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·20. September 2026

Nico Schlotterbeck über seine Verletzung – und Gespräche mit Klopp

Artikelbild:Nico Schlotterbeck über seine Verletzung – und Gespräche mit Klopp

Nico Schlotterbeck hat bei Borussia Dortmund sein Comeback gefeiert. Der Innenverteidiger spricht über die Monate nach seiner Verletzung bei der Weltmeisterschaft – und Gespräche mit Bundestrainer Jürgen Klopp.

84 Tage lagen zwischen seiner Verletzung bei der Weltmeisterschaft und der Rückkehr auf den Rasen– bei BVB TV hat Nico Schlotterbeck (26) diese Phase nun als "meine schwerste Zeit im Fußball bisher" beschrieben.


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Eine Innenbandverletzung im linken Sprunggelenk hatte den Innenverteidiger im Juni im WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste (2:1) aus dem Turnier geworfen. Es war der zweite schwere Rückschlag binnen weniger Monate.

Im April 2025 hatte ihn ein Meniskusriss im linken Knie gestoppt, damals verpasste er den Saisonendspurt und die Klub-WM. Die Knieverletzung sei zwar "viel schwerwiegender" gewesen, sagte Schlotterbeck, das Aus bei der WM habe aber "richtig weh" getan.

Gegen Paderborn stand der Nationalverteidiger wieder in der Startelf. "Ich habe es vermisst, wieder vor den Fans zu spielen, in einem großen Stadion", so Schlotterbeck.

Seit 2022 steht Schlotterbeck in Dortmund unter Vertrag, damals kostete er 20 Millionen Euro Ablöse. In der laufenden Saison kommt er bislang auf zwei Einsätze und 167 Minuten.

Klopp nomniert den BVB-Star

Bundestrainer Jürgen Klopp nominierte den Dortmunder trotz dessen bisher geringer Einsatzzeit für die anstehenden Länderspiele in der Nations League. Kontakt mit Klopp gab es bereits seit längerem.

"Er hat mich mal vor ein paar Wochen angerufen, weil er wissen wollte, wie weit ich in der Reha bin", berichtet der Innenverteidiger. Klopp habe ihm versichert, dass er auf jeden Fall mit ihm plane: "Er hat gesagt, dass er mir gar keinen Druck geben will für die erste Länderspielphase – wenn es nicht reicht, dann reicht es noch nicht."

Doch es reichte. "Ich habe ihn letzte Woche noch informiert, dass ich ins Training eingestiegen bin, ich alles mitmache und es gut aussieht", so Schlotterbeck.

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