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·30. September 2026
Kurz vor dem Serbien-Spiel: Schlotterbeck verletzt sich und fällt aus

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Nico Schlotterbeck kann in den anstehenden Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft nicht eingesetzt werden. Der Innenverteidiger zog sich im Abschlusstraining vor dem Duell mit Serbien eine Verletzung am rechten Sprunggelenk zu.
HERZOGENAURACH, DEUTSCHLAND – 30. September 2026: Nico Schlotterbeck wird während einer Trainingseinheit der deutschen Nationalmannschaft im Homeground von seinen Mitspielern und medizinischem Personal umringt. (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)
Der DFB bestätigte am Mittwochnachmittag, dass der 26-Jährige sowohl gegen Serbien als auch bei der anschließenden Partie in Griechenland fehlen wird. Damit endet der Lehrgang für den Dortmunder vorzeitig. Die Mannschaft fährt am Nachmittag per Bus nach München, am Abend folgt dort in der Arena die Abschlusspressekonferenz mit Bundestrainer Jürgen Klopp und Torhüter Jonas Urbig, live auf DFB.TV und YouTube. Alle Neuigkeiten rund um das Team stehen im DFB-Teamticker.
Die Verletzung passierte am Mittwoch in Herzogenaurach gleich zu Beginn der Einheit. Schlotterbeck knickte bei einem Geschicklichkeitsspiel ohne Einwirkung eines Gegenspielers um und wurde anschließend umgehend zur MRT-Untersuchung gebracht.
Nach Angaben des Verbandes erlitt der Linksfuß eine Außenbandverletzung im rechten Sprunggelenk. Ein Einsatz in den beiden bevorstehenden Begegnungen ist damit ausgeschlossen. Beim Nations-League-Auftakt in den Niederlanden hatte Schlotterbeck beim 1:1 noch die kompletten 90 Minuten bestritten.
Bei der Heim-Premiere gegen Griechenland, die Deutschland mit 0:1 verlor, hatte Bundestrainer Jürgen Klopp auf den Abwehrspieler noch aus Belastungsgründen verzichtet. Gegen Serbien wäre Schlotterbeck nun sehr wahrscheinlich in die Startformation gerückt.
Für Schlotterbeck ist es bereits die zweite Verletzung am Sprunggelenk im laufenden Jahr. Während der WM hatte er sich im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste, das Deutschland 2:1 gewann, am linken Sprunggelenk eine Innenbandverletzung zugezogen.
Die damalige Zwangspause dauerte insgesamt zwölf Wochen. Erst am dritten Bundesliga-Spieltag Mitte September hatte der BVB-Profi beim 3:0 gegen Paderborn sein Pflichtspiel-Comeback gefeiert. Diesmal ist jedoch die andere Seite betroffen.
Schlotterbeck gehörte zu jenem Sextett, das für beide DFB-Kader vorgesehen war. Nach der Abreise von Joshua Kimmich, der nur für den ersten Kader nominiert worden war, zählte der Dortmunder als Führungsspieler zudem zum Kreis der möglichen Kapitäne gegen Serbien. Als Alternativen in der Innenverteidigung stehen Malick Thiaw und Finn Jeltsch bereit.







































