Fast drei Wochen Pause: Von Profiteuren und Leidtragenden des 1. FC Köln | OneFootball

Fast drei Wochen Pause: Von Profiteuren und Leidtragenden des 1. FC Köln | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·29. September 2026

Fast drei Wochen Pause: Von Profiteuren und Leidtragenden des 1. FC Köln

Artikelbild:Fast drei Wochen Pause: Von Profiteuren und Leidtragenden des 1. FC Köln
Artikelbild:Fast drei Wochen Pause: Von Profiteuren und Leidtragenden des 1. FC Köln

OneFootball Videos


Fast drei Wochen Pause: Von Profiteuren und Leidtragenden des 1. FC Köln

Artikelbild:Fast drei Wochen Pause: Von Profiteuren und Leidtragenden des 1. FC Köln

Matthias Wilhelm

29 September, 2026

Die Länderspielpause im September dauert dieses Jahr erstmals nahezu drei Wochen. Die Vereine haben dadurch mehr Zeit, um an ihrer Taktik zu arbeiten, gleichzeitig muss das Training ohne die jeweiligen Nationalspieler stattfinden. Für einige Spieler des 1. FC Köln könnte die Pause genau zum richtigen Zeitpunkt kommen, für andere weniger.

Bereits nach vier Spieltagen gleicht die Saison des 1. FC Köln einer Achterbahnfahrt. Nach einem Weiterkommen im Pokal und einem furiosen 3:2-Auftaktsieg gegen Hoffenheim schien zunächst alles in Ordnung zu sein. In den drei anschließenden Spielen konnte die Mannschaft von René Wagner allerdings nicht mehr an diese Ergebnisse anknüpfen. Gegen Stuttgart, Bremen und den HSV holten die Geißböcke nur einen Punkt bei einem Torverhältnis von 3:7. Die Länderspielpause soll helfen, wieder in den Rhythmus zu finden. Die Unterbrechung kommt allerdings nicht für jeden Spieler gelegen.

Die Mannschaft des 1. FC Köln vor dem Spiel

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Artikelbild:Fast drei Wochen Pause: Von Profiteuren und Leidtragenden des 1. FC Köln

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Artikelbild:Fast drei Wochen Pause: Von Profiteuren und Leidtragenden des 1. FC Köln
Artikelbild:Fast drei Wochen Pause: Von Profiteuren und Leidtragenden des 1. FC Köln
Artikelbild:Fast drei Wochen Pause: Von Profiteuren und Leidtragenden des 1. FC Köln

Zum Vorbereitungsstart auf das Derby gegen Borussia Mönchengladbach musste René Wagner am Montag auf neun fitte Spieler verzichten, die allesamt mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind. Fünf von ihnen gehören zudem zum absoluten Stammpersonal. In dem dezimierten und von Nachwuchsspielern aufgefüllten Trainingskader könnten einige der verbliebenen Profis nun ihre Chance wittern.



Pause zum richtigen Zeitpunkt

Unter Wagner hat sich in den ersten Wochen schnell eine vermeintliche Stammformation gebildet. Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt spielten dabei allerdings keine Rolle. Beide haben verletzungsbedingt den Saisonauftakt verpasst und mussten sich die ersten Spiele von der Tribüne anschauen. Jetzt sind beide wieder zurück und haben die Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen. Sebulonsen wird dabei seinen Stammplatz zunächst wohl sicher haben. Nach der Verletzung von Alessio Castro-Montes wird der Norweger in die Startaufstellung rücken und will dafür sorgen, diese Position auch nach Rückkehr des Belgiers zu behaupten. Waldschmidt hingegen muss sich in der Offensive gegen große Konkurrenz durchsetzen. Da Said El Mala und Mikey Moore wohl weiterhin gesetzt sein werden, bleibt nur noch die dritte Offensivposition. Zuletzt hat hier Linton Maina gespielt und seinen Job auch gut gemacht. Der routinierte Waldschmidt hat nun jedoch zwei Wochen lang die Chance, auf sich aufmerksam zu machen.

