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·20. September 2026
Nmecha, Schlotterbeck, Guirassy: Dortmund stark, Bayern unter Druck

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Vierzehn Jahre nach seinem letzten Titel in der Bundesliga erwischt Borussia Dortmund einen perfekten Saisonstart und scheint endlich wieder die Mittel zu haben, um vom Titel zu träumen. Was, wenn der FC Bayern München diesmal nicht mehr unantastbar wäre?
Der 22. August. Mit dem Schlusspfiff brechen mehrere Spieler von Borussia Dortmund auf dem Rasen zusammen. Andere senken den Kopf, die Gesichter von Enttäuschung gezeichnet. Doch Niko Kovac applaudiert. Genauso wie die Tausenden Fans auf den Rängen des Signal Iduna Park. Im ersten Pflichtspiel der Saison hat Borussia Dortmund gerade das Finale um den DFL-Supercup gegen den FC Bayern München mit 1:2 verloren. Ein erstes verlorenes Duell, aber eine Leistung, die vielversprechende Ansätze erkennen lässt.
Der Beginn der Meisterschaft hat die Erwartungen bestätigt. Vier Spiele, vier Siege. Besser geht es nicht. Ein souveräner Auftaktsieg gegen Hamburg am ersten Spieltag (2:0), ein knapper Erfolg gegen Hoffenheim (3:2), eine Machtdemonstration gegen Paderborn (3:0) und schließlich ein mühsamer 1:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen Stuttgart. Eine beeindruckende Konstanz für die Mannschaft von Niko Kovac, dazu kommt ein schöner Sieg in der Champions League gegen Villarreal (3:2).
An der Tabellenspitze thront der BVB in der Bundesliga mit zwei Punkten Vorsprung auf den FC Bayern München. Natürlich ist es vielleicht noch etwas zu früh, um in Euphorie zu verfallen. Aber warum sollte Dortmund nicht die Mittel haben, um mit den Münchnern mitzuhalten? In dieser Saison wirken die Schwarz-Gelben konstanter und gewinnen Spiele, die sie in der vergangenen Saison wahrscheinlich noch aus der Hand gegeben hätten. Ihr Problem war oft, leichtfertig Punkte gegen Teams aus dem unteren oder mittleren Tabellendrittel liegen zu lassen. Doch dieser Saisonstart deutet auf eine andere Mentalität hin. Bislang hatte Dortmund in der Bundesliga allerdings noch keinen echten Härtetest. Der wartet am 24. Oktober gegen Eintracht Frankfurt, bevor es am 31. Oktober auswärts zum FC Bayern München geht.
Der BVB kann sich auch auf mehrere Einzelspieler verlassen, die offenbar zu ihrer Bestform zurückfinden. Nach vier Spieltagen steht Serhou Guirassy bereits bei zwei Toren und zwei Vorlagen. An seiner Seite etabliert sich Nico Schlotterbeck als echter Abwehrchef, während der junge Franzose Johane Gadou (19) mit seiner Reife immer wieder beeindruckt. Auf den Außenbahnen sorgen Julian Ryerson und Daniel Svensson für Tiefe und Persönlichkeit.
Felix Nmecha, der bei der Weltmeisterschaft mit Deutschland stark aufspielte, bestätigt ebenfalls die guten Ansätze und scheint den nächsten Schritt gemacht zu haben. Im Mittelfeld profitiert er von Joey Veerman, der in diesem Sommer aus den Niederlanden gekommen ist. Und vorne etabliert sich Fabio Silva bereits als eine der Überraschungen dieses Saisonstarts. Ein Molotowcocktail, der sich (schon jetzt) über die deutschen Plätze ergießt.
Was sich im Vergleich zu den vergangenen Spielzeiten ebenfalls verändert hat: Dortmund verfügt endlich über eine hochklassige Bank, die Bundesliga und Champions League bestreiten kann, ohne allzu viel Qualität einzubüßen. Als Einwechselspieler kann Niko Kovac unter anderem auf Jobe Bellingham, Ethan Nwaneri, Konstantinos Karetsas, Carney Chukwuemeka, Marcel Sabitzer oder Ramy Bensebaïni setzen.
Angesichts eines vollen Spielplans verfügt der kroatische Trainer also über einen besonders breit aufgestellten Kader. Dennoch muss der BVB zwei wichtige Ausfälle verkraften. Emre Can, der sich am Kreuzband verletzt hat, dürfte erst im November auf den Platz zurückkehren. Der junge Grieche Giannis Konstantelias, der dieselbe Verletzung erlitten hat, muss sogar bis Ende Mai warten.
Das letzte Mal, als der BVB die deutsche Meisterschaft gewann, bildete Robert Lewandowski mit Marco Reus ein gefürchtetes Sturmduo, während Mats Hummels hinten die Abwehr organisierte. Das war 2012. Seitdem hat sich im Ruhrgebiet vieles verändert, außer einer Sache: Dortmund hat die Meisterschale nie wieder in die Höhe gestemmt. Seit diesem Titel hat der FC Bayern München dreizehn der vierzehn ausgespielten Meisterschaften gewonnen, während Bayer Leverkusen seine Dominanz 2024 beendete.
Eigentlich schmerzt am meisten, dass Dortmund jedes Mal daran glaubt. Jedes einzelne Mal. Doch das Drehbuch ist oft dasselbe. Bayern gewinnt. Seit 2012 haben die BVB-Fans gesehen, wie ihre Mannschaft näher kam, Hoffnung schöpfte, den Titel manchmal schon greifen konnte, nur um dann doch wieder zuzusehen, wie die Meisterschale nach München wanderte.
Warum also in dieser Saison nicht wieder daran glauben? Borussia scheint aus ihren Fehlern gelernt zu haben, verfügt über einen tieferen Kader und zeigt eine Konstanz, die in den vergangenen Jahren gefehlt hat. Niko Kovac hat vielleicht endlich die Mittel, um Dortmund dauerhaft im Titelrennen zu etablieren. Doch um dieses lange Warten zu beenden, wird man den FC Bayern zwangsläufig irgendwann schlagen müssen. Am 31. Oktober ist der erste echte Härtetest bereits dick im Kalender markiert.
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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.
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