfte allen Kölnern gut gefallen – ständig einem Rückstand hinterherzulaufen, kostet schließlich Kräfte auf dem Platz und Nerven abseits des Rasens im Stadion oder vor dem Fernseher.

In der verbleibenden Spielzeit des Topspiels werden wir jetzt herausfinden, ob Kölns Verwalter- und Ausbaukompetenzen genauso solide sind wie ihre Comeback-Qualitäten.

Aktuell sieht das nicht so aus. Niclas Füllkrug glich in der 69. Minute für Werder aus. 


📸 Lars Baron - 2026 Getty Images

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