Da die Defensive der Geißböcke auch in dieser Saison noch nicht die erhoffte Stabilität liefert, könnte eine Veränderung in der Innenverteidigung zur Option werden. Joel Schmied ist aktuell die dritte Wahl und könnte gegen Gladbach seine Chance erhalten. Als Nicht-Nationalspieler hat der Schweizer in Köln aktuell jeden Tag die Gelegenheit, sich zu zeigen. In anderen Situationen befinden sich derweil Paul Okon-Engstler und Isak Johannesson. Die beiden Mittelfeldspieler gehörten zunächst noch zum Stammpersonal, haben ihren Platz jedoch nach durchwachsenen Leistungen wieder verloren. Die Reise zur Nationalmannschaft könnte dabei eine angenehme Abwechslung sein. Beide zählen für ihr Land zu den Säulen im Mittelfeld. Dieses Vertrauen könnte dem Duo helfen stärker nach Köln zurückzukommen und am Geißbockheim wieder anzugreifen. Während Okon-Engstler mit Australien im ersten Spiel gegen Brasilien erst in der Nachspielzeit den Ausgleich hinnehmen musste, starteten die Isländer um Johannesson mit einem 1:1 gegen Estland in die Nations League.

Dieser Yuvoi-Beitrag konnte hier nicht geladen werden. Direkt auf yuvoi.com ansehen

Schlechtes Timing

Wagner dürfte sich in der verlängerten Pause einige Gedanken über seine Startelf gegen Gladbach machen und die Leistung aller Spieler verfolgen. Dadurch könnten Startelfplätze wackeln. Luka Lochoshvili wurde im Sommer aus Nürnberg verpflichtet. Eine seiner Hauptaufgaben sollte das Auflösen des Kölner Standardproblems sein. Nach vier Spieltagen ist ihm das noch nicht gelungen. Der FC ist weiterhin anfällig bei Ecken und Freistößen, strahlt selbst hingegen in der Offensive kaum Gefahr aus. Dazu kommen einige kleinere Unsicherheiten des Georgiers. Während er aktuell bei der Nationalmannschaft weilt, könnte er seinen Stammplatz verlieren, ohne selbst etwas dagegen tun zu können. Keine Chance auf seinen Platz in der Startelf dürfte Rav Van den Berg haben. Der Niederländer stand zuletzt nicht einmal mehr im Kader. Der 22-Jährige ist zudem ebenfalls für die Niederlande im Einsatz, weshalb er aktuell wenig Möglichkeiten hat, Wagner von sich zu überzeugen.

Der letzte Neuzugang am Geißbockheim in diesem Sommer war Borna Sosa. Der Kroate sollte sich auf der Linksverteidigerposition mit Gideon Mensah um den Stammplatz duellieren. Bislang ist davon jedoch wenig sichtbar. Mensah ist klar gesetzt, während für Sosa nur die Bank bleibt. Da der Ghanaer aktuell ebenfalls für seine Nationalmannschaft im Einsatz ist, hat der offensivstarke Sosa nicht einmal die Möglichkeit, sich im direkten Vergleich hervorzutun.

Wie steht es um René Wagner?

Für den Trainer der Geißböcke ist die Situation sowohl eine Chance als auch eine Herausforderung. Nach unglücklichen Auftritten hat der 38-Jährige deutlich mehr Zeit als üblich, um an den eigenen Schwächen zu arbeiten. Gleichzeitig können sich Spieler im Training zeigen und aufdrängen. Weniger förderlich ist jedoch die Tatsache, dass die halbe Startelf und ein Teil der Bank an diesen Einheiten gar nicht teilnehmen kann. Ein Großteil der Inhalte wird also an Spieler vermittelt, die diese auf dem Rasen gar nicht zwingend umsetzen werden. Wagner steht also vor der Aufgabe, die Zeit gut zu nutzen. Gleichzeitig müssen seine Stammspieler die neuen Vorgaben nach ihrer Rückkehr schnell umsetzen können. Das anstehende Derby wird sowohl für Wagner als auch für den FC zur Standortbestimmung.

Impressum des Publishers ansehen