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·26. April 2026
Eberl mit klarer Transferansage: „Werden Spieler verkaufen müssen“

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·26. April 2026

Beim FC Bayern laufen die Planungen für die kommende Saison längst auf Hochtouren – und dabei wird immer deutlicher: Der Transfersommer 2026 wird kein Selbstläufer. Sportvorstand Max Eberl hat nun offen eingeräumt, dass der Rekordmeister nicht nur auf dem Transfermarkt aktiv werden will, sondern auch Spieler verkaufen muss.
In den vergangenen Monaten haben die Münchner wichtige Weichen gestellt. Leistungsträger wie Jamal Musiala, Dayot Upamecano und Joshua Kimmich wurden langfristig gebunden – ein klares Signal für Kontinuität und sportliche Stabilität.
Gleichzeitig laufen Verträge wie die von Leon Goretzka und Raphaël Guerreiro aus und werden nicht verlängert. Damit schafft der Verein bereits Raum im Kader und auf der Gehaltsliste. Auch Leihspieler Nicolas Jackson wird den Klub im Sommer verlassen.
Eberl machte deutlich, dass diese Strategie bewusst gewählt ist: „Das sind kostspielige Verlängerungen gewesen, aber wir sind davon überzeugt, dass es am langen Ende günstigere Varianten sind als eben gerade angesprochene Spieler“, betonte dieser im ZDF-Sportstudio.
Damit spielt der 52-Jährige auch auf mögliche Top-Transfers wie Anthony Gordon an, die mit enormen Ablösesummen verbunden wären.
Die Bayern verfolgen stattdessen einen klaren Ansatz: sportlichen Erfolg sichern, ohne die wirtschaftliche Stabilität zu gefährden. „Wir versuchen, sportlichen Erfolg und Kosten im Auge zu haben, eine Mannschaft zu bauen“, erklärte Eberl.
Trotz dieser Planung wird es im Sommer nicht nur Zugänge geben. „Wir werden auch Spieler verkaufen müssen“, stellte Eberl unmissverständlich klar.
Gerade dieser Teil der Transferarbeit gilt als besonders anspruchsvoll. „Einkaufen ist leichter als Verkaufen“, so der Sportvorstand weiter.
Das bedeutet: Auch wenn die Bayern aktuell in einer komfortablen sportlichen Situation sind, stehen hinter den Kulissen schwierige Entscheidungen an.

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Auf die Frage, ob der kommende Sommer für ihn entspannt werde, reagierte Eberl entsprechend zurückhaltend: „Ich weiß nicht.“
Diese Aussage zeigt, dass trotz frühzeitiger Planung noch viele offene Baustellen existieren – insbesondere, wenn es darum geht, Spieler abzugeben und gleichzeitig den Kader gezielt zu verstärken.
Eines wird jedoch deutlich: Der FC Bayern verfolgt eine klare Linie. Statt spektakulärer XXL-Investitionen setzt man auf gezielte Verstärkungen, interne Lösungen und wirtschaftliche Vernunft.
Der Transfersommer dürfte damit weniger laut, aber nicht weniger spannend werden. Denn die größte Herausforderung liegt nicht im Kaufen – sondern im richtigen Verkaufen.
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