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·25. September 2026

„Fantasiebälle“, „nicht spritzig“: Kultcoach macht DFB-Duo als Schwachstelle aus

Artikelbild:„Fantasiebälle“, „nicht spritzig“: Kultcoach macht DFB-Duo als Schwachstelle aus

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images

Deutschland spielt in den Niederlanden 1:1. Nun wird über das Leistungsvermögen des DFB-Teams diskutiert. Kultcoach Ewald Lienen ist mit zwei DFB-Stars unzufrieden.


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Wie ist der erste Auftritt der deutschen Nationalmannschaft unter Führung von Bundestrainer Jürgen Klopp zu bewerten? Im Allgemeinen gab es ein positives Echo nach dem 1:1 bei den Niederlanden. Besonders hervorgehoben wurden die neue Mentalität und die Einsatzbereitschaft der Mannschaft.

Lienen sieht Innenverteidigung als Schwachstelle

Auch Kulttrainer Ewald Lienen ist mit dem DFB-Team unter Führung von Jürgen Klopp als Gesamtpaket sehr zufrieden. Dennoch machte er in seiner neuesten Podcast-Ausgabe von „Der Sechzehner“ eine Schwachstelle aus: die Innenverteidigung.

„Schlotterbeck und Tah: Da habe ich im Moment ein bisschen Mühe“, leitete Lienen die Sequenz ein und führte zunächst zu Bayern-Star Tah aus:

„Jonathan ist für mich ein absoluter Topmann. Ich sehe es nur im Vergleich zu der Zeit, wo Xabi Alonso in Leverkusen sein Trainer war, da war Jonathan Weltklasse für mich. Ich weiß nicht, was da anders war. Er wirkte spritziger, er wirkte schneller. Er spielt mir jetzt zu viel Foul, er hält zu viel fest. Ich sehe bei ihm nicht die gleiche Spritzigkeit wie früher.“

Bei Nico Schlotterbeck erwartet Lienen ebenfalls eine Leistungssteigerung. Das Potenzial zu einem Topspieler will er dem Dortmunder aber nicht abstreiten. Ganz im Gegenteil:

„Schlotti, muss ich sagen, kommt aus einer langen Verletzungspause. Der Einzige, der ihm im Weg stehen könnte, ist er selber.“

Schlotterbeck-Pässe finden nicht immer den Mitspieler

Aber, so Lienen: „Nico muss auf dem Teppich bleiben. Wenn wir von ter Stegen sprechen, der einige abenteuerliche Bälle gespielt hat: Schlotti hat zwei, drei richtig schöne Seitenwechsel gespielt, aber allein in der ersten Halbzeit auch fünf, sechs Fantasiebälle irgendwo ins Nirvana geschlagen.“

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