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·18. August 2026
Eintracht will Atubolu: Neue Nummer eins mit DFB-Perspektive?

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Eintracht Frankfurt sucht nach dem 0:7 gegen den FC Brentford einen neuen Stammtorwart. Wunschkandidat ist Noah Atubolu vom SC Freiburg. Für den früheren deutschen U21-Nationalkeeper könnte der Wechsel auch mit Blick auf die A-Nationalmannschaft wichtig werden.
Noah Atubolu, Torhüter des SC Freiburg, beim Bundesliga-Duell zwischen Borussia Dortmund und dem SC Freiburg im Signal Iduna Park in Dortmund am 26. April 2026. (Lars Baron / Getty Images)
Noah Atubolu könnte innerhalb der Bundesliga wechseln. Eintracht Frankfurt beschäftigt sich intensiv mit dem 24 Jahre alten Torwart des SC Freiburg. Nach Informationen mehrerer Medien soll Atubolu die neue Nummer eins der Hessen werden.
Frankfurt reagiert damit auf die anhaltende Unsicherheit im eigenen Tor. Kaua Santos leistete sich bei der 0:7-Niederlage im Testspiel gegen den FC Brentford erneut mehrere Fehler. Trainer Adi Hütter soll bereits seit seinem Amtsantritt eine externe Lösung bevorzugen. Nun haben sich offenbar auch die Verantwortlichen um Sportvorstand Markus Krösche dieser Einschätzung angeschlossen.
Für Atubolu wäre der Wechsel mehr als eine neue Station in der Bundesliga. Der langjährige deutsche Junioren-Nationalspieler gehört zu der Torwartgeneration, die sich in den kommenden Jahren für die A-Nationalmannschaft empfehlen will. Dafür benötigt er vor allem regelmäßige Einsätze auf hohem Niveau und eine klare Rolle als Stammkeeper.
Genau diese Perspektive könnte ihm Frankfurt bieten. Bei der Eintracht wäre Atubolu nicht als Herausforderer, sondern als neue Nummer eins vorgesehen. Der Druck wäre nach den wechselhaften Leistungen seiner möglichen Vorgänger zwar hoch. Gleichzeitig könnte er sich bei einem ambitionierten Bundesligisten dauerhaft in den Blickpunkt der DFB-Verantwortlichen spielen.
Atubolu bringt bereits umfangreiche Bundesliga-Erfahrung mit und war im Nachwuchsbereich über Jahre eine feste Größe im deutschen Tor. Der nächste Schritt muss nun zeigen, ob er sich auch für die A-Nationalmannschaft aufdrängen kann. Ein Stammplatz in Frankfurt könnte seine Position im Konkurrenzkampf der deutschen Torhüter deutlich verbessern.
LEVERKUSEN, DEUTSCHLAND – 26. OKTOBER 2025: Noah Atubolu – Das Bundesliga-Spiel Bayer 04 Leverkusen gegen SC Freiburg in der BayArena. (Copyright Depositphotos.com)
Der Schlussmann hatte sich frühzeitig entschieden, den SC Freiburg in diesem Sommer zu verlassen. Eigentlich strebte er einen Wechsel in die Premier League an. Ein passendes Angebot blieb bislang jedoch aus.
Freiburg hat auf die Situation bereits reagiert und Mio Backhaus verpflichtet. Damit besitzt Atubolu im Breisgau kaum noch eine sportliche Perspektive. Kostenfrei wird ihn der Sport-Club dennoch nicht ziehen lassen. Der Marktwert des Keepers wird auf etwa 25 Millionen Euro geschätzt. Laut einem Bericht der „Bild“ könnte eine Ablöse von rund 15 Millionen Euro realistisch sein.
Für die Eintracht wäre auch das eine erhebliche Investition. Frankfurt sucht neben einem Torwart noch einen Innenverteidiger und einen weiteren Stürmer. Hütter hatte nach dem Debakel gegen Brentford deutlich gemacht, dass der aktuelle Kader noch nicht seinen Vorstellungen entspricht.
Eine Verpflichtung Atubolus hätte auch Konsequenzen für Michael Zetterer und Kaua Santos. Zetterer soll Interesse von Leeds United geweckt haben. Andere Berichte gehen dagegen davon aus, dass der 31-Jährige in Frankfurt bleiben möchte und stattdessen Santos den Verein verlassen könnte.
Eintracht Frankfurts Bundesligaauftakt:
Die Eintracht kämpft bereits seit längerer Zeit um Stabilität auf dieser Position. Nach dem Abgang von Kevin Trapp wechselten sich Santos und Zetterer mehrfach ab. Verletzungen, Formschwankungen und individuelle Fehler verhinderten eine klare Hierarchie.
Atubolu soll diese Unruhe beenden. Für Frankfurt wäre er eine langfristige Lösung, für den Torwart selbst die Chance auf einen Neustart mit klarer sportlicher Verantwortung. Setzt er sich als unumstrittene Nummer eins durch, könnte der Wechsel auch seine Aussichten auf eine Berufung in die deutsche Nationalmannschaft entscheidend verbessern. Zunächst müssen sich Frankfurt und Freiburg jedoch auf eine Ablöse einigen. Das Transferfenster schließt am 1. September.







































