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·30. September 2026
Ex-Profi schießt gegen Klopp-Kritiker: „Fresse halten“

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Nach dem schwierigen Start von Jürgen Klopp als Bundestrainer wächst die Kritik. Ex-Profi Maik Franz reagiert darauf mit einer deutlichen Ansage.
Jürgen Klopps erste Auftritte als Bundestrainer haben noch nicht für den erhofften Aufschwung gesorgt. Während bereits Kritik an der deutschen Nationalmannschaft und ihrem neuen Coach aufkommt, hält Maik Franz eine Bewertung zum jetzigen Zeitpunkt für deutlich verfrüht. Der ehemalige Bundesliga-Profi fordert, Klopp zunächst die nötige Zeit für seinen Neuaufbau zu geben.
Bei „Sport1“ fand Franz dafür deutliche Worte. „Alle, die nörgeln, sollen einfach die Fresse halten“, sagte der 45-Jährige. Für ihn steht momentan weniger das Ergebnis als vielmehr die Suche nach dem passenden Personal im Mittelpunkt.
Klopp hatte bei seinen ersten Lehrgängen zahlreiche Spieler nominiert und verschiedene Optionen ausprobiert. Genau darin sieht Franz einen wichtigen Teil der aktuellen Phase. Nach den Partien gegen die Niederlande (1:1) und Griechenland (0:1) könne das Trainerteam besser einschätzen, welche Akteure bereits überzeugen und wer sich noch steigern müsse.
Eine größere Bedeutung misst Franz erst der Länderspielphase im November bei. Bis dahin fordert er Zurückhaltung bei der Beurteilung des neuen Bundestrainers. „Diese beiden Spiele, die jetzt kommen: Cool bleiben, atmen und dem Neuen einfach eine Chance geben“, erklärte der frühere Verteidiger mit Blick auf die nächsten Aufgaben.
Franz setzt dabei auch auf Klopps Umfeld mit Per Mertesacker und Sven Bender. Besonders die von ihm vermissten klassischen Stärken des deutschen Fußballs sollen seiner Ansicht nach wieder eine größere Rolle spielen. Seine Forderung: „Wir müssen wieder eklig werden.“
Einen Spieler sieht Franz schon jetzt als möglichen Fixpunkt der neuen Mannschaft: Nico Schlotterbeck. Auf die Frage nach dem künftigen Anführer der Defensive antwortete er: „Nico Schlotterbeck, ganz klar.“ Der Dortmunder habe sich deutlich weiterentwickelt und bringe unter anderem Qualitäten im Spielaufbau mit.
Für Franz steht deshalb nicht Klopps bisherige Bilanz im Vordergrund. Entscheidend sei vielmehr, welche Mannschaft sich nach der aktuellen Findungsphase herauskristallisiert – und wie sie sich anschließend entwickelt.







